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Archiv für die 'Küchenkräuter' Kategorie

Kleine Kräuterkunde

Donnerstag 24. Februar 2011 von Jasmine

Holen Sie sich frühlingsfrisches Grün auf den Tisch

Wonach sehnen wir uns nach einem langen Winter am meisten? Nach Sonne und nach sattem Grün. Auf die Vegetation haben wir keinen Einfluss. Aber die Farbe holen wir uns mit jeder Menge frischer Kräuter ruck, zuck auf den Tisch. Puristen würzen Gerichte mit einer, maximal zwei Kräuterarten. Wer es vielfältiger liebt, wählt gerne einen gemischten Kräuterstrauß. Für alle aber gilt: Bei Schnittlauch, Basilikum & Co. dürfen Sie kräftig zugreifen. Denn in den zarten Blättchen stecken jede Menge ätherischer Öle, Vitamine und Mineralstoffe, die den Körper nach der kalten Jahreszeit auf Trab bringen. Nicht umsonst kommt das Wort Kraut vom althochdeutschen “Krut”, was “nutzbares Gewächs” — im Gegensatz zu Unkraut — bezeichnet. Denn schon seit langer Zeit sind Kräuter beliebt als Heil- und Würzpflanzen.
So zum Beispiel der Bärlauch. Wenn Sie ihn in der Natur ernten gehen, müssen Sie sehr vorsichtig sein, damit Sie nicht Maiglöckchen, Aronstab oder Herbstzeitlose erwischen. Ansonsten genießen Sie das Vitamin-C-haltige Kraut in Saucen oder als Pesto am besten frisch.
Schnittlauch ist so lang wie gesund. Das beliebte Würzkraut enthält jede Menge Vitamin A, B und C, wirkt schleimlösend sowie appetit- und verdauungsanregend. Schnittlauch hemmt das Bakterienwachstum und wirkt sich positiv auf Cholesterinspiegel und Blutdruck aus.
Bei der Petersilie ist die Wahl zwischen glattem Schopf oder krauser Pracht eine Glaubensfrage. Gemeinhin wird der glatten Petersilie stärkere Würzkraft nachgesagt. Auf alle Fälle enthält Petersilie viel Vitamin C. Das und ihr frischer Geschmack machen sie mit zum beliebtesten Kraut in den Küchen Europas bis Westasiens. Zu Fischgerichten, im Sud von sauren Gurken oder in Marinade — Dill hat seinen festen Platz in der nördlichen und östlichen Welt. Das zarte Kraut gilt als appetitanregend, beugt Infektionen vor und unterstützt das Immunsystem. Als Tee wirkt er wohltuend bei Verdauungsstörungen, Blähungen und Magenverstimmung.
Basilikum liebt es warm und sonnig. Beim Ernten immer die Triebspitzen verwenden. So kann die darunter liegende Blattachse doppelt austreiben und die Pflanze wächst buschig nach. Basilikumblätter sollte man nicht trocknen. Der Geschmacksverlust ist sehr groß.

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Die Heilkraft der Küchenkräuter

Dienstag 4. Mai 2010 von Jasmine

Kerbel, Melisse oder Liebstöckel bringen Pep in den Speiseplan. Und sie können noch mehr: Sie liefern wertvolle Pflanzenstoffe, die uns fit halten und viele Beschwerden lindern.

Die Natur ist der beste Arzt. Das wussten schon die Mönche und Nonnen im Mittelalter. Im 8. bis 13. Jahrhundert waren sie für die medizinische Versorgung der Menschen zuständig. Dafür sammelten sie Wissen von den Ägyptern, Griechen, Kelten und Germanen und entwickelten die Klostermedizin. Neue Forschungen bestätigen diese alten Erfahrungen. Immer mehr Pflanzenstoffe sind wissenschaftlich geprüft, ihre positive Wirkung bestätigt. Das Wunderbare an den heilenden Pflanzenstoffen: Sie haben meist weniger Nebenwirkungen als chemische Mittel. Und diese Heilkraft steckt auch in Pflanzen, die wir alle kennen, die wir einfach und preiswert nutzen können. Vor allem Küchenkräuter sind Medizin: Denn besonders jene Stoffe, die ihnen Geschmack und Duft geben, wirken heilsam im menschlichen Körper.

Kerbel entschlackt den Körper
Für Ihre Gesundheit: Das Kraut liefert einen Mix aus Bitterstoffen und ätherischem Öl, der Leber und Nieren anregt und entwässert. Das verbessert die Entgiftung und Entschlackung. Deshalb ist Kerbel ein wichtiges Heilkraut für eine effektive Frühjahrskur, am besten als Tee: 1 TL getrocknetes oder 2 TL frisches Kraut mit 15o ml Wasser überbrühen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Für die Kur trinken man über 4 Wochen täglich 2 bis 3 Tassen.
In der Küche: Das zarte Anis-Aroma passt gut zu hellen Soßen, Fisch, Eierspeisen, Spargel, Suppen, Gurkensalat, Quarkspeisen. Getrockneter Kerbel mit Salz gemischt ergibt ein mildes Kräutersalz.

Brunnenkresse heilt den Hals
Für Ihre Gesundheit: Wissenschaftlich anerkannt ist die Wirkung gegen Halsentzündungen und Katarrhe der oberen Atemwege. Brunnenkresse liefert Stoffe, die Bakterien und Viren abtöten. Das lindert Entzündungen und Schmerzen. Kresse wirkt gut als frisch gepresster Saft aus der Apotheke. Man sollte 3 Tage lang täglich 60 bis 150 ml Saft mit Wasser verdünnt trinken.
In der Küche: Brunnenkresse liefert viel Chrom, das bremst den Appetit. Deshalb sind die grob gehackten Blättchen nicht nur wegen des Geschmacks super zum Salat vor dem Hauptgang. Fein gehackt, gibt das frische Küchenkraut Cremesuppen und Geschnetzeltem von Huhn und Lamm eine leichte Schärfe.

Rosmarin stärkt den Kreislauf
Für Ihre Gesundheit: Rosmarin liefert ein starkes ätherisches Öl. Es regt den Kreislauf an, hebt zu niedrigen Blutdruck, gibt neue Energie bei Erschöpfung. Rosmarin wirkt gut als Bad: 30 g getrocknete, grob zerkleinerte Rosmarin-Nadeln mit 70 g Meersalz im Mörser gründlich zermahlen. Eine Handvoll ins Wasser geben, nicht länger als 15 Minuten bei höchstens 4o Grad baden.
In der Küche: Passt zu allen mediterranen Gerichten. Besonders lecker: Legen Sie einen Rosmarin-Zweig zu Lamm, Geflügel oder Kartoffeln in die Pfanne oder in den Ofen. Rosmarin sollte man von Anfang an mitgaren.

Liebstöckel lindert Blasen-Entzündung
Für Ihre Gesundheit: Das ätherische Ö1 der Liebstöckelwurzel wirkt harntreibend und löst Krämpfe. Ein Tee hilft bei Blasen- und Harnwegs-Entzündungen. 2 TL Wurzel aus der Apotheke mit 250 ml Wasser überbrühen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. 2 Tage lang täglich 2 bis 3 Tassen trinken. Sind die Beschwerden dann nicht weg, sollte man zum Arzt gehen. Nicht anwenden bei Nierenkrankheiten und in der Schwangerschaft.
In der Küche: Passt frisch gehackt gut zu Suppen, Soßen, Eintöpfen und Lamm. Das Maggi-Aroma peppt auch grünen Salat, Tomaten- und Paprika-Salat auf. Die Stängel kann man gedünstet als Gemüse essen.

Melisse fördert den Schlaf
Für Ihre Gesundheit: Die zitronigen Würzstoffe aus den Blättern beruhigen das Nervensystem. Das hilft gut gegen Einschlafstörungen durch Stress und Unruhe. Tee: 2 TL frische Blätter mit 150 ml Wasser überbrühen, zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Zu den Mahlzeiten je 1Tasse trinken, die letzte etwa 3o Minuten vor dem Schlafengehen. Das kann man durchgehend jeden Tag machen. Als Gesichtswasser reinigt der kühle Tee die Haut porentief. Er wirkt antibakteriell, das kann Akne lindern.
In der Küche: Kleine Melisse-Blättchen verfeinern mit ihrem frisch-fruchtigen Aroma alle Salate, außerdem Desserts wie Speiseeis und Dessert-Soßen, Fruchtbowlen und Limonaden.

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Kräuterküche - So viel Geschmack, so gesund

Mittwoch 17. März 2010 von Jasmine

Bärlauch, Petersilie, Koriander, Estragon und Majoran sind nur einige der vielen Kräuter, die in der Küche sehr beliebt sind. Sie verleihen vielen Gerichten ein besonderes Aroma und einen einzigartigen Geschmack. Der Fitness-Typ schätzt gerade die “inneren Werte” von Kräutern und ihre posithien, gesundheitlichen Wirkungen.
Hierbei spielen ausnahmsweise nicht Vitamine die wichtigste Rolle, sondern die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, die reichlich in Kräutern enthalten sind. Diese Stoffe senken beispielsweise den Blutzucker oder Cholesterinwert, haben krebsvorbeugende Effekte als Radikalfänger oder beeinflussen den Fettstoffwechsel positiv. Oft wirken Kräuter auch appetitanregend, antibakteriell, krampflösend und verdauungsfördernd. Manche Kräuter wirken schmerzlindernd bei Erkältungserkrankungen und sorgen für Wohlbefinden.
Die hitzeempfindliche Petersilie schmeckt angenehm würzig und leicht bitter. Sie verleiht vielen Speisen wie zum Beispiel Kräuterbutter, Kräuterquark, Dressings, Salaten oder Mayonnaise eine frische Note. Sie lässt sich sehr gut mit Dill, Kerbel, Schnittlauch und Melisse kombinieren. Um den Vitamin-C-Verlust durch die Hitze bei der Zubereitung so gering wie möglich zu halten, sollten Sie Petersilie am besten erst nach dem Garen an Ihre Speisen geben.
Ebenso hitzeempfindlich wie Petersilie ist auch Koriander. Geben Sie ihn daher möglichst erst kurz vor dem Servieren an die fertigen Gerichte. Sein süßliches, bergamottähnliches Aroma mit einem leicht würzigen, kräftigen Nebengeschmack ist typisch für Koriander. Seine frisch gehackten Blätter werden häufig für indische, chinesische, russische und türkische Gerichte verwendet.
Estragon verliert im Gegensatz zu Koriander seine Würzkraft beim Kochen nicht und kann daher mitgegart werden. Der geschmacksintensive Estragon duftet süßlich und schmeckt anisartig, aromatisch und erfrischend. Estragon passt ideal zu feinen Soßen, Mayonnaisen, Dips und Marinaden, in Kräuteressig, Öle und Senf.
Majoran können Sie ebenfalls mitgaren. Wegen seines intensiven Aromas verwenden Sie zum Würzen nur wenige Blätter. Majoran kann sehr gut mit Basilikum, Thymian, Rosmarin und Oregano ergänzt werden. Majoran ist ein typisches Gewürz für Wurst- und Kartoffelgerichte und vegetarische Brotaufstriche. Einen aromatischen knoblauchartigen Geruch und Geschmack hat Bärlauch. Das Kraut wird gerne für Quark, Käsecreme, Mayonnaisen, Essig, als Pesto in Öl, für Bärlauchbutter als Brotaufstrich, in Salaten oder in Suppen verwendet.

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Küchenkräuter

Dienstag 4. November 2008 von Melanie

Wie lange halten denn bei Euch die Küchenkräuter im Topf aus dem Supermarkt? Ich habe leider keinen grünen Daumen und die Dinger werden schon nach ein paar Tagen hellgrün und gehen dann kaputt. Bisher hatte ich Petersilie und Basilikum. Ich gieße regelmäßig, aber nicht zu feucht und nicht zu trocken. Kann man die Töpfe irgendwie lebensmittelgerecht düngen?

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