Donnerstag 17. September 2009 von Jasmine
In Deutschland leidet fast jeder fünfte Erwachsene unter Nagelpilz. Das muss nicht sein. Der kleine Parasit lässt sich wirkungsvoll bekämpfen
Meist ist er unter festem Schuhwerk und verhüllt durch Strümpfe für andere nicht sichtbar: der Nagelpilz. Denn in 80 Prozent der Fälle breitet sich der Pilz an den Zehennägeln aus, nur in 20 Prozent der Fälle greift er die Fingernägel an und verursacht auch dort wulstige, verfärbte und brüchige Nägel.
Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder schlechter Durchblutung sind besonders gefährdet. Ein feucht-warmes Umfeld, etwa in Turnschuhen oder im Hallenbad, erhöht das Infektionsrisiko zusätzlich. Wird der Nagelpilz nicht rechtzeitig behandelt, kann er sich auf die noch gesunden Nägel ausbreiten und Verletzungen verursachen, durch die Bakterien eindringen und Infektionen an Füßen oder Beinen auslösen können. Außerdem ist Nagelpilz ansteckend und kann so auch für die ganze Familie zum schädlichen Begleiter werden. Für eine Behandlung braucht man Geduld. Etwa ein Jahr dauert es, bis ein Fußnagel gesund nachwächst, bei Fingernägeln etwa sechs Monate. Aber es lohnt sich. Besonders effektiv und wirkungsvoll lässt sich Nagelpilz mit medizinischem Nagellack der neuesten Generation (Apotheke) behandeln. Der enthaltene antimykotische Wirkstoff Ciclopirox dringt tief in den Nagel und tötet nicht nur den Pilz, sondern auch seine Sporen ab. Der Nagellack muss nur einmal täglich aufgetragen werden, ist unsichtbar und wasserlöslich. Nagellackentferner oder ein Aufrauen der Nageloberfläche durch Feilen sind überflüssig.
So hat der Pilz keine Chance mehr, sich auszubreiten
Vier einfache Verhaltensregeln unterstützen die Behandlung und helfen, Rückfälle zu vermeiden:
- Die Füße nach dem Baden oder Duschen immer sehr gründlich abtrocknen.
- In der Sauna oder im Schwimmbad niemals barfuß laufen.
- Jede Person im Haushalt sollte eine eigene Nagelfeile, -schere oder -knipser verwenden.
- Die Schuhe regelmäßig mit Desinfektionsspray behandeln.
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Mittwoch 16. September 2009 von Jasmine
Die Zähne haben einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden. So kann z.B. eine unbehandelte Zahnfleischentzündung Beschwerden verursachen, die man damit gar nicht in Verbindung bringt
Welchen Einfluss die Zähne auf den Organismus haben, lässt sich am Beispiel der “Zuckerkrankheit’. exemplarisch darstellen. Diabetiker haben einen Mangel an Insulin, also einen erhöhten Blutzucker-Wert. Dieser kann Ablagerungen an den kleinen Gefäßen zur Folge haben und ihre Funktion beeinträchtigen. Die Folge: die Durchblutung lässt — auch im Zahnfleisch — nach. Bei Diabetikern ist außerdem die Immunabwehr des Körpers geschwächt. Daher regeneriert sich der Zahnhalteapparat schlechter, Bakterien können sich ungehindert in der Mundhöhle vermehren und somit die Entstehung von Munderkrankungen fördern. Erhöhte Blutzucker-Werte vermindern zudem den Speichelfluss. Speichel wirkt in der Mundhöhle wie ein Puffer, weil er Säuren, die durch Kariesbakterien entstehen, verdünnt.
Patienten mit Diabetes können einiges dazu beitragen, um die Gesundheit ihrer Zähne zu erhalten und zu schützen.
Die Initiative hat dazu acht Tipps zusammengestellt:
- Diabetes immer gut einstellen. Eine Normalisierung der Blutzuckerwerte beugt Munderkrankungen vor.
- Mindestens zweimal täglich die Zähne mit fegenden Bewegungen vom Zahnfleisch zum Zahn putzen.
- Mindestens alle drei Monate die Zahnbürste erneuern
- Nur fluoridhaltige Zahnpasta verwenden. Fluoride härten die Zähne & beugen Karies vor.
- Zwischenräume täglich mit Zahnseide oder einer Zwischenraumbürste säubern
- Nach Zwischenmahlzeiten zuckerfreies Zahnpflegekaugummi kauen. Es neutralisiert schädliche Säuren.
- Auch wenn keine Beschwerden vorliegen, unbedingt zweimal im Jahr zum Zahnarzt gehen. Darüberhinaus kann auch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung sehr sinnvoll sein.
- Wenn sich das Zahnfleisch entzündet hat, sofort zum Zahnarzt gehen.
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Dienstag 8. September 2009 von Jasmine
In der zweiten Lebenshälfte ist es wichtig, das richtige Maß zwischen Arbeit und Freizeit zu finden
Lange lief der Körper wartungsfrei — aber ab 40 sagt er uns deutlicher, dass er bewusst gepflegt, ernährt und bewegt werden will. Jetzt muss man aktiv die Weichen stellen, um dem Verschleiß ein Schnippchen zu schlagen und sich nicht zuletzt auch im Beruf weiterhin der jüngeren Konkurrenz stellen zu können — schließlich müssen die meisten Bundesbürger künftig im Job bis zum 67. Lebensjahr durchhalten.
Gerade wer in der zweiten Lebenshälfte ist, will im Berufsalltag möglichst alles perfekt machen, gleichzeitig sollen aber auch Familie, Freunde und gesellschaftliche Verpflichtungen nicht zu kurz kommen. In dieser Situation ist es wichtig, das richtige Maß zwischen Arbeit und Freizeit zu finden, um langfristig leistungsstark zu sein.
Vor lauter Ehrgeiz oder Angst um den Arbeitsplatz verliert aber so mancher die Kontrolle und schafft nicht den nötigen Ausgleich. Wer auf die entsprechenden Warnhinweise rechtzeitig reagiert, kann allerdings wieder die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit finden. Sport und eine gesunde Ernährung spielen ebenso eine wichtige Rolle, um den Endspurt bis zur Rente vital und gesund zu meistern.
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Montag 7. September 2009 von Jasmine
Bestimmte Bewegungen vermeiden oder Zähne zusammenbeißen — so reagieren viele Menschen auf hartnäckige Schulterschmerzen. Ihre Hoffnung: Irgendwann verschwinden die Beschwerden wieder von selbst. Doch das sei nur sehr selten der Fall, berichtet Dr. Reinhard Wittke, Allgemein- und Sportmediziner aus Bayreuth im “Hausarzt-Patientenmagazin”. Im Gegenteil: Wer nichts unternimmt, riskiert nicht nur, dass die Schmerzen chronisch werden, sondern nimmt die Gefahr einer schweren Verletzung in Kauf. So weit muss es aber nicht kommen, denn fast immer hilft Krankengymnastik und das Trainieren der Schultermuskeln.
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Dienstag 1. September 2009 von Jasmine
Wenn Ihre Stimme plötzlich versagt, sollten Sie besser gähnen, als sich räuspern. Gähnen entspannt die Stimmbänder, räuspern reizt sie noch zusätzlich. Auch ein Schluck Wasser hilft der Stimme wieder auf die Sprünge.
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Dienstag 18. August 2009 von Jasmine
Rund 9 Millionen Menschen in Deutschland haben bereits eine aufgesetzt. Doch bisher lag es im Ermessen der Ärzte, ob sie sich im Ernstfall an diesen letzten Willen halten. Ein neues Gesetz regelt: Der Patientenwille ist bindend!
Sechs lange Jahre wurde im Parlament gestritten. Jetzt hat man eine Regelung für Patientenverfügungen getroffen, an die sich Ärzte und Betreuer in jedem Fall halten müssen. Das neue Gesetz tritt am 1. September in Kraft. Jeder sollte überlegen, ob er solch eine Verfügung aufsetzt — unabhängig vom Alter.
- Selbstbestimmung garantieren Im Mittelpunkt der Regelung steht der Patientenwille. Wird ein Patient bewusstlos, fällt er ins Koma oder kann er aus anderen Gründen seine Wünsche über die Art und Weise seiner medizinischen Betreuung nicht mehr selbst äußern, tritt der schriftlich niedergelegte Wille in Kraft. Das gilt auch dann, wenn die Krankheit nicht lebensbedrohlich ist. Die Mediziner müssen allerdings prüfen, ob die Festlegungen der aktuellen Lebens und Behandlungssituation entsprechen. Können sich Arzte und Bevollmächtigter nicht einigen, entscheidet ein Gericht.
- Form beachten Eine Patientenverfügung muss in jedem Fall schriftlich festgelegt werden. Je konkreter Sie sie abfassen, desto mehr Sicherheit bekommen Sie, dass Ihre Wünsche klar werden. So können Sie den Einsatz lebenserhaltender Maschinen regeln, in welchem Umfang Schmerzmittel gegeben werden sollen, ob Sie ggf. mit künstlicher Ernährung oder Organspenden einverstanden sind. Hilfreiche Formulare erhalten Sie bei verschiedenen Organisationen (www.patientenverfuegung.de). Patientenverfügungen können Sie jederzeit wiederrufen.
- Vollmacht erteilen Vergessen Sie nicht, auch eine Vorsorgevollmacht zu erteilen. Damit bestimmen Sie eine Person Ihres Vertrauens, die sich um die Umsetzung Ihrer Wünsche kümmert. Notare können Ihnen bei der Erstellung der Vollmacht helfen.
- Gültigkeit Bereits bestehende schriftliche Verfügungen bleiben gültig. Es ist natürlich keine Pflicht, eine Patientenverfügung aufzusetzen. Pflege und Altersheime dürfen sie nicht zur Voraussetzung eines Vertrages machen.
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Samstag 15. August 2009 von Jasmine
Die Teilnahme am Straßenverkehr erhöht das Herzinfarktrisiko gefährdeter Menschen — egal, ob im Auto, im Bus oder mit dem Fahrrad. Den Zusammenhang fanden Forscher des Helmholtz Zentrums München. Sie befragten Patienten nach ihren Aktivitäten vor einem Infarkt. Dabei kam heraus, dass diese in der Stunde davor auffallend oft auf der Straße unterwegs gewesen waren.
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