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Archiv für die 'Sonstiges' Kategorie

Gesunde Zähne - gesunder Körper

Mittwoch 16. September 2009 von Jasmine

Die Zähne haben einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden. So kann z.B. eine unbehandelte Zahnfleischentzündung Beschwerden verursachen, die man damit gar nicht in Verbindung bringt

Welchen Einfluss die Zähne auf den Organismus haben, lässt sich am Beispiel der “Zuckerkrankheit’. exemplarisch darstellen. Diabetiker haben einen Mangel an Insulin, also einen erhöhten Blutzucker-Wert. Dieser kann Ablagerungen an den kleinen Gefäßen zur Folge haben und ihre Funktion beeinträchtigen. Die Folge: die Durchblutung lässt — auch im Zahnfleisch — nach. Bei Diabetikern ist außerdem die Immunabwehr des Körpers geschwächt. Daher regeneriert sich der Zahnhalteapparat schlechter, Bakterien können sich ungehindert in der Mundhöhle vermehren und somit die Entstehung von Munderkrankungen fördern. Erhöhte Blutzucker-Werte vermindern zudem den Speichelfluss. Speichel wirkt in der Mundhöhle wie ein Puffer, weil er Säuren, die durch Kariesbakterien entstehen, verdünnt.
Patienten mit Diabetes können einiges dazu beitragen, um die Gesundheit ihrer Zähne zu erhalten und zu schützen.
Die Initiative hat dazu acht Tipps zusammengestellt:

  1. Diabetes immer gut einstellen. Eine Normalisierung der Blutzuckerwerte beugt Munderkrankungen vor.
  2. Mindestens zweimal täglich die Zähne mit fegenden Bewegungen vom Zahnfleisch zum Zahn putzen.
  3. Mindestens alle drei Monate die Zahnbürste erneuern
  4. Nur fluoridhaltige Zahnpasta verwenden. Fluoride härten die Zähne & beugen Karies vor.
  5. Zwischenräume täglich mit Zahnseide oder einer Zwischenraumbürste säubern
  6. Nach Zwischenmahlzeiten zuckerfreies Zahnpflegekaugummi kauen. Es neutralisiert schädliche Säuren.
  7. Auch wenn keine Beschwerden vorliegen, unbedingt zweimal im Jahr zum Zahnarzt gehen. Darüberhinaus kann auch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung sehr sinnvoll sein.
  8. Wenn sich das Zahnfleisch entzündet hat, sofort zum Zahnarzt gehen.

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Fit wie ein Turnschuh

Dienstag 8. September 2009 von Jasmine

In der zweiten Lebenshälfte ist es wichtig, das richtige Maß zwischen Arbeit und Freizeit zu finden

Lange lief der Körper wartungsfrei — aber ab 40 sagt er uns deutlicher, dass er bewusst gepflegt, ernährt und bewegt werden will. Jetzt muss man aktiv die Weichen stellen, um dem Verschleiß ein Schnippchen zu schlagen und sich nicht zuletzt auch im Beruf weiterhin der jüngeren Konkurrenz stellen zu können — schließlich müssen die meisten Bundesbürger künftig im Job bis zum 67. Lebensjahr durchhalten.
Gerade wer in der zweiten Lebenshälfte ist, will im Berufsalltag möglichst alles perfekt machen, gleichzeitig sollen aber auch Familie, Freunde und gesellschaftliche Verpflichtungen nicht zu kurz kommen. In dieser Situation ist es wichtig, das richtige Maß zwischen Arbeit und Freizeit zu finden, um langfristig leistungsstark zu sein.
Vor lauter Ehrgeiz oder Angst um den Arbeitsplatz verliert aber so mancher die Kontrolle und schafft nicht den nötigen Ausgleich. Wer auf die entsprechenden Warnhinweise rechtzeitig reagiert, kann allerdings wieder die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit finden. Sport und eine gesunde Ernährung spielen ebenso eine wichtige Rolle, um den Endspurt bis zur Rente vital und gesund zu meistern.

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Schmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen

Montag 7. September 2009 von Jasmine

Bestimmte Bewegungen vermeiden oder Zähne zusammenbeißen — so reagieren viele Menschen auf hartnäckige Schulterschmerzen. Ihre Hoffnung: Irgendwann verschwinden die Beschwerden wieder von selbst. Doch das sei nur sehr selten der Fall, berichtet Dr. Reinhard Wittke, Allgemein- und Sportmediziner aus Bayreuth im “Hausarzt-Patientenmagazin”. Im Gegenteil: Wer nichts unternimmt, riskiert nicht nur, dass die Schmerzen chronisch werden, sondern nimmt die Gefahr einer schweren Verletzung in Kauf. So weit muss es aber nicht kommen, denn fast immer hilft Krankengymnastik und das Trainieren der Schultermuskeln.

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Stimme weg, Gähnen wirkt

Dienstag 1. September 2009 von Jasmine

Wenn Ihre Stimme plötzlich versagt, sollten Sie besser gähnen, als sich räuspern. Gähnen entspannt die Stimmbänder, räuspern reizt sie noch zusätzlich. Auch ein Schluck Wasser hilft der Stimme wieder auf die Sprünge.

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Patientenverfügung - Das müssen Sie wissen

Dienstag 18. August 2009 von Jasmine

Rund 9 Millionen Menschen in Deutschland haben bereits eine aufgesetzt. Doch bisher lag es im Ermessen der Ärzte, ob sie sich im Ernstfall an diesen letzten Willen halten. Ein neues Gesetz regelt: Der Patientenwille ist bindend!

Sechs lange Jahre wurde im Parlament gestritten. Jetzt hat man eine Regelung für Patientenverfügungen getroffen, an die sich Ärzte und Betreuer in jedem Fall halten müssen. Das neue Gesetz tritt am 1. September in Kraft. Jeder sollte überlegen, ob er solch eine Verfügung aufsetzt — unabhängig vom Alter.

  • Selbstbestimmung garantieren Im Mittelpunkt der Regelung steht der Patientenwille. Wird ein Patient bewusstlos, fällt er ins Koma oder kann er aus anderen Gründen seine Wünsche über die Art und Weise seiner medizinischen Betreuung nicht mehr selbst äußern, tritt der schriftlich niedergelegte Wille in Kraft. Das gilt auch dann, wenn die Krankheit nicht lebensbedrohlich ist. Die Mediziner müssen allerdings prüfen, ob die Festlegungen der aktuellen Lebens und Behandlungssituation entsprechen. Können sich Arzte und Bevollmächtigter nicht einigen, entscheidet ein Gericht.
  • Form beachten Eine Patientenverfügung muss in jedem Fall schriftlich festgelegt werden. Je konkreter Sie sie abfassen, desto mehr Sicherheit bekommen Sie, dass Ihre Wünsche klar werden. So können Sie den Einsatz lebenserhaltender Maschinen regeln, in welchem Umfang Schmerzmittel gegeben werden sollen, ob Sie ggf. mit künstlicher Ernährung oder Organspenden einverstanden sind. Hilfreiche Formulare erhalten Sie bei verschiedenen Organisationen (www.patientenverfuegung.de). Patientenverfügungen können Sie jederzeit wiederrufen.
  • Vollmacht erteilen Vergessen Sie nicht, auch eine Vorsorgevollmacht zu erteilen. Damit bestimmen Sie eine Person Ihres Vertrauens, die sich um die Umsetzung Ihrer Wünsche kümmert. Notare können Ihnen bei der Erstellung der Vollmacht helfen.
  • Gültigkeit Bereits bestehende schriftliche Verfügungen bleiben gültig. Es ist natürlich keine Pflicht, eine Patientenverfügung aufzusetzen. Pflege und Altersheime dürfen sie nicht zur Voraussetzung eines Vertrages machen.

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Straßenverkehr ist schlecht fürs Herz

Samstag 15. August 2009 von Jasmine

Die Teilnahme am Straßenverkehr erhöht das Herzinfarktrisiko gefährdeter Menschen — egal, ob im Auto, im Bus oder mit dem Fahrrad. Den Zusammenhang fanden Forscher des Helmholtz Zentrums München. Sie befragten Patienten nach ihren Aktivitäten vor einem Infarkt. Dabei kam heraus, dass diese in der Stunde davor auffallend oft auf der Straße unterwegs gewesen waren.

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Durchfall - Kurzes fasten hilft

Montag 20. Juli 2009 von Jasmine

Kurzes Fasten besiegt den Durchfall - Diarrhö - Tipps gegen die unangenehme und lästige Darmerkrankung

Wann sprechen Ärzte von Durchfall? “Viele glauben, wenn sie ein, zweimal nacheinander dünnflüssigen Stuhlgang haben, handle es sich bereits um Durchfall”. Mediziner stellen diese Diagnose aber erst bei drei und mehr Stuhlgängen am Tag. Dabei muss es sich um größere Stuhlmengen mit deutlich erhöhtem Wassergehalt handeln.”
Welche Arten von Durchfall gibt es? Ärzte unterscheiden zwischen akuter und chronischer Diarrhö. In den meisten Fällen kommt die Erkrankung rasch zum Ausbruch und dauert nur wenige Tage, manchmal aber auch bis zu zwei Wochen. Hält ein Durchfall länger als drei Wochen an, kann eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung wie Morbus Crohn oder eine Colitis ulcerosa vorliegen. “Eventuellhandelt es sich auch um eine Tumorerkrankung.”
Wie kommt es zu Durchfall? “Meistens ist eine Darminfektion schuld”. Als Auslöser kommen unterschiedliche Erreger infrage. Die bekanntesten sind Bakterien, etwa Salmonellen, mit denen Lebensmittel infiziert sein können, aber auch Noroviren oder bestimmte Parasiten. Reisedurchfälle lassen sich zu rund 80 Prozent auf Bakterien zurückführen, eine Amöbenruhr tritt eher selten auf. Oft jedoch bleibt die Ursache unbekannt, weil nicht immer gleich eine Stuhluntersuchung vorgenommen wird.
Können auch Medikamente Durchfall verursachen? “Leider ja”. “Gerade bei älteren Menschen
kann Durchfall als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten, beispielsweise bei magnesiumhaltigen Magenmitteln, aber auch besonders bei Antibiotika.” Als weitere Gefahrenquelle ist der Missbrauch von Abführmitteln zu erwähnen. Mit Zuckerersatzstoffen gesüßte Bonbons können, in großen Mengen genossen, ebenfalls Durchfall verursachen.
Wann sollte man bei Durchfall zum Arzt gehen? “Wer die ganze Nacht auf der Toilette saß, geht häufig gleich am nächsten Tag in die Praxis”. Dasselbe gilt, wenn mehrere Familienmitglieder gleichzeitig betroffen sind. Normalerweise können Patienten jedoch bis zu einer Woche abwarten. Anders sieht es aus, wenn der Betroffene fiebert oder der Stuhl mit Blut oder Eiter versetzt ist. Oder wenn der Erkrankte gerade aus dem Urlaub kommt und dann acht-bis zehnmal am Tag auf die Toilette muss. Auch chronischer Durchfall muss grundsätzlich ärztlich behandelt werden.
Was kann man selbst gegen Durchfall unternehmen? Zu empfehlen ist ein zweitägigen “Fastenopfer”. Während dieser Zeit sollte der Patient viel trinken, um den drastischen Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Die verlorenen Elektrolyte und Mineralstoffe lassen sich mit Präparaten aus der Apotheke ersetzen.
Welche Mittel hält die Apotheke gegen Durchfall bereit? In der Apotheke gibt es Pulver mit Elektrolyten und Kapseln mit Wirkstoffen wie Saccharomyces boulardii oder Loperamid, die je nach Lebensalter des Patienten und Schweregrad der Erkrankung verwendet werden.” Solche Präparate gehörten übrigens auch in jede Reiseapotheke. Außerdem, sind gegen dünnflüssigen Stuhl einige Kräuter gewachsen, zum Beispiel Frauenmantel, Gänsefingerkraut, Uzara-Wurzeln, getrocknete Heidelbeerfrüchte und Brombeerblätter, die als Tee den Darm beruhigen. Lassen Sie sich bei der Zusammenstellung Ihrer Reise und Hausapotheke von Ihrem Apotheker beraten.
Was sollte man bei Durchfall besser nicht machen? Antibiotika sind bei Salmonellen und bakteriellen Darminfektionen meistens nicht sinnvoll. “Wenn doch, sollten sie vom Arzt nur sehr zurückhaltend und ganz gezielt eingesetzt werden, weil sie die Darmflora zerstören können.” Auch mit Bananen, Quark und anderen Milchprodukten sollten an Durchfall Erkrankte vorsichtig sein. “Nichts Gebratenes und Gebackenes, wenig Fett!” Wer zu früh wieder anfängt, normal zu essen, hat innerhalb weniger Tage erneut das gleiche Problem.
Wie lässt sich Durchfall vermeiden? Wenn Durchfallerkrankungen sich ausbreiten, hilft in erster Linie eine vernünftige Hygiene — im Haushalt und in Gemeinschaftseinrichtungen, also zum Beispiel in Krankenhäusern und Altenheimen, aber auch in Ferienhotels und auf Kreuzfahrtschiffen. Dazu gehören unter anderem regelmäßiges Händewaschen, die Benutzung eigener Handtücher und gut desinfizierte Sanitäranlagen. “Falls möglich, sollte bereits Erkrankten eine eigene Toilette zur Verfügung gestellt werden.”

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