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Archiv für die 'Lachen' Kategorie

Humorvolle Visite

Donnerstag 23. April 2009 von Jasmine

Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wird in den USA das Lachen therapeutisch eingesetzt. Inzwischen gibt es auch in vielen europäischen Ländern humorvolle Visiten mit Clowns, die dafür sorgen, dass kranke Kinder das Leben etwas leichter nehmen können. Mit ihren bunten Kostümen, ihren Spielen und Zaubereien sorgen sie dafür, dass die Kleinen für Momente den Alltag vergessen und Trost und Hoffnung finden. Aber auch in Seniorenheimen hat sich der Einsatz der lustigen Besucher bewährt. So hat der Volksmund zweifellos Recht: Lachen ist die beste Medizin kostet nichts und hat außer gelegentlichen Bauchschmerzen keine Nebenwirkungen.

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Die Kraft des Lachens

Donnerstag 23. April 2009 von Jasmine

Wie kaum eine andere seelische Regung trägt Lachen zur körperlichen und seelischen Gesundheit bei. Das weiß man zum Beispiel auch am Deutschen Institut für Provokative Therapie in München. Hier versucht man mit Hilfe von therapeutischem Lachen Verhaltensweisen, die einem selbst schaden, durch gesünderes Verhalten zu ersetzen. Möglich wird dies, weil Humor eingefahrene Denk und Verhaltensmuster aufdeckt, indem man beispielsweise sein Verhalten aus einer anderen Perspektive betrachtet und alte Wertvorstellungen und steife Verhaltensmuster in Frage stellt. Außerdem hat Lachen eine anarchische Wirkung, es stellt hierarchische Strukturen. in Frage und unterstützt die Entwicklung von gleichwertigen, zwischenmenschlichen Beziehungen ein Grund, weshalb Lachen in Diktaturen eher unbeliebt ist.

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Lachen macht Gesund

Donnerstag 23. April 2009 von Jasmine

Die beste Medizin ist Lachen - Mit einer guten Portion Humor gehen sie gelassener und gesünder durchs Leben

Ein Clown wirkt wie eine Aspirintablette, nur zweimal so schnell, bemerkte der amerikanische Komiker Groucho Marx. Über schmerzstillende Eigenschaften berichtete schon der amerikanische Arzt Dr. James Walshin in seinem 1928 erschienenen Buch “Lachen und Gesundheit”. Er hatte festgestellt, dass Lachen das Schmerzniveau nach Operationen senken konnte. Diese und andere Publikationen führten in den USA zur Entstehung einer neuen Wissenschaft, der Lachforschung (Gelotologie). Hier konnte gezeigt werden, dass beim Lachen körpereigene Hormone in den Blutkreislauf ausgeschüttet werden und eine wirksame Entzündungshemmung hervorrufen.
Nichts zu verlieren
Inzwischen belegen über 30 Studien die Fähigkeit von Humor und Lachen, Schmerzen zu verringern. Die ursächlichen Zusammenhänge dafür sind noch immer nicht klar. Allgemein nimmt man an, Lachen würde vermehrt Endorphine - körpereigene schmerzbekämpfende Stoffe - ausschütten. Doch der wissenschaftliche Beweis dafür steht noch aus. Andere Ursachen könnten die Muskelentspannung sein, die nach längerem Lachen eintritt, oder einfach nur die Ablenkung vom Schmerz. Dass sich im Lachen untrennbar körperliche und seelische Aspekte vermengen, zeigt auch die Tatsache, dass die schmerzstillende Wirkung des Lachens nicht bei jedem gleichermaßen funktioniert. “Doch was hast du zu verlieren?”, fragt der amerikanische Gelotologe Dr. Paul McGhee. “Auch wenn Lachen nicht deinen Schmerz beseitigt, so belebt es doch deine Lebensgeister und bringt auch an schwierigen Tagen mehr Freude in dein Leben.”
Lachen macht gesund
Zur wissenschaftlichen Rehabilitation des Lachens, das noch vor 100 Jahren als unschicklich galt und für Frauen ebenso verpönt war wie Rauchen in der Öffentlichkeit, trug auch die neue Wissenschaft der Psychoneuroimmunologie bei. Sie erforscht die Verknüpfungen von Denken, Emotionen und körperlichen Abläufen. Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass Lachen weit mehr kann, als Schmerzen zu bekämpfen. Sicher oder doch wahrscheinlich

  • reduziert es die Ausschüttung von Stresshormonen und beugt so einem Herzinfarkt vor
  • fördert es die körperliche Regeneration und wirkt gegen das Burnout-Syndrom beziehungsweise das Erschöpfungssyndrom
  • entspannt es die Muskulatur und hilft bei Verspannungen
  • senkt es den Blutdruck und beugt damit Gefäßerkrankungen vor
  • erweitert es die Bronchien und hilft gegen Flachatmung und Verschleimung
  • baut es Cholesterin ab
  • aktiviert es Abwehrzellen beziehungsweise vermehrt Immunglobuline und Zytokinine und stärkt das Immunsystem

Stanley Tan von der Loma-Linda-Universität in Kalifornien sagt: “Lachen bringt ein Gleichgewicht in alle Komponenten des Immunsystems.”

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