Montag 20. Juli 2009 von Jasmine
Kurzes Fasten besiegt den Durchfall - Diarrhö - Tipps gegen die unangenehme und lästige Darmerkrankung
Wann sprechen Ärzte von Durchfall? “Viele glauben, wenn sie ein, zweimal nacheinander dünnflüssigen Stuhlgang haben, handle es sich bereits um Durchfall”. Mediziner stellen diese Diagnose aber erst bei drei und mehr Stuhlgängen am Tag. Dabei muss es sich um größere Stuhlmengen mit deutlich erhöhtem Wassergehalt handeln.”
Welche Arten von Durchfall gibt es? Ärzte unterscheiden zwischen akuter und chronischer Diarrhö. In den meisten Fällen kommt die Erkrankung rasch zum Ausbruch und dauert nur wenige Tage, manchmal aber auch bis zu zwei Wochen. Hält ein Durchfall länger als drei Wochen an, kann eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung wie Morbus Crohn oder eine Colitis ulcerosa vorliegen. “Eventuellhandelt es sich auch um eine Tumorerkrankung.”
Wie kommt es zu Durchfall? “Meistens ist eine Darminfektion schuld”. Als Auslöser kommen unterschiedliche Erreger infrage. Die bekanntesten sind Bakterien, etwa Salmonellen, mit denen Lebensmittel infiziert sein können, aber auch Noroviren oder bestimmte Parasiten. Reisedurchfälle lassen sich zu rund 80 Prozent auf Bakterien zurückführen, eine Amöbenruhr tritt eher selten auf. Oft jedoch bleibt die Ursache unbekannt, weil nicht immer gleich eine Stuhluntersuchung vorgenommen wird.
Können auch Medikamente Durchfall verursachen? “Leider ja”. “Gerade bei älteren Menschen
kann Durchfall als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten, beispielsweise bei magnesiumhaltigen Magenmitteln, aber auch besonders bei Antibiotika.” Als weitere Gefahrenquelle ist der Missbrauch von Abführmitteln zu erwähnen. Mit Zuckerersatzstoffen gesüßte Bonbons können, in großen Mengen genossen, ebenfalls Durchfall verursachen.
Wann sollte man bei Durchfall zum Arzt gehen? “Wer die ganze Nacht auf der Toilette saß, geht häufig gleich am nächsten Tag in die Praxis”. Dasselbe gilt, wenn mehrere Familienmitglieder gleichzeitig betroffen sind. Normalerweise können Patienten jedoch bis zu einer Woche abwarten. Anders sieht es aus, wenn der Betroffene fiebert oder der Stuhl mit Blut oder Eiter versetzt ist. Oder wenn der Erkrankte gerade aus dem Urlaub kommt und dann acht-bis zehnmal am Tag auf die Toilette muss. Auch chronischer Durchfall muss grundsätzlich ärztlich behandelt werden.
Was kann man selbst gegen Durchfall unternehmen? Zu empfehlen ist ein zweitägigen “Fastenopfer”. Während dieser Zeit sollte der Patient viel trinken, um den drastischen Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Die verlorenen Elektrolyte und Mineralstoffe lassen sich mit Präparaten aus der Apotheke ersetzen.
Welche Mittel hält die Apotheke gegen Durchfall bereit? In der Apotheke gibt es Pulver mit Elektrolyten und Kapseln mit Wirkstoffen wie Saccharomyces boulardii oder Loperamid, die je nach Lebensalter des Patienten und Schweregrad der Erkrankung verwendet werden.” Solche Präparate gehörten übrigens auch in jede Reiseapotheke. Außerdem, sind gegen dünnflüssigen Stuhl einige Kräuter gewachsen, zum Beispiel Frauenmantel, Gänsefingerkraut, Uzara-Wurzeln, getrocknete Heidelbeerfrüchte und Brombeerblätter, die als Tee den Darm beruhigen. Lassen Sie sich bei der Zusammenstellung Ihrer Reise und Hausapotheke von Ihrem Apotheker beraten.
Was sollte man bei Durchfall besser nicht machen? Antibiotika sind bei Salmonellen und bakteriellen Darminfektionen meistens nicht sinnvoll. “Wenn doch, sollten sie vom Arzt nur sehr zurückhaltend und ganz gezielt eingesetzt werden, weil sie die Darmflora zerstören können.” Auch mit Bananen, Quark und anderen Milchprodukten sollten an Durchfall Erkrankte vorsichtig sein. “Nichts Gebratenes und Gebackenes, wenig Fett!” Wer zu früh wieder anfängt, normal zu essen, hat innerhalb weniger Tage erneut das gleiche Problem.
Wie lässt sich Durchfall vermeiden? Wenn Durchfallerkrankungen sich ausbreiten, hilft in erster Linie eine vernünftige Hygiene — im Haushalt und in Gemeinschaftseinrichtungen, also zum Beispiel in Krankenhäusern und Altenheimen, aber auch in Ferienhotels und auf Kreuzfahrtschiffen. Dazu gehören unter anderem regelmäßiges Händewaschen, die Benutzung eigener Handtücher und gut desinfizierte Sanitäranlagen. “Falls möglich, sollte bereits Erkrankten eine eigene Toilette zur Verfügung gestellt werden.”
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Montag 20. Juli 2009 von Jasmine
Der Zwang zum Beißen - Nägelkauen - Viele knabbern, bis die Fingerkuppen bluten. Die lästige Angewohnheit wieder loszuwerden fällt sehrschwer
Ein spannendes Fußballspiel im Fernsehen oder der Stress im Büro — und schon schiebt sich der Fingernagel zwischen die Zähne. Manchem wird die Beißerei erst richtig bewusst, wenn die Kuppen schmerzen und die Nagelhaut blutet.
Nägelkauen ist eine weitverbreitete Unsitte. Nach Schätzungen tun es rund zehn Prozent der Erwachsenen, Kinder wesentlich häufiger. Viele fangen schon mit vier bis sechs Jahren damit an. Im frühen Jugendlichenalter, wenn das Leben bewegter wird und die Hormone zu wüten beginnen, verstärkt sich das Nägelkauen. Im Laufe der Pubertät hören die meisten aber dann wieder auf. Während Jungen und Mädchen ungefähr gleich häufig kauen, knabbern unter den Erwachsenen mehr Frauen als Männer an den Nägeln.
Form des Spannungsabbaus
Das Nägelkauen kann eine Form von Stressabbau sein, allerdings eine unangemessene. Stress, Angst und Anspannung sind die häufigsten Auslöser. In solchen Situationen kann die Kauattacke Spannungen abbauen. Als schwerwiegendes psychisches Problem sehen Therapeuten die sogenannte Onychophagie in den meisten Fällen aber nicht, allenfalls als Verhaltensauffälligkeit. Möglicherweise besteht auch eine erbliche Veranlagung, darauf weisen jedenfalls Untersuchungen an Zwillingen hin.
Der persönliche Leidensdruck ist oft groß. Schließlich lässt sich die Folge der Kauerei kaum verbergen: Abgeknabberte Nägel sehen nicht gerade ästhetisch aus. Schmerzhaft wird es zudem, wenn sich das Nagelbett entzündet.
Therapeutischen Handlungsbedarf sehen Ärzte, aber erst, wenn jemand so viel kaut, dass der Alltag und das soziale Leben beeinträchtigt sind: “Etwa wenn ein Kind vor lauter Nägelkauen seine Schularbeiten nicht mehr macht oder wenn andere psychische Auffälligkeiten dazukommen.”
Eltern knabbernder Kinder können erst einmal gelassen bleiben, weil es sich beim Nägelkauen meistens um eine vorübergehende Angewohnheit handelt. Ignorieren sollten sie es aber trotzdem nicht. Statt zu schimpfen, sollten sie aber lieber Anreize zum Aufhören geben, zum Beispiel kleine Belohnungen, wenn die Nägel wieder gewachsen sind.
Auch Erwachsene können sich die Beißerei noch abgewöhnen. Dabei gilt: Ohne festen Willen geht es nicht, der allein ist aber zu wenig. Ärzte raten Betroffenen zur Selbstanalyse: In welchen Situationen kaue ich? Gibt es Alternativverhalten? Ist abzusehen, dass es demnächst stressig wird, könne der Betroffene zum Beispiel vorher etwas essen oder trinken. “Wichtig sind Maßnahmen zum Stressabbau — auch in konkreten Situationen.” Wer genau weiß, wann er kaut, kann Stoppsignale vereinbaren und alternatives Verhalten trainieren, eventuell mit therapeutischer Unterstützung. Oft reicht eine kurze Beratung aus.
Ebenfalls erfolgreich kann es sein, mit sich selbst einen Vertrag abzuschließen und sich bei dessen Erfüllung zu belohnen: Setzen Sie sich ein Ziel, zum Beispiel zwei Wochen nicht zu kauen, und gönnen Sie sich etwas Schönes, wenn Sie durchhalten. Am besten suchen Sie sich Unterstützung. Berichten Sie einem Freund oder einer Freundin von Ihrem Vorhaben, und bitten Sie ihn oder sie zu prüfen, ob Sie Ihr Ziel erreicht haben.
Bittere Lacke und Tinkturen
Bitter schmeckende Tinkturen und Lacke aus der Apotheke, die auf die Nägel gepinselt werden, können beim Abgewöhnen helfen. “Der unangenehme Geschmack hält vom Kauen ab”. Das befremdliche Aroma erinnert bei jedem Mundkontakt an die lästige Angewohnheit und lässt einen innehalten.
Für manchen Betroffenen sind künstliche Fingernägel ein Weg zu gepflegten Händen. Die Kunststoffnägel werden fest auf den eigenen Nägeln verklebt. Sie lassen sich nicht abknabbern und verringern deshalb das Beißvergnügen — so lange, bis auch ohne die Hilfe aus dem Nagelstudio die eigenen Nägel nicht mehr abgebissen werden. Unauffällige Modelle können sich auch Männer ankleben lassen.
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Sonntag 19. Juli 2009 von Jasmine
Reflux, der Rückfluss von der Magensäure in die Speiseröhre, macht sich meistens durch Sodbrennen und saures Aufstoßen, oft auch durch Hustenreiz und Heiserkeit bemerkbar. Gastroenterologen aus Mailand (Italien) haben 17 Studien ausgewertet und dabei festgestellt, dass die Krankheit auch den Zahnschmelz angreifen kann. Die Magen-Darm-Experten empfehlen daher, bei Zahnschäden auch eine Reflux-Erkrankung als Ursache in Betracht zu ziehen.
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Sonntag 19. Juli 2009 von Jasmine
Es ist nicht die Thrombose, sondern der Ohnmachtsanfall ist das häufigste Problem im Flugzeug. Mediziner der Bochumer Ruhr-Universität werteten mehr als 10000 Notfälle aus, die sich zwischen den Jahren 2002 und 2007 in den Maschinen zweier europäischer Fluglinien ereignet hatten. Offenbar müssen Passagiere am ehesten Ohnmachten fürchten, die vermutlich durch den Druckunterschied im Flugzeug und eine zu niedrige oder zu hohe Temperatur der Kabine ausgelöst werden. Sie machten 53,5 Prozent aller Zwischenfälle aus. An zweiter Stelle standen Magen-Darm-Beschwerden (8,9 Prozent), gefolgt von Herz-Kreislauf-Problemen (4,9 Prozent). Nur 0,5 Prozent aller Notfälle betrafen Personen mit Thrombosen.
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Freitag 17. Juli 2009 von Jasmine
Wenn ich (57) mal wieder gestresst und erschöpft bin, dann nehme ich ein schönes Bad mit Honig. Das entspannt wunderbar und gibt mir neue Nervenkraft. Dazu erwärme ich eine Tasse Honig in der Mikrowelle, damit er schön flüssig ist, verrühre ihn dann gründlich mit einem Liter Milch. Die Mischung kommt dann ins Badewasser. Der sanfte Duft beruhigt mich, und ich meine, dass das warme Wasser meine Muskeln mit Honig besser entspannt als ohne.
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Freitag 17. Juli 2009 von Jasmine
Ich bin jetzt 50 und bekomme allmählich Hitzewallungen. Ich habe meinen Arzt nach einem Naturmittel gefragt, das mir helfen könnte. Er empfahl mir einen Spezialextrakt aus der Wurzel vom Sibirischen Rhabarber. Das ist ein asiatisches Knöterichgewächs. Die rezeptfreien Tabletten (”Phyto-Strol Loges”) fingen nach zwei Wochen an zu wirken. Zurzeit habe ich kaum noch Hitzewallungen. Mein Arzt sagt, dieser Extrakt wirkt so ähnlich wie weibliche Geschlechtshormone.
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Freitag 17. Juli 2009 von Jasmine
Gut, wenn man Strom spart. Aber Vorsicht… In Energiesparlampen stecken geringe Mengen giftiges Quecksilber. Ist eine Lampe zerbrochen, sollte man die Scherben nur mit Handschuhen einsammeln und das Zimmer am besten nicht betreten und mindestens 30 Minuten lüften. Denn Quecksilber gibt Dämpfe ab. Deshalb sollte man auch keinen Staubsauger benutzen, denn der verteilt die Dämpfe dann in der ganzen Wohnung.
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