Samstag 10. Juli 2010 von Jasmine
Worauf Sie achten sollten, um Fußprobleme von vorneherein zu vermeiden
Unsere Füße tragen uns ein Leben lang und müssen enorme Belastungen aushalten. Kein Wunder, dass sie bei manchen Menschen — nicht zuletzt durch falsches Schuhwerk — aus der Form geraten und bei Schritt und Tritt schmerzen.
Damit Fußprobleme gar nicht erst auftreten, sollten Sie einige Tipps beherzigen. Welche das sind, verrät die Physiotherapeutin Ute Merz, Pressesprecherin des Deutschen Verbandes für Physiotherapie/Zentralverbandes der Physiotherapeuten (ZVK) e.V.:
Was muss man beim Kauf von Schuhen beachten? Sie sollten sich ausreichend Zeit nehmen: Laufen Sie im Geschäft mit den Schuhen. Rollen Sie den Fuß von der Ferse bis zum Ballen ab. Prüfen Sie, ob die Schuhe drücken. Gute Schuhe haben ein Fußbett, das beim Laufen das Quer- und Längsgewölbe des Fußes unterstützt.
Sollte man einen guten Schuh ständig tragen? Nein, lieber öfter das Modell wechseln, mal flach, mal höher, mal feste Schuhe und mal leichtere. Das reduziert das Risiko von Fußproblemen wie etwa Plattfüße oder Spreizfüße.
Flip-Flops und Co.
Wie ungesund sind Schuhe mit hohen Absätzen? Sie sind nur dann ungesund für die Füße, wenn sie täglich für längere Zeit getragen werden. Dann lastet das ganze Körpergewicht nur noch auf dem Vorfuß und es kann zu Verformungen kommen. Es ist fußmedizinisch nichts dagegen einzuwenden, die Pumps nur abends oder gelegentlich tagsüber zu tragen. Im Alltag sollten Sie besser auf flache Schuhe setzen.
Sind Flip-Flops ungesund? Ja. Wer sie den ganzen Sommer lang trägt, schadet seinen Füßen. Denn sie haben in den Zehensandalen keinen festen Halt. Folge: Die Füße können nicht richtig abrollen. Das Gleiche gilt für Cloques oder sonstige Schlappen ohne Halteriemen. Bei längerem Tragen steigt die Muskelspannung in Zehen und Füßen. Als Folge können nächtliche Wadenkrämpfe sowie Kopf- und Rückenschmerzen auftreten. Natürlich ist es kein Problem, Flip-Flops nur gelegentlich an heißen Tagen zu tragen.
Wie sieht es mit Ballerinas und spitzen Schuhen aus? Da Ballerinas schmal geschnitten sind, sollten Frauen mit breiteren Füßen darauf achten, dass ihre Zehen nicht gequetscht werden. Ansonsten drohen bei diesen Schuhen Rötungen und Druckstellen oder Zehenfehlstellungen wie Krallen- oder Hammerzehen. Spitz zulaufende Schuhe sind für die Füße eine Qual. Denn die enge Schuhspitze quetscht Vorderfuß und Zehen. Das kann ebenfalls zu schmerzhaften Rötungen, Krallen- oder Hammerzehen führen.
Sportschuhe
Was muss man beim Kauf von Laufschuhen beachten? Nehmen Sie sich auch hier ausreichend Zeit und lassen Sie sich beraten. Bringen Sie Ihre alten Laufschuhe mit. Ein guter Verkäufer kann daraus nützliche Schlüsse ziehen. Falls Sie Einlagen tragen, nehmen Sie auch diese mit. Wichtig ist, dass die Schuhe zu Ihrem Fuß- und Gehtyp passen. Grundsätzlich gilt: Ein Laufschuh muss größer als ein normaler Straßenschuh sein. Vor dem großem Zeh sollte ein Daumenbreit Platz sein, denn beim Abdrücken vom Boden rutscht der Fuß nach vorn.
Es soll Schuhe geben, die schöne Beine versprechen. Stimmt das? Diese Schuhe gibt es tatsächlich! Die sportlich anmutenden Treter sollen die Beinmuskeln stärken und auch die Muskeln im Rücken trainieren. Das Wirkprinzip: Durch ihre weichen Sohlen fehlt dem Fuß der feste Halt. Der Körper muss beim Gehen und Laufen das Ungleichgewicht ausbalancieren. Das entspricht etwa dem Barfußlaufen am Strand. Die Schuhe stärken die Muskeln vor allem im Gesäß, im Rücken und in den Oberschenkeln.
Einfach barfuß laufen
Dann ist Barfußlaufen wohl das Beste? Ja. Es ist ein wichtiges Mittel zur Stärkung aller Fußmuskeln! Am besten nach Feierabend die Schuhe ausziehen und im Garten oder in der Wohnung barfuß laufen. Unebene Untergründe fordern die Fußmuskeln besonders. Daher ist Barfußgehen auf Naturböden wie Sand, Waldboden oder Wiese ein Training für die tiefer liegende Muskulatur.
Was raten Sie Menschen, die viel im Büro sitzen? Sie sollten immer wieder die Haltung verändern und sich viel zwischendurch bewegen. Empfehlenswert ist ein Massage-Fußabroller unter dem Tisch oder eine kleine Igelballmassage zwischendurch.
Wie geht man eigentlich richtig? Beim Gehen wird die Ferse zuerst aufgesetzt, dann die Fußaußenkante und die Innenseite abgerollt und schließlich mit der Großzehe abgefedert.
TIPP: Achtung: Sommerzeit ist Pilzzeit! Vor allem im Schwimmbad, in Umkleidekabinen und Gemeinschaftsduschen kann man sich mit Fußpilz infizieren. In frühen Stadien reicht die äußerliche Behandlung. Dafür gibt es einen medizinischen Nagellack mit dem Wirkstoff Amorolfin (rezeptfrei in Apotheken). Er wird einmal wöchentlich angewendet. Ist die Erkrankung weiter fortgeschritten, muss zusätzlich mit Tabletten behandelt werden. Begleitend sollte eine Behandlung bei einem medizinischen Fußpfleger erfolgen.
Kategorie: Gesundheit, Rückenschmerzen |
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Samstag 15. Mai 2010 von Jasmine
Wie Sie mit Sport Stress abbauen und für Entspannung sorgen
Vier von fünf Menschen haben im Laufe ihres Lebens Rückenschmerzen. “Häufig sind nicht schwere Erkrankungen die Ursache der Schmerzen, sondern einfach der alltägliche Bewegungsmangel”, gibt Conny Riesterer, Gesundheitsberaterin der IKK classic, zu bedenken. Regelmäßige Bewegung sei demnach der beste Weg, um Rückenschmerzen vorzubeugen.
Insbesondere bei sitzenden Tätigkeiten sollte man Pausen einlegen und diese dazu nutzen, sich zu bewegen. Auch in der Freizeit kann jeder durch Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Walking und Wandern viel für einen starken Rücken tun. Sport ist ohnehin sehr gut für die Gesundheit. Wer ihn gezielt stärken will, besucht am besten einen Rückenkurs. In den Kursen lernt man Übungen, die ohne großen Aufwand auch zu Hause gemacht werden können. Auch das Erlernen von Entspannungstechniken und Stressbewältigungsstrategien ist hilfreich. “Denn Verspannungen der Seele führen auch zu Verspannungen der Muskeln”, weiß die Expertin.
Schonung ist tabu
Sollte der Rücken doch einmal schmerzen, ist es wichtig, in Bewegung zu bleiben. Schonung oder gar Bettruhe sind wenig ratsam. Bei ins Bein ausstrahlenden Schmerzen oder Taubheitsgefühlen sollte jedoch unbedingt eir Arzt aufgesucht werden. Gleiches gilt, wenn die Rückenschmerzen ohne Besserung länger als drei Tag anhalten.
Kategorie: Rückenschmerzen, Sport |
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Donnerstag 25. Juni 2009 von Jasmine
Natürliche Hilfe bei schmerzhaften Muskelkrämpfen - Über 30 Millionen leiden unter Muskelkrämpfen und Verspannungen. Prof. Hademar Bankhofer erklärt, was man dagegen tun kann
Viele kennen das: Es kommt an verschiedenen Körperstellen zu Verspannungen und zu schmerzhaften Muskelkrämpfen. Deutliche Symptome dafür sind nächtliche Wadenkrämpfe, aber auch Rückenbeschwerden und Spannungskopfschmerzen. Solche Muskelkrämpfe sind vor allem dann problematisch, wenn sie nachts auftreten. Während der Betroffene tagsüber in wachem Zustand die Muskulatur dehnen und so den Krampf im Entstehen stoppen kann, ist das im Schlaf nicht möglich. Die Folge: Der Krampf entwickelt sich voll. Es kommt oft zu einem schmerzhaften Erwachen. Und selbst wenn man nicht aufwacht, fühlt man sich am nächsten Tag wie gerädert, weil die Muskel verhärtet sind und schmerzen.
Nächtliche Krämpfe - Ursache für chronische Verspannungen
Solche Muskelverspannungen ziehen sich oft über Tage oder gar Wochen hin. Sie können ohne wirkungsvolle Therapie chronisch werden. Chronische Verspannungen sind dann oft die Ursache für ausstrahlende Schmerzen. Was wenige wissen: Der sogenannte Spannungskopfschmerz ist vielfach die Folge einer verkrampften Halsmuskulatur. Und oft rätselhafte Rückenschmerzen können das Resultat einer verspannten Schultermuskulatur sein. Im Extremfall entstehen sogenannte generalisierte Verspannungen, die man auch als Fibromyalgie bezeichnet.
Muskelschmerzen treten dabei willkürlich am ganzen Körper auf. Mit dem Naturstoff Chininsulfat lassen sich die Muskelschmerzen wirksam behandeln. Vor allem bei nächtlichen Wadenkrämpfen zeigt er sich als ideales Mittel, da er eine ausgeprägte krampflösende und schmerzlindernde Wirkung aufweist. Chininsulfat setzt nicht zentral am Gehirn an, sondern direkt an den Nervenenden, an denen die vom Gehirn ausgesandten Impulse zur Muskulatur weitergeleitet werden.
Eine aktuelle Untersuchung hat gezeigt, dass Chininsulfat zusätzlich auch das Entstehen von schmerz und entzündungsfördernden Substanzen verhindert. Man kann die Wirkung daher durchaus mit Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac vergleichen. Speziell die Doppelwirkung aus Krampflösen und Schmerzlindern ist vermutlich die Erklärung dafür, dass eine Therapie mit Chininsulfat nicht nur bei der Behandlung von Wadenkrämpfen Erfolge zeigt, sondern in hohem Maße auch bei der Therapie von Krämpfen und Muskelschmerzen im Rahmen eines Fibromyalgie-Syndroms.
Die Wirksamkeit von Chininsulfat wurde im Rahmen einer neuen Studie mit mehr als 100 Schmerz-Patienten belegt. Die Patienten wurden 5 Wochen lang täglich mit Chininsulfat-Tabletten behandelt. Das Ergebnis überzeugte Ärzte und Patienten gleichermaßen: Muskelkrämpfe, Verspannungen und begleitende Schmerzen nahmen drastisch ab. Auch die typischen, krampfbegleitenden Schlafstörungen verbesserten sich deutlich.
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Dienstag 28. April 2009 von Jasmine
Wie Sie mit gezieltem Bauchmuskeltraining einem Hohlkreuz vorbeugen können
Schmerzhafte Haltungsschäden wie das Hohlkreuz können durch regelmäßiges Training der Bauchmuskeln vermieden werden. “Besonders die Lendenwirbelsäule wird durch eine kräftige Bauchmuskulatur stabilisiert”, sagt der Berliner Arzt Martin Talke vom Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie. Die vorbeugende Stärkung der Muskeln habe gerade bei Rückenleiden wie der so genannten Hyperlordose einen besonderen Stellenwert, denn eine bereits eingetretene Fehlhaltung könne bei Erwachsenen in den meisten Fällen nicht mehr beseitigt werden.
Neben einer untrainierten Bauchmuskulatur gehören laut Talke vor allem Bewegungsmangel, Haltungsschwächen oder eine schlechte Sitzhaltung zu den häufigsten Ursachen für ein Hohlkreuz.
Im Gegensatz zum Rundrücken sei das starke bis krankhafte Hohlkreuz auf eine konkave, also nach innen gewölbte Verkrümmung der Lendenwirbelsäule zurückzuführen, erläutert der Orthopäde. Die “hohle Krümmung” des Rückens zeichne sich meist auch deutlich im Seitenprofil ab. Verbunden sei sie häufig mit Verspannungen und Schmerzen in der unteren Rückenmuskulatur. Als Therapie gegen ein Hohlkreuz kommt nach Angaben des Arztes vor allem Krankengymnastik infrage. Erwachsene lernten dabei Übungen zur Stärkung von Rücken- und Bauchmuskeln, mit denen die Beschwerden kontrolliert werden könnten.
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Sonntag 23. November 2008 von Manuela F.
Hat wer Anregungen wie ich meinen Rückenschmerz auch ohne Massage los werde? Ich renn den ganzen Tag mit ner Wärmflasche am Rücken oberhalb links des Po´s rum… sehr nett wenn man auch noch arbeitet.. lach.. Wärme ist echt ok aber wenn die weg ist gehts von vorn los.. und Tabletten sind auf Dauer auch Mist.. helft mir bitte!!!
Danke im Voraus!
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