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Archiv für die 'Urlaub' Kategorie

Das gehört in die Reiseapotheke

Donnerstag 16. Juni 2011 von Jasmine

Damit die schönsten Wochen des Jahres für Sie  sorgenfrei werden, sollten Sie auch an ihre Reiseapotheke denken und die wichtigsten Medikamente zusammenstellen. Ins Gepäck gehören unbedingt:

  • Sonnenschutzmittel
  • Anti-Mücken-Lotion
  • Gel gegen Allergien und schweren Sonnenbrand
  • Creme gegen Insektenstiche
  • Desinfektionsmittel zur Säuberung von Wunden
  • Sterile Wundkompressen und Pflaster
  • Elastische Mullbinde, zusätzlich feste Kompressionsbinde
  • Medikament gegen Durchfall
  • Breitbandantibiotikum gegen Infektionen
  • Fieberthermometer
  • Mittel zur Handdesinfektion (auch Tücher)
  • Bei Reisen in Malariagebiete: Malariaprophylaxe oder Stand-by-Präparate

Schmerzen

Vergessen Sie auch auf keinen Fall die Medikamente, die Sie auch zu Hause einnehmen. Dazu gehören unter anderem Schmerzmittel. Damit auch chronisch Schmerzkranke unbeschwerte Tage genießen, sollten Betroffene Folgendes unbedingt beachten:

  • Wer opioidhaltige Schmerzmedikamente mitnehmen möchte, braucht dafür eine spezielle “Bescheinigung über das Mitführen von Betäubungsmitteln”. Ihr Arzt stellt Ihnen diese aus.
  • Ihre Schmerzmedikamente sollten innerhalb des vorgeschiebenen Temperaturbereichs gelagert werden. Daher empfiehlt sich für Reisen eine Isoliertasche eventuell mit Kühlakkus.
  • Nehmen Sie bei Flugreisen Ihre Medikamente mit in das Handgepäck. Druck- und Temperaturschwankungen im Gepäckraum des Flugzeuges könnten die Wirksamkeit herabsetzen. Aufgegebene Koffer könnten zudem abhanden kommen.
  • Bei Fernreisen in andere Zeitzonen muss die Einnahmezeit entsprechend berechnet werden.

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Reisen ohne Reue

Mittwoch 15. Juni 2011 von Jasmine

Wie Sie Ihren Urlaub sorgfältig planen und wieder gesund zurückkehren

Wenn einer eine Reise tut, dann will er hinterher nicht von Krankheiten erzählen. Eine sorgfältige Planung ist daher der beste Start in die Ferien. Und diese Planung fängt bei der Gesundheit an. Lesen Sie, wie Sie gesund durch die schönste Zeit des Jahres kommen.

Impfungen
Ist der allgemeine Impfschutz noch wirksam? Benötige ich spezielle Impfungen für meine Urlaubsreise? Auch wenn Sie nur in Deutschland oder Europa reisen, lassen Sie beim Hausarzt Ihren Impfstatus überprüfen. Manche Impfungen werden sowohl für bestimmte Reiseziele als auch für die Zeit zu Hause empfohlen. Dazu gehören zum Beispiel Diphtherie, Tetanus und Polio (Kinderlähmung). Schutz vor diesen drei Krankheiten plus Keuchhusten gibt es durch einen Mehrfachimpfstoff. Darüber hinaus sollten alle Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind, einmalig gegen Masern geimpft werden, vor allem wenn sie bisher nicht oder nur einmal geimpft wurden oder der Impfstatus unklar ist. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin empfiehlt vorzugsweise einen Kombinationsimpfstoff, der mit nur einem Pikser vor Masern, Mumps und Röteln schützt.

Durchfall
In Sachen Ernährung gilt die Regel: “Koch es, brat es, schäl es — oder vergiss es!” Reisende sollten sich unbedingt an diese Richtlinien halten: Trinken Sie kein ungekochtes Wasser, und verzichten Sie auf Eiswürfel! Auch Zähne putzen sollten Sie nur mit Mineralwasser. Trinken Sie Obstsäfte nur frisch gepresst oder aus einer ungeöffneten Fruchtsaftflasche. Verzichten Sie auf Salate, da diese auch in guten Hotels nicht immer mit keimfreiem Wasser gewaschen werden, und auf Obst, das man nicht schälen kann. Hüten Sie sich außerdem vor Speisen, die nicht gründlich durchgegart sind oder ein paar Stunden ungekühlt am Büfett gestanden sind. Medizinische Trockenhefe mit dem Wirkstoff Saccharomyces boulardii (als Pulver oder Kapseln in Apotheken) stärkt die Darmflora vorbeugend und hilft im Akutfall.

Venen
Flugreisen begünstigen die Entstehung von Thrombosen. Wenn Sie Probleme mit den Venen haben, sollten Sie unbedingt Kornpressionsstrümpfe tragen. Ihr Arzt kann zur Thrombose-Vorbeugung blutverdünnende Medikamente verordnen.
Einige Fluglinien haben sogenannte “Infight Aerobics” entwickelt: gymnastische Übungen, die Passagiere in zweistündigen Abständen wiederholen sollen und die entweder per Video gezeigt werden oder in den Bordmagazinen abgebildet und erklärt sind. Die verschiedenen Übungen, die Fluglinien auf ihren Langstreckenflügen empfehlen, sollen die Durchblutung anregen, die Muskeln lockern und die Thrombosegefahr verringern.

Atemwege
Nehmen Sie eine leichte Wolljacke oder einen Wollschal mit, am besten im Handgepäck oder in Ihrer Handtasche. In Flugzeugen herrschen manchmal eisige Temperaturen. In heißen Ländern sorgen Klimaanlagen in Hotels und Geschäften oft für geringe Raumtemperaturen. Erkältungsgefahr!

Haut
Der beste Sonnenschutz ist immer noch Kleidung. Sie sollte möglichst engmaschig gewebt, dafür aber weit geschnitten sein. Dunkle Farben schützen besser als helle. Sonnenschutzmittel brauchen etwa 20 Minuten, um ihre Wirkung zu entfalten. Cremen Sie sich deshalb vor dem Sonnenbad ein. Bei ausländischen Sonnenschutzmitteln wird der Lichtschutzfaktor oft anders berechnet: Was — etwa in den USA — als Faktor 16 ausgewiesen ist, entspricht bei uns nur Faktor zehn. Vergessen Sie das Nachcremen nicht. Viele Hersteller werben mit wasserfester Sonnencreme. Doch auch diese Produkte müssen mehrmals täglich erneuert werden. Denn Schweiß oder Abtrocknen nach dem Schwimmen scheuern selbst ein wasserfestes Produkt nach und nach ab.

Augen
Sonnenbrillen sind nicht nur ein modisches Accessoire, sondern unbedingt notwendig, um die Augen zu schützen. Bei der Wahl der Sonnenbrille sollte man darauf achten, dass sie ein Prüfsiegel trägt. Nur das CE-Prüfzeichen garantiert, dass das Modell vor UV-Strahlung schützt. Bei trockenen Augen helfen spezielle Augentropfen. Zum einen befeuchten sie die Augenoberfläche, zum anderen dringen sie in die empfindlichen Zellen ein und regenerieren diese von innen heraus.

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Guter Flug, erholsame Reise

Montag 30. August 2010 von Jasmine

Wie Sie mit Fußgymnastik und viel Flüssigkeit die Zeit im Urlaubsflieger gut überstehen

Während eines Langstreckenfluges sollte man — viel trinken und sich regelmäßig bewegen. “Sitzt man länger als sechs Stunden eingeengt und ohne Bewegung im Flugzeug, so schwellen bei vielen Menschen die Füße an. Denn die Lymphflüssigkeit kann nicht mehr richtig abfließen”, erklärt der Reisemediziner Eckhard Müller-Sacks. Meist reiche es schon aus, jede halbe Stunde einmal aufzustehen und den Gang einmal auf und ab zu laufen.
Der Experte empfiehlt zudem etwas Fußgymnastik: “Auf die Fersen stellen und die Zehen hochziehen. Oder den Gesäßmuskel anspannen.” So werde der Kreislauf in den Beinen wieder angekurbelt und überschüssige Lymphflüssigkeit abtransportiert. Spezielle Reisestrümpfe könnten diesen Effekt unterstützen. Gleichzeitig reduziere man so die Gefahr, dass sich Blutgerinnsel in den Gefäßen bilden, was wiederum zu einer Thrombose führen könnte.

Viel trinken

In Flugzeugen ist die Luftfeuchtigkeit niedriger als am Boden. Der Körper gibt deshalb über die Haut mehr Feuchtigkeit ab”, weiß der Mediziner. Um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen, sei es wichtig, viel zu trinken. “Normalerweise sollte man über den Tag verteilt etwa zwei Liter zu sich nehmen”, sagt Müller-Sacks, “am Tag eines Langstreckenfluges könnte es ruhig ein Liter mehr sein.” Außerdem ziehe es in den Fliegern, und häufig sei es kühl. Um einer Erkältung vorzubeugen, empfiehlt er, immer eine leichte Jacke oder eine Decke dabei zu haben.

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Brandgefährliche Sonnenstrahlen

Freitag 25. Juni 2010 von Jasmine

Die Sonne bringt unseren Kreislauf in Schwung und stärkt das Immunsystem. Übermäßig viel Sonne aber schädigt die Haut und kann sogar langfristig zu Hautkrebs führen. In Deutschland erkranken pro Jahr rund 250.000 Menschen an hellem und etwa 16.000 an schwarzem Hautkrebs. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) bekommt jeder Vierte öfter einen Sonnenbrand. Nur jeder Dritte schützt seine Haut so vor der Sonne, dass er nicht verbrennt.
Der beste Schutz ist jedoch ein vernünftiger Umgang mit der Sonne. Knapp jeder Zweite denkt laut Umfrage zwar am Strand an ausreichendes Eincremen, vergisst es aber in anderen Situationen häufig, wie zum Beispiel beim Radfahren. Etwa jeder Dritte verzichtet ab und zu sogar ganz auf das Eincremen.

Mallorca-Akne

Viele Menschen reagieren mit allergieähnlichen Symptomen wie Quaddeln, Bläschen oder Juckreiz auf Sonnenbestrahlung. Bei der Mallorca-Akne reagiert die Haut an Stellen, die der Sonne ausgesetzt sind, mit kleinen Papeln und Pusteln. Sie tritt typischerweise einige Tage nach dem ersten übermäßigen Sonnenbad des Jahres auf. Da diese Reaktion hauptsächlich durch UV-A-Licht ausgelöst wird und Glas das UV-A-Licht nicht herausfiltert, sollte man Fensterplätze meiden. Außerdem hilft es, sich langsam an die Sonnenbestrahlung zu gewöhnen.
Am besten nur fettfreie Sonnenschutzmittel (Gels) und After-Sun-Produkte verwenden. Helfen können kühlende Umschläge mit gerbstoffhaltigen Zusätzen (u. a. Schwarztee). In den meisten Fällen heilt die Mallorca-Akne nach einiger Zeit auch ohne Behandlung ab. Bei starkem Juckreiz hilft die Einnahme von Antihistaminika.

Sonnenbrand

Wenn man trotz aller Umsicht einen Sonnenbrand bekommen hat, ist an den darauffolgenden Tagen Schatten angesagt. After-Sun-Lotionen sind keine Produkte, die den Sonnenbrand abheilen lassen. Tatsächlich wirken sie wegen ihres hohen Alkoholgehalts zusätzlich reizend auf die Haut. Manchmal hilft es, die Haut mit fettfeuchten Umschlägen (Salbe und feuchte Tücher) oder mit Joghurtpackungen zu beruhigen. Bei jedem Sonnenbrand ist es wichtig, sehr viel zu trinken, da der Körper durch die geschädigte Haut vermehrt Flüssigkeit verliert. Am wirkungsvollsten lassen sich der Juckreiz und das Brennen leichter Sonnenbrände mit entzündungshemmenden Kortisonlotionen (rezeptfrei in der Apotheke erhältlich) oder einem Antihistaminikum behandeln. Gels wirken zusätzlich kühlend. Bei schweren Sonnenbränden mit Blasenbildung und eventuell sogar Fieber sollte man den Arzt aufsuchen. Entzündungshemmend können auch sogenannte nichtsteroidale Antiphlogistika wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (ASS) wirken. Das Wichtigste: Raus aus der Sonne!

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Sommer, Sonne, endlich Urlaub

Dienstag 15. Juni 2010 von Jasmine

So können Sie Ihre Ferien beschwerdefrei genießen

Es soll die schönste Zeit des Jahres werden. Umso ärgerlicher, wenn man gerade im Urlaub krank wird. Zudem ist es manchmal schwierig, bei kleineren Übeln auf Reisen mal schnell in die Apotheke zu gehen, bei Trips in exotische Länder teilweise unmöglich. Außerdem sind bestimmte Medikamente in manchen Ländern nicht erhältlich oder gefälscht. Eine gut zusammengestellte Reiseapotheke leistet bei kleineren Gesundheitsproblemen im Urlaub daher gute Hilfe.
Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) nehmen jedoch acht von zehn Befragten auf längeren und weiteren Reisen keine vollständige Reiseapotheke mit. Die deutliche Mehrheit ist auf solchen Reisen mangelhaft mit Verbändszeug und Medikamenten ausgestattet: Fast die Hälfte aller Befragten packt nur eine Basisausstattung mit Pflastern und ein bis zwei Medikamenten ein. Knapp jeder Vierte nimmt nicht einmal diese Dinge auf längere Reisen mit.

Das muss mit
“Wer seine Reiseapotheke richtig zusammenstellt, kann im Urlaub viel Mühe sparen. Apotheken sind in fremden Ländern mitunter nicht einfach zu finden, Medikamente tragen im Ausland häufig andere Namen oder sind gar nicht erhältlich. Egal, wo man Urlaub macht, eine Reiseapotheke gehört ins Gepäck. Vor Reiseantritt sollte man sich in der heimischen Apotheke beraten lassen”, sagt Tim Steimle, Apotheker bei der TK. Laut der Krankenkasse sollte man beim Zusammenstellen der Reiseapotheke generell an Folgendes denken:

  • Medikamente, die man regelmäßig einnimmt, in genügender Menge einpacken. Im Ausland kann es schwierig bis unmöglich sein, diese Medikamente in gleicher Qualität zu erhalten. Die täglich einzunehmenden Medikamente oder etwa Malariatabletten gehören ins Handgepäck.
  • Auch bei Vorerkrankungen gibt es einiges zu beachten. Wenn man zum Beispiel als Diabetiker Spritzen, Kanülen sowie Medikamente in größerer Menge mitnehmen muss, sollte der Arzt die Notwendigkeit bescheinigen. So gibt es keine Schwierigkeiten an der Sicherheitsschleuse oder mit ausländischen Zollbehörden.
  • Brillenträger sollten an eine Ersatzbrille denken.
  • Schmerz- und Fiebermittel, Durchfallmittel und Elektrolytpräparate, die den Verlust von Mineralien ausgleichen, sowie Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen mitnehmen. Außerdem ein mildes Abführmittel gegen Verstopfungen, Desinfektionsmittel für die Haut.
  • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor einpacken.
  • Ein Gel gegen Juckreiz bei Insektenstichen sollte nicht fehlen.
  • Ebenso Pflaster und Verbandszeug.
  • Fieberthermometer, eine Schere und Splitterpinzette einpacken.

Als nützliche Ergänzungen eignen sich folgende Arzneimittel:

  • Mittel gegen Reisekrankheit. Schleimlösendes Medikament bei Reizung der Atemwege.
  • Nasentropfen.
  • Präparate zur Behandlung von Prellungen und Zerrungen (Sportsalben).
  • Je nach Reiseziel leistet auch eine Zeckenzange gute Dienste.
  • Mittel zur Insektenabwehr.
  • Für Frauen gegebenenfalls Mittel gegen Pilzinfektionen der Scheide.
  • Empfängnisverhütungsmittel/Kondome mitnehmen.

Besonders vor Fernreisen oder bei Vorerkrankungen sollte man die Zusammensetzung seiner individuellen Reiseapotheke mit dem Arzt besprechen.

Das sollten Sie vorher klären

“Damit der Traumurlaub nicht zum Alptraum wird, sollten sich Fernreisende vor ihrem Urlaub umfassend über die Gesundheitsgefahren im Reisegebiet und notwendige Impfungen informieren”, sagt Petra Rudnick, Ärztin für Allgemeinmedizin bei der TK. Je entlegener das Urlaubsziel, desto wichtiger ist die Gesundheitsvorsorge.
“Viele Krankheiten sind auf anderen Kontinenten deutlich weiter verbreitet als in Europa — zum Beispiel Hepatitis, Typhus und Tollwut in Afrika, Asien und Südamerika”, erläutert Rudnick. Gegen viele gibt es wirkungsvolle Impfstoffe. “Auch vor Malaria kann man sich mit Medikamenten — und natürlich einer konsequenten Mückenabwehr vor Ort — gut schützen”, weiß die Expertin. Außerdem rät sie Fernreisenden, sich zu vergewissern, ob die in Deutschland üblichen Schutzimpfungen wie zum Beispiel Diphtherie und Tetanus (Wundstarrkrampf) bei ihnen noch wirksam sind. Beim Impfen gilt: je früher, desto besser. Denn einige Impfungen erfordern mehrere Spritzen nach festem Zeitplan, bis sie bestmöglich schützen. Außerdem vertragen sich manche Wirkstoffe schlecht miteinander, so dass bei mehreren Impfungen ein mehrwöchiger Abstand notwendig sein kann. “Bevor es losgeht, braucht der Körper Zeit, um sich zu erholen”, sagt die Medizinerin. “Ziel sollte sein, spätestens vier Wochen vor der Reise die letzte Impfung abzuschließen.”
Aber auch kurz entschlossene Last-MinuteReisende sollten nicht auf den Impfschutz verzichten: Eine Injektion kurz vor dem Abflug ist für manche Impfungen auch noch sinnvoll.

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Hautkrebs - Die Haut immer schützen

Mittwoch 19. Mai 2010 von Jasmine

Auch von der Sonne vorgebräunte Haut braucht UV-Schutz. Darauf weist der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) in Berlin hin. Die erste Urlaubsbräune dürfe nicht dazu verführen, auf Sonnenmilch zu verzichten. Die Bräunung sei zwar eine Schutzreaktion der Haut gegen zu viel Sonne, erläutert der Hautarzt Uwe Reinhold aus Bonn. Dieser Schutzeffekt sei aber begrenzt: Ist die UV-Strahlung zu stark, führt sie zu genetischen Schäden in den Hautzellen und damit im schlimmsten Fall zu Hautkrebs. Darüber hinaus beschleunige sie Hautalterung und Faltenbildung.

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Thrombose vermeiden

Dienstag 4. Mai 2010 von Jasmine

Mit welchen Übungen Sie langes Sitzen ausgleichen können

Sommer, Sonne, Meer — die Aussicht auf einen schönen Urlaub beflügelt uns. Allerdings kann sich auf Langstreckenflügen, langen Fahrten mit dem Auto oder mit der Bahn das Blut in den tiefen Beinvenen stauen. Es kann eine Thrombose entstehen. Für gesunde Menschen besteht aber kein Grund zur Panik. Einfache Übungen und Verhaltensregeln können das Risiko, eine Reisethrombose zu erleiden, deutlich verringern, sagt Dr. Christiane Roick, Ärztin im AOK-Bundesverband.
Erste Hinweise auf eine Thromobose-Gefahr könnten eine Schwellung des Beins, erweiterte oberflächliche Beinvenen, Schmerzen in der Wade beim Fußbeugen, ein örtlicher Druckschmerz sowie eine gerötete oder bläulich glänzende Haut geben. Damit es erst gar nicht so weit kommt, empfehle es sich, häufig auf und ab zu gehen, sagt Roick. Eine effektive Übung sei die sogenannte Wadenpumpe, die das Blut aus den Beinen transportiert: “Füße flach auf den Boden stellen, abwechselnd Fersen und Zehen heben und wieder auf den Boden drücken.” Passagiere mit erhöhtem Risiko sollten während des Fluges und noch zwei Tage danach Kompressionsstrümpfe tragen, rät die Expertin.

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