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Archiv für die 'Schlafprobleme' Kategorie

Die Heilkraft der Küchenkräuter

Dienstag 4. Mai 2010 von Jasmine

Kerbel, Melisse oder Liebstöckel bringen Pep in den Speiseplan. Und sie können noch mehr: Sie liefern wertvolle Pflanzenstoffe, die uns fit halten und viele Beschwerden lindern.

Die Natur ist der beste Arzt. Das wussten schon die Mönche und Nonnen im Mittelalter. Im 8. bis 13. Jahrhundert waren sie für die medizinische Versorgung der Menschen zuständig. Dafür sammelten sie Wissen von den Ägyptern, Griechen, Kelten und Germanen und entwickelten die Klostermedizin. Neue Forschungen bestätigen diese alten Erfahrungen. Immer mehr Pflanzenstoffe sind wissenschaftlich geprüft, ihre positive Wirkung bestätigt. Das Wunderbare an den heilenden Pflanzenstoffen: Sie haben meist weniger Nebenwirkungen als chemische Mittel. Und diese Heilkraft steckt auch in Pflanzen, die wir alle kennen, die wir einfach und preiswert nutzen können. Vor allem Küchenkräuter sind Medizin: Denn besonders jene Stoffe, die ihnen Geschmack und Duft geben, wirken heilsam im menschlichen Körper.

Kerbel entschlackt den Körper
Für Ihre Gesundheit: Das Kraut liefert einen Mix aus Bitterstoffen und ätherischem Öl, der Leber und Nieren anregt und entwässert. Das verbessert die Entgiftung und Entschlackung. Deshalb ist Kerbel ein wichtiges Heilkraut für eine effektive Frühjahrskur, am besten als Tee: 1 TL getrocknetes oder 2 TL frisches Kraut mit 15o ml Wasser überbrühen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Für die Kur trinken man über 4 Wochen täglich 2 bis 3 Tassen.
In der Küche: Das zarte Anis-Aroma passt gut zu hellen Soßen, Fisch, Eierspeisen, Spargel, Suppen, Gurkensalat, Quarkspeisen. Getrockneter Kerbel mit Salz gemischt ergibt ein mildes Kräutersalz.

Brunnenkresse heilt den Hals
Für Ihre Gesundheit: Wissenschaftlich anerkannt ist die Wirkung gegen Halsentzündungen und Katarrhe der oberen Atemwege. Brunnenkresse liefert Stoffe, die Bakterien und Viren abtöten. Das lindert Entzündungen und Schmerzen. Kresse wirkt gut als frisch gepresster Saft aus der Apotheke. Man sollte 3 Tage lang täglich 60 bis 150 ml Saft mit Wasser verdünnt trinken.
In der Küche: Brunnenkresse liefert viel Chrom, das bremst den Appetit. Deshalb sind die grob gehackten Blättchen nicht nur wegen des Geschmacks super zum Salat vor dem Hauptgang. Fein gehackt, gibt das frische Küchenkraut Cremesuppen und Geschnetzeltem von Huhn und Lamm eine leichte Schärfe.

Rosmarin stärkt den Kreislauf
Für Ihre Gesundheit: Rosmarin liefert ein starkes ätherisches Öl. Es regt den Kreislauf an, hebt zu niedrigen Blutdruck, gibt neue Energie bei Erschöpfung. Rosmarin wirkt gut als Bad: 30 g getrocknete, grob zerkleinerte Rosmarin-Nadeln mit 70 g Meersalz im Mörser gründlich zermahlen. Eine Handvoll ins Wasser geben, nicht länger als 15 Minuten bei höchstens 4o Grad baden.
In der Küche: Passt zu allen mediterranen Gerichten. Besonders lecker: Legen Sie einen Rosmarin-Zweig zu Lamm, Geflügel oder Kartoffeln in die Pfanne oder in den Ofen. Rosmarin sollte man von Anfang an mitgaren.

Liebstöckel lindert Blasen-Entzündung
Für Ihre Gesundheit: Das ätherische Ö1 der Liebstöckelwurzel wirkt harntreibend und löst Krämpfe. Ein Tee hilft bei Blasen- und Harnwegs-Entzündungen. 2 TL Wurzel aus der Apotheke mit 250 ml Wasser überbrühen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. 2 Tage lang täglich 2 bis 3 Tassen trinken. Sind die Beschwerden dann nicht weg, sollte man zum Arzt gehen. Nicht anwenden bei Nierenkrankheiten und in der Schwangerschaft.
In der Küche: Passt frisch gehackt gut zu Suppen, Soßen, Eintöpfen und Lamm. Das Maggi-Aroma peppt auch grünen Salat, Tomaten- und Paprika-Salat auf. Die Stängel kann man gedünstet als Gemüse essen.

Melisse fördert den Schlaf
Für Ihre Gesundheit: Die zitronigen Würzstoffe aus den Blättern beruhigen das Nervensystem. Das hilft gut gegen Einschlafstörungen durch Stress und Unruhe. Tee: 2 TL frische Blätter mit 150 ml Wasser überbrühen, zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Zu den Mahlzeiten je 1Tasse trinken, die letzte etwa 3o Minuten vor dem Schlafengehen. Das kann man durchgehend jeden Tag machen. Als Gesichtswasser reinigt der kühle Tee die Haut porentief. Er wirkt antibakteriell, das kann Akne lindern.
In der Küche: Kleine Melisse-Blättchen verfeinern mit ihrem frisch-fruchtigen Aroma alle Salate, außerdem Desserts wie Speiseeis und Dessert-Soßen, Fruchtbowlen und Limonaden.

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Schnarchen - Die 6 besten Anti Schnarch Tipps

Dienstag 16. März 2010 von Jasmine

Schnarchen an sich ist nicht gefährlich. Trotzdem sollte man sich damit nicht abfinden. Denn neben dem schlaflosen Partner kann auch die Gesundheit des Schläfers leiden. Bei hartnäckigem “Sägen” und Atemaussetzern (Partner befragen!) während der Nacht sollten Sie sich zur Abklärung bei einem Schlafmediziner (ein Lungen- oder HNO-Arzt mit einer Zusatz-Qualifikation) vorstellen.

  1. Nach einem allzu üppigen und auch noch sehr spät eingenommenen Abendessen schnarcht es sich besonders hemmungslos. Besser: leichte Kost — und ein “Sicherheitsabstand” von mindestens zwei Stunden zwischen Schlafengehen und Abendbrot. Tipp: Wer nach 18 Uhr gar nichts mehr isst, verliert Studien zufolge ganz nebenbei auch noch einige ungeliebte Pfunde.
  2. Übergewichtige schnarchen viel öfter als Schlanke. Denn je mehr Fett sich an Kinn und Hals anlagert, desto mehr verengen sich die Atemwege. Jedes Kilo zählt!
  3. Alkohol am Abend ist für Schnarcher tabu. Denn Bier, Wein & Co. setzen den Muskeltonus, also die Grundspannung der Muskulatur, herab — auch im Rachen. Der fällt regelrecht in sich zusammen und verursacht bei jedem Atemzug das typische Säge-Geräusch. Spezielle Nasenpflaster (Apotheke) können helfen, wenn die Schnarch-Ursache in der Nase liegt — wie bei einer schiefen Nasenscheidewand. Einfach mal ausprobieren.
  4. Die meisten Menschen schnarchen vor allem in Rückenlage. Doch wie bringt man den Schläfer dazu, sich auf die Seite zu drehen? Mit ein paar Tennisbällen, die Sie auf dem Pyjamarücken festnähen. Nach einigen unbequemen Liegeversuchen wird sich Ihr Mann an die neue Schlafposition gewöhnen.
  5. Spezielle “Unterkiefer-Protrusionsschienen” (vom Zahnarzt) sind ein echter Geheimtipp.

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Der Büroschlaf - Fit in 15 Minuten

Freitag 27. November 2009 von Jasmine

Ein Nickerchen in Ehren sollte niemand verwehren. Es regeneriert den Körper und gibt Energie

Jeder kennt diese Symptome, die täglich nach dem Mittagessen auftreten: Die Konzentration lässt nach, der Blick schweift ständig in die Ferne, und die Augen lassen sich nur mit Mühe offen halten. Jetzt wäre eine kurze Auszeit richtig. Meistens behelfen wir uns mit einer Tasse Kaffee und schleppen uns mit halber Kraft durch den Rest des Tages. Das ist falsch. Der Leistungsabfall zwischen 12 und 16 Uhr ist ganz natürlich und lässt sich nicht durch Aufputschmittel überspielen. Dadurch gelingt es uns allenfalls, die Müdigkeit zu verschieben. Ein Kurzschlaf in dieser Phase des Leistungsabfalls führt dazu, dass der Körper sich regeneriert. Beim Mittags schlaf wird der Stoffwechsel umgestellt. Der Körper fährt die Produktion der Stresshormone Kortisol und Adrenalin runter. Das Gehirn entspannt sich. Die Sinnesorgane können sich regenerieren. Das ist vor allem für die Augen gut. Nach dem Aufwachen ist der Körper ausgeruht, und bringt fast 35 Prozent mehr Leistung. Die Wahrnehmung wird geschärft, und der Tag kann kraftvoll weitergehen. Für den powernden Energieschub reichen schon 5 - 15 Minuten.

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Schlafwandler - Auf Wanderschaft

Dienstag 10. November 2009 von Jasmine

Auf Wanderschaft im Tiefschlaf - Warum es Schlafwandler nachts aus dem Bett treibt

Im Schlaf gehen viele Menschen ungeahnten Aktivitäten nach. Während sich mancher nur die Bettdecke vom Leib strampelt, schwärmen Schlafwandler zu nächtlichen Spaziergängen aus. Selig schlummernd bewegen sie sich meist auf gewohnten Pfaden und machen Ausflüge zur Toilette oder zum Kühlschrank. Häufig nehmen die nächtlichen Touren allerdings riskante oder skurrile Auswüchse an: In der Augsburger Innenstadt etwa lief im Februar dieses Jahres ein 47-jähriger Schlafwandler nur mit T-Shirt und Unterhose bekleidet durch die eisige Winternacht. Wer nicht zufällig mittendrin aufwacht, weiß am nächsten Morgen nichts mehr von solchen Vorfällen.
Obwohl sich Schlafwandler aus dem Bett erheben, Türen öffnen oder sogar essen, schlafen sie während dieser Aktivitäten seelenruhig weiter. Schlafmedizinische Gehirnstrom-Messungen haben ergeben, dass sich Schlafwandler inmitten ihrer Tiefschlafphase befinden. Das jedenfalls berichtet Ingo Fietze, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) und Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Berliner Charite. Deshalb zieht es die nächtlichen Ausflügler meist nur in der ersten Nachthälfte aus dem Bett, in der die Tiefschlafphasen besonders ausgeprägt sind.

Gründe

Bei der Suche nach den Ursachen des nachtaktiven Verhaltens tappt die Forschung noch weitgehend im Dunkeln. Der Hamburger Neurologe und Schlafmediziner Jürgen Hoppe geht davon aus, dass das Gehirn infolge eines nächtlichen Weckreizes nur teilweise erwacht. Während die für die Bewegung zuständigen Gehirnregionen aktiv würden, schlummerten die für Außenwahrnehmung und Bewusstsein zuständigen selig weiter. Nach Einschätzung der beiden Schlafexperten könnten seelische Probleme wie Stress oder ungelöste Konflikte die nächtliche Umtriebigkeit fördern. Außerdem seien hoher Alkoholkonsum, fiebrige Infekte, Schnarchen oder Schlafmangel bekannte Ursachen. Zudem trete das Phänomen in manchen Familien gehäuft auf. Schlafwandler fühlten sich außerdem oft von Lichtquellen angezogen — wahrscheinlich, weil ihre Augenlider leicht geöffnet sind und sie deshalb auf Lichtreize reagieren.
Besonders Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren neigen laut Jürgen Hoppe zum Schlafwandeln. Nach DGSM-Angaben haben bis zu 30 Prozent aller Heranwachsenden zumindest eine kurze schlafwandlerische Phase. Bei den meisten endet diese ganz plötzlich mit Beginn der Pubertät. Nur etwa ein Prozent der Betroffenen leidet auch noch im Erwachsenenalter unter diesen Schlafstörungen. Der Hamburger Neurologe weist darauf hin, dass das kindliche Schlafwandeln meist harmlos sei. Bei Erwachsenen sollte man allerdings nach den Ursachen forschen.
Ein Grund für das häufige Schlafwandeln von Kindern könne sein, dass ihre Tiefschlafphasen länger dauerten als die von Erwachsenen. Darüber hinaus sei, so Hoppe, bei einigen betroffenen Kindern die Entwicklung des Gehirns noch nicht vollständig ausgereift.

Sicherheit

Mit der sprichwörtlichen “schlafwandlerischen Sicherheit” ist es im Übrigen nicht weit her. Immer wieder gibt es Berichte von schweren Unfällen. Im Juni 2008 etwa stürzte im Oberbayerischen Unterhaching bei München eine 21-Jährige Frau beim Schlafwandeln aus einem Fenster im dritten Stock. Die junge Frau hatte Glück im Unglück und kam mit einem Beinbruch glimpflich davon. “Schlafwandler mit Hang zu solch riskanten Aktionen sollten unbedingt Vorkehrungen für ihre Sicherheit treffen”, betont der Hamburger Neurologe Hoppe. Dazu gehörten etwa Sicherungen an Türen und Fenstern. Auch scharfe Möbelkanten oder spitze Gegenstände sollten aus dem Umfeld entfernt werden.
Die Behandlungsmöglichkeiten der Schlafstörung sind begrenzt. Solange es keine Anzeichen dafür gebe, dass Schlafwandler für sich oder andere eine Gefahr darstellten, werde normalerweise von einer Therapie abgesehen, informiert Fietze. Im Zuge einer Behandlung werde zunächst versucht, äußere Einflussfaktoren wie Stress oder Schlafmangel zu vermeiden. Wenn Verletzungsgefahr bestehe oder die Patienten kaum noch erholsamen Schlaf fänden, würden die Tiefschlafphasen mithilfe von Medikamenten verkürzt.
Auch ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus könne zur Besserung beitragen. Vor allem aber sollte ständige Übermüdung vermieden werden. Einigen Patienten gelinge es, das Schlafwandeln mit guten Vorsätzen in den Griff zu bekommen. An diesen guten Vorsätzen könne man in einer Psychotherapie oder mit Entspannungsübungen arbeiten. Dazu der Hamburger Neurologe Hoppe: “Ein Vorsatz könnte lauten: Wenn meine Füße den Boden berühren, gehe ich wieder ins Bett zurück und schlafe weiter.”
Bei schlafwandelnden Kindern könne ein Wecken zu Beginn der Tiefschlafphase hilfreich sein, sagt Hoppe. “Etwa eine halbe Stunde nach dem Einschlafen weckt man das Kind vorsichtig und nimmt es liebevoll in den Arm.

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Schnarchen - Endlich Ruhe im Bett

Donnerstag 29. Oktober 2009 von Jasmine

Warum man etwas gegen das Schnarchen tun sollte

Im Tiefschlaf schüttet der Körper Wachstumshormone aus, die den Körper jung halten. Sie reparieren Zellen, straffen die Haut und stärken das Immunsystem. Was aber, wenn der Schlaf durch Schnarchen zu Schlafstörungen führt und damit zur Qual wird? Oder der Partner über die Sägewerk-Geräusche klagt?
Die gute Nachricht zuerst: Schnarchen muss nicht gefährlich sein. Für den Partner und die eigene Nachtruhe kann es jedoch sehr störend sein. Denn: “Schlafmedizinische Studien konnten zeigen, dass beide in Abhängigkeit von der Dauer der nächtlichen Geräuschbelästigung einen mehr oder minder gestörten Schlaf mit morgendlichen Kopfschmerzen und Tagesmüdigkeit haben”, sagt Dr. Torsten Blum, Oberarzt der Lungenklinik Heckeshorn am Helios Klinikum Emil von Behring in Berlin.

Fehlender Schlaf

Während Frauen ihren schnarchenden Partner oft erdulden, setzen Männer den Schnarchgeräuschen der Partnerin durch ein Anstoßen ein vorübergehendes Ende. “Letztendlich stellt das Schnarchen häufig eine enorme Belastung für die Nachtruhe und die Partnerschaft dar”, sagt Dr. Blum, der das Schlaflabor leitet. Für den Schnarcher wie den Partner gilt also: Wirklich erholsam ist der Schlaf nicht. Oft ist der Schlaf so unruhig, dass die Tief- und Traumschlafphasen, die wichtige Regenerationsphasen für den Körper sind, unterbrochen werden. Experten schätzen, dass den sogenannten “Passivschnarchern” durch die Lärmbelästigung bis zu zwei Stunden Schlaf pro Nacht fehlen.

Das Schlaf-Apnoe-Syndrom

Gefährlich wird es für den Schnarcher, wenn der Atemfluss während des Schlafens für mehrere Sekunden aussetzt. Treten die Atemaussetzer, sogenannte Apnoen, gehäuft — also mehr als fünf Mal pro Stunde Schlaf — auf und halten länger als zehn Sekunden an, spricht man von einem Schlaf-Apnoe-Syndrom (SAS).
Warnsymptome für ein krankhaftes Schnarchen sind nächtliches Erwachen mit Luftnotattacken, Atemaussetzer im Schlaf, Mundtrockenheit oder Kopfschmerzen nach dem Aufwachen. “Der Körper ist im Rahmen eines SAS einer hohen Belastung ausgesetzt”, erklärt Dr. Blum. “Durch die Atemaussetzer während des Schlafes sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut. Wird es kritisch, reagiert der Organismus mit kurzen Weckreaktionen in Verbindung mit Ausschüttung von Stresshormonen.” Dadurch sind die Betroffenen vorm Ersticken geschützt, der Schlaf wird jedoch nicht mehr als erholsam empfunden.
Die Folgen des Schlaf-Apnoe-Syndroms sind Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen aber auch Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, erhöhte Blutzucker- oder Blutfettwerte bis hin zu einem deutlich erhöhten Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. “In allen Fällen sollte bei Schnarchern eine kompetente schlafmedizinische Abklärung erfolgen, damit es gar nicht erst zu ernsten Folgekrankheiten kommt.”
Mit einer entsprechenden Behandlung — in der Regel eine nächtliche Überdrucktherapie über eine Nasenmaske — gehört das SAS rasch der Vergangenheit an. Nicht nur die eigene Lebensqualität steigt dann wieder, auch der Partner wird wieder besser durchschlafen können und tagsüber ausgeruhter sein.

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Muskelkrämpfe - Wenn die Nacht zur Qual wird

Samstag 12. September 2009 von Jasmine

Erholsame und entspannende Nachtruhe? Für Millionen sind das Fremdworte. Denn nächtliche Muskelkrämpfe verhindern häufig sogar schon das Einschlafen. Wie kann man sie verhindern?

Die organischen Gründe für nächtliche Muskelkrämpfe sind in ihrer Vielfalt schwer überschaubar. Zwar spielt hier und da auch eine echte Überbeanspruchung der Muskulatur eine Rolle, weit häufiger jedoch sind die Zusammenhänge viel komplexer. Experten nennen als mögliche Ursachen Durchblutungsstörungen, die Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Abführmittel), einen Mineralstoffmangel durch starkes Schwitzen (hauptsächlich nach sportlicher Betätigung), Fehlhaltungen während des Tages sowie Stoffwechsel- oder Infektionskrankheiten. Betrachtet man diese Vielzahl möglicher Auslöser, so wird verständlich, dass in der Akuttherapie weniger die Ursachenbehandlung als vielmehr eine sofort wirksame Schmerzlinderung und Entkrampfung im Mittelpunkt stehen.
Chininsulfat - muskelentspannend und schmerzlindernd
Wer schon seit langer Zeit immer wieder unter nächtlichen Muskelkrämpfen leidet, sollte durch einen Arzt abklären lassen, ob eventuell eine schwerwiegende organische Ursache zu Grunde liegt. In allen anderen Fällen jedoch empfehlen führende Experten die Einnahme von Chininsulfat (Apotheke). Dieser aus der Cinchonapflanze stammende Naturstoff weist nämlich einen entscheidenden Vorteil auf: Er wirkt nicht zentral auf das Gehirn, sondern peripher, also direkt an den betroffenen verkrampften Muskeln. Dort, an der Verbindung zwischen Nerv und Muskel, schwächt Chininsulfat die Wirksamkeit des letztlich krampfauslösenden Acetylcholins ab und reduziert somit die Erregbarkeit des Muskels. Krämpfen kann so vorgebeugt werden, ohne dass es zu einer für den Betroffenen spürbaren “Schwächung” des Muskels kommt. Über seine muskelentspannende Wirkung hinaus besitzt Chininsulfat auch direkt schmerzlindernde Eigenschaften. Es verhindert unmittelbar die Entstehung schmerz-und entzündungsfördernder Stoffe. Die Doppelwirkung aus Krampflösung und Schmerzlinderung ist vermutlich der Grund dafür, dass Chininsulfat nicht nur bei der Behandlung von Wadenkrämpfen Erfolge zeigt. Selbst beim Einsatz gegen Krämpfe und Muskelschmerzen im Rahmen des Fibromyalgie-Syndroms wirkt Chininsulfat zuverlässig.

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Mittagschlaf senkt Herzinfarktrisiko

Sonntag 28. Juni 2009 von Jasmine

MITTAGSSCHLAF - Gut fürs Herz

Ein kurzes Nickerchen in der Mittagszeit macht fit. Das wissen Südeuropäer schon lange. Sie halten nach dem Mittagessen immer eine kleine Siesta. Wahre Meister in der Disziplin des Kurzschlafs sind auch die Japaner. Und die Wissenschaft gibt den Mittagsschläfern recht. Amerikanische Studien häben gezeigt, dass sich die Leistungsfähigkeit nach einem kurzen Nickerchen erhöht. Damit der Schlaf die erwünschte energetische Wirkung hat, darf er aber nicht länger als 30 Minuten dauern. Wer länger schläft, kommt in die Tiefschlafphase. Ein Kurzschlaf ist auch gut fürs Herz. So das Ergebnis einer Beobachtungsstudie. Die Forscher untersuchten die Schlafgewohnheiten von 23.000 Südländern im Alter von 20 bis 86 Jahren über einen Zeitraum von sechs Jahren und kamen zu dem Ergebnis, dass ein Mittagschlaf das Herzinfarktrisiko um 37 % senkt.

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