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Schluss mit der Unordnung im Haushalt

Mittwoch 26. Mai 2010 von Jasmine

Schluss mit der Unordnung im Abstellraum - So entsteht ein begehbarer Kleiderschrank

Abstellräume können zuhause schnell zur Rumpelkammer werden, in der sich mit der Zeit so einiges ansammelt. In so einem Chaos ein bestimmtes Kleidungsstück wiederzufinden, ist gar nicht so einfach. Da ist es besser, man schafft gleich eine barrierefreie Lösung und baut aus der Kammer einen schönen begehbaren Kleiderschrank.
Wer die Auswahl zwischen mehreren Räumen hat, sollte eine fensterlose Abstellkammer als Kleiderschrank wählen. Entsprechend hell sollten die Farbtöne für Wände und Boden gewählt werden, damit man auch ohne grelle Beleuchtung seine Kleidungsstücke erkennen und finden kann. Weiß, creme oder beige eignen sich am besten”.

Der Bodenbelag

Wenn der Raum eine niedrige Decke hat, wird an der Wand ein breiter Streifen abgeklebt. Mit diesem sogenannten Fries wirke der Raum optisch höher. Wer mutiger sein will, kann den Raum in hell abgetönten Komplementärfarben wie Rot und Grün gestalten. Ist eine Dachschräge vorhanden, die frei von Regalbrettern bleiben muss, so eigne sich ein Quadratmuster, das man vorab exakt ausmessen und abkleben sollte.
“Als Fußbodenbelag eignen sich Parkett oder Teppichboden”. Parkett sei haltbarer und weniger geräuschintensiv als Laminat und zudem auch noch wärmer für alle, die ihren Kleiderschrank barfuß oder auf Socken betreten. Hinzu komme der Öko-Aspekt: Laminat gilt bei einer späteren Entsorgung als Sondermüll. Wer sich für Teppichboden entscheidet, hat außerdem den Vorteil, dass dieser kleine Ungleichheiten bei den Regalsäulen abfedert und ausgleicht. Für die kleine Kammerfläche könne man mit etwas Glück auch ein hochwertiges Reststück zum guten Preis beim Teppichhandel ergattern.

Das Regalsystem

Für die Regale sollte ein System aus Aluminiumprofilen verwendet werden, mit dem man die Teile je nach Raummaß beliebig zusammenbauen kann. Denn Aluminium habe eine Reihe von Vorteilen. Es ist leicht, hochwertig, rostfrei und voll recycelbar.” Zudem lasse sich das weiße, pulverbeschichtete Material mit den unterschiedlichsten Einrichtungsstilen kombinieren. Erhältlich sind solche Systeme in fast allen Baumärkten. Ideal sei ein Säulenprofil mit vier kleeblattförmig angeordneten Hohlräumen und Nuten. In diese Nuten werden Verbindungswinkel mit unterschiedlichen Profilen eingeschoben, an denen dann die Querstreben für die Regalböden und die Kleiderstange Halt finden. Säulenprofile sind für frei stehende Regallösungen ideal. Bei Regalböden mit geringerer Tiefe bis zu 25 Zentimetern könnten dagegen auch flache Profilleisten direkt an der Wand befestigt werden.
Mit einer Stichsäge lassen sich die Profile auf die gewünschte und zuvor exakt abgemessene Länge bringen. Besonders präzise Schnitte erhält man mit einer Sägestation. Das Sägeblatt der Stichsäge läuft hierbei in einem Führungskanal, sodass Säge und Profil nicht wackeln. Unverzichtbar ist dabei der Einsatz eines speziellen Alu-Sägeblatts. Es garantiert einen feineren Schnitt mit weniger Splittern und stumpft auch nicht so schnell ab.”
Gleichwohl müssten nach dem Sägen der Säulen die Kanten gefeilt werden, um mögliche Grate zu entfernen. Weil so ein Regal auf schraubverstellbaren Stellfüßen stehen sollte, muss an den unteren Enden der Säulenprofile nun noch ein etwa drei Zentimeter tiefes Gewinde gebohrt werden. Dazu benötigt man einen Akkuschrauber mit Gewindeschneider-Aufsatz. Kleiner Tipp Wenn man die Spitze des Gewindeschneiders etwas mit Öl benetzt, gehts leichter.”
Bevor nun die Verbindungswinkel und Querstreben mit Zylinderschrauben, Vierkantmuttern und einem Inbusschlüssel endgültig befestigt werden, sollten die zugesägten Stücke noch einmal auf die richtigen Maße überprüft werden. Beim Festziehen drücken sich nämlich die Schrauben und Muttern ins Material. Erweist sich die Schraube dann als falsch platziert, hat man eine scharfe Kante im Profil, die unschön aussieht und später auch sehr beim Putzen stört.

Die Extras

Wenn das Gerüst einmal steht und mit den drehbaren Stellfüßen ausgerichtet ist, kommen die Regalböden an die Reihe. Die kann man entweder selbst mit der Kreissäge zusägen oder beim Baumarkt sägen lassen. Zu dem weißen Aluminiumregal passen weiß beschichtete Regalböden aus Spanplatten. Auf die offenen Schnittkanten werden Umleimer gebügelt, überstehende Kanten weggefeilt. Für das Auflagenprofil werden an der Unterseite des Bodens Löcher vorgebohrt, sodass der Boden von unten festgeschraubt werden kann. Bei zweiseitigen Regalträgern kann man sich diesen Schritt sparen. Hier genüge es, den Boden zwischen zwei Klemmen einzuspannen.
Die Wand neben der Türöffnung eignet sich für die Montage einer breiten Profilleiste an die Wand. Hier können Taschen, Schals oder Gürtel ihren Platz finden. “So ein vorgefertigtes Profil hat zwei Hohlkammern und eine Nut, in die man verschiedene Haken und zwei Abhängungsstreben einführen kann, die zu einer kleiner Ablagefläche führen.
Wer in seinem Kleiderschrank keinen Platz für eine nach innen zu öffnende Tür hat, lässt diese einfach weg oder entscheidet sich für eine Schiebefalttür. Im Handel sind Systeme erhältlich, die sich recht einfach auf das Maß der Türöffnung anpassen lassen.

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Frühjahrsputz - Nein zu Flusen und Fusseln

Dienstag 20. April 2010 von Jasmine

Mopp-Alarm zum Frühjahrsputz — Der hat viele Vorteile und macht sogar Spaß

Die ersten Sonnenstrahlen erhellen nicht nur das Gemüt, sondern auch sämtliche Ecken der eigenen vier Wände. Sie zerren Wollmäuse ans Licht und bringen den Grauschleier der Fenster besonders zur Geltung. Höchste Zeit also für das große Reinemachen. Nach dem Motto “Gib Schmutz und Schlieren keine Chance” muss die Putzaktion keineswegs lästig sein.

Raus mit Ruß und Rauch

Wer meint, der Frühjahrsputz sei eine Marotte übereifriger Hausfrauen, der irrt. Vielmehr gehört das Putzen zu Beginn der warmen Jahreszeit in vielen Kulturen zum festen Programm. In Europa entstand die Tradition des Frühjahrsputzes aus praktischen Gründen. Denn vor Erfindung der elektrischen Heizung wurde im Winter mit offenem Feuer geheizt. Die Folge waren verrußte Wände und Decken, denen man im Frühling zu Leibe rückte.
Wer heutzutage den Drang verspürt, Flusen und Fusseln mit Lappen, Mopp und Staubsauger den Garaus zu machen, sollte sorgfältig planen. Das erspart unnötige Arbeit und macht die Putzaktion mindestens erträglich, wenn nicht besser. Denn Forscher fanden heraus, dass Saubermachen die Stimmung hebt. 20 Minuten intensives Putzen sollen reichen, um Glücksgefühle heraufzubeschwören.
Weiteres Plus: Hausarbeit senkt das Risiko für Stress- und Angstzustände um 20 Prozent. Ein Grund mehr, sich ordentlich ins Zeug zu legen!

Altlasten ade!

Den Frühjahrsputz sollte man auch dazu nutzen, um einmal im Jahr richtig auszumisten. Das befreit nicht nur, sondern erleichtert das Putzen und schafft ganz nebenbei Platz für neue Errungenschaften. Auch an das weibliche Herzstück, den Kleiderschrank, darf man sich heranwagen. Raus mit alten Kleidungsstücken, die man seit Jahren nicht mehr trägt, und die gewaschenen Wintersachen einfach in Kleidersäcken verstauen. Gleiches gilt für dicke Daunendecken. Wer außerdem die Terrasse oder den Balkon frühlingsfit machen möchte, sollte auch die Gartenmöbel auf Vordermann bringen. Gerade Holzmöbel mögen es, wenn man sie kräftig einölt.

Aller Anfang ist schwer

Wer richtig loslegen möchte, sollte erst einmal Kraft tanken und den Tag mit einem reichhaltigen Frühstück beginnen. Ist der Hunger gestillt, ist das seelische Wohl an der Reihe. Wer möchte, kann seine Lieblings-CD einlegen oder mit ätherischen Ölen für gute Laune sorgen. Und dann geht es ans Eingemachte. Um den Putzeifer nicht zu bremsen, sollte man sich vor Beginn der großen Aktion einen Überblick über die Putzmittel verschaffen und prüfen, ob Reiniger, Gummihandschuhe und Putzlappen vorhanden sind.

In Aktion treten

Am besten geht man systematisch vor. Das erspart unnötige Arbeit. Entweder Raum für Raum oder alle Arbeiten an einem Stück - das hat den Vorteil, dass man nicht ständig die Putzutensilien wechseln muss. Wichtig ist auch die Reihenfolge: Zuerst sollte man in der kompletten Wohnung Staub wischen, dann saugen. Hinten anfangen, vorne aufhören, von oben nach unten. So gelangt Schmutz nicht auf bereits geputzte Flächen. Und am Ende, wenn alles blitzt, steht eine Belohnung ins Haus. Wie wäre es zum Beispiel mit einem schicken Restaurantbesuch? Dabei schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Man füllt nach dem Großputz die leeren Energiespeicher wieder auf und die Küche bleibt sauber, zumindest für einen Abend.

Putzen gegen Problemzonen

Wer den Großputztag mit einem üppigen Frühstück eingeläutet hat, muss sich um überflüssige Kalorien keine Sorgen machen.
Denn Wischen und Schrubben kommen einer anstrengenden sportlichen Ertüchtigung gleich. Wer hätte gedacht, dass man beim Frühjahrsputz nicht nur die Wohnung, sondern auch Brust, Beine und Po auf Vordermann bringt? Die Pfunde purzeln, wenn man mindestens 20 Minuten lang intensiv putzt. Beim Staubsaugen lassen sich in einer halben Stunde etwa 100 Kalorien verbrennen. Vor allem dann, wenn man abwechselnd einen großen Ausfallschritt nach vorne macht, dabei die Spannung kurz hält und sich dann wieder aufrichtet. Beim Fensterputzen verliert man rund 130 Kalorien in einer halben Stunde. Das ständige Auf- und Abbewegen der Hände stärkt außerdem die Muskulatur in Brust und Armen. Auch gewissenhaftes Schrubben lässt Pölsterchen schmelzen.

Achtung, Stolperfalle!

Wer zu eifrig am Werke ist, sollte aufpassen: Hausarbeit kann gefährlich sein, die meisten Unfälle passieren schließlich im Haushalt. Auch ein Frühjahrsputz ist nicht ganz ungefährlich. Es sei denn, man beachtet einige Regeln.
Nicht alle Stellen, die man mit dem Lappen erreichen möchte, sind gut zugänglich. Bevor man unvorsichtigerweise auf einen wackeligen Stuhl steigt, sollte man sich lieber eine standsichere Tritt- und Haushaltsleiter besorgen. Beim Fensterputzen sind Fensterbänke zum Draufklettern tabu. Herumstehende Eimer, Schrubber und Reinigungsmittel gehören an den Rand des Putzgeschehens - mitten im Weg werden sie zu gefährlichen Stolperfallen.
Nicht zuletzt ist zweckmäßige Kleidung ratsam. Mit weiten Ärmeln oder losen Schürzenbändern läuft man Gefahr, hängen zu bleiben. Der ideale Hausschuh hat eine gute Profilsohle, ist flach und umschließt den ganzen Fuß.

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Energie sparen ohne zu frieren

Mittwoch 10. März 2010 von Jasmine

Durchschnittlich 140 Euro mehr mussten Bewohner einer 70 Quadratmeter Wohnung für die Heizkosten im Jahr 2009 aufbringen. Das geht aus dem aktuellen Heizkostenspiegel des Deutschen Mieterbunds hervor. Auch wenn die Kosten für 2010 wohl niedriger ausfallen werden, lohnt es sich, Energie zu sparen.

  • Temperatur absenken Wer konsequent in jedem Raum die Temperatur nur um ein Grad absenkt, kann aufs Jahr gerechnet ca. 50 Euro sparen (Beispiel bezieht sich auf 75 Quadratmeter). Bei längerer Abwesenheit sollten Sie die Heizung auf das Frostschutz-Symbol zurückdrehen.
  • Heizkörper entlüften Wenn Ihre Heizkörper und -rohre laut gluckern, müssen sie entlüftet werden. Drehen Sie das Entlüftungsventil mit einem Spezialschlüssel (ca. 3 Euro, Baumarkt) auf, und lassen Sie Wasser ablaufen (Schüssel oder Tasse drunterstellen). Spart gut 20 Euro im Jahr, und die Wärme kann wieder besser zirkulieren.
  • Programmieren Bequem programmierbare Thermostate ermöglichen eine automatische Absenkung der Raumtemperatur zu festen Zeiten (z. B. Ihre Arbeitszeiten oder zur Nachtruhe).
  • Stoßlüftung Für den idealen Luftaustausch sollten Sie drei- bis viermal täglich für fünf bis zehn Minuten stoßlüften Dazu die Heizung runterdrehen, Fenster oder Balkon-/Terrassentür weit aufmachen. So wird feuchte Luft durch trockene Luft ersetzt, die Temperatur wird um zwei Grad herabgesetzt. Ersparnis: knapp 100 Euro im Jahr.
  • Nicht verdecken Gut 24 Euro sparen Sie im Jahr, wenn Ihre Heizkörper ihre Wärme frei abgeben können und nicht hinter Möbeln oder Vorhängen verschwinden.
  • Fugen & Fenster gut abdichten Mit Dichtungsbändern oder einem “Zugluftdackel” sollten Sie zugige Fenster und Türen gut abdichten. Denn dort “verheizen” Sie sonst rund 40 Euro im Jahr!

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Efeu - Grüner Mantel fürs Haus

Montag 18. Januar 2010 von Jasmine

Efeu wächst nahezu überall und rankt in fast jedem Garten an Mauern oder Bäumen hinauf. Doch die immergrüne Kletterpflanze hat auch eine heilende Wirkung: Wissenschaftler der Universität Würzburg haben sie darum zur “Arzneipflanze des Jahres 2010″ gekürt. “Efeu ist genau wie die Pfefferminze eine sehr bekannte Pflanze, über deren Heilwirkung aber nur wenige Menschen Bescheid wissen”, sagt Johannes Gottfried Mayer, Medizinhistoriker an der Universität Würzburg. Bereits die Ärzte der Antike nutzten Efeublätter und Efeufrüchte als Schmerzmittel oder in Salben verarbeitet bei Verbrennungen. Heute kommt ein Extrakt aus den gelappten Blättern des Efeus zum Einsatz. “Er bessert die Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen und bei akuten Entzündungen der Atemwege. Auch bei Keuchhusten wird er zur Linderung eingesetzt”. Im Garten ist Efeu eine beliebte Pflanze für den Schatten, einige Sorten eignen sich aber auch für die Sonnenseite: Vor allem buntlaubige Sorten benötigen Sonnenstrahlen, um ihre vielfältigen Farbschattierungen zu erhalten. Manche Hausbesitzer schätzen den Efeu auch als selbst klimmenden Fassadenkletterer und immergrünen Hausmantel. Vorsicht ist aber bei schadhaftem Putz geboten: Efeu sucht sich energisch einen Weg ins Mauerwerk und kann hier Schaden anrichten. Auch Spalten unter Fensterbänken sowie zwischen Fensterrahmen und Wand sind vor seinem Eindringen nicht sicher.

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Wohnen im Alter - Sicher und Barrierefrei

Montag 12. Oktober 2009 von Jasmine

Möglichst lange unabhängig in den eigenen vier Wänden leben, das wünschen sich viele Menschen für ihren Lebensabend. Dafür lässt sich einiges tun.

Viele ältere Menschen können sich kaum vorstellen, ihre gewohnte Umgebung zu verlassen, um in ein Altersheim zu ziehen. Sie wollen niemandem zur Last fallen und möglichst lange in ihrem Haus oder ihrer Wohnung bleiben. Das muss keine Wunschvorstellung bleiben, denn schon mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich die Wohnung an die Lebensbedingungen im Alter anpassen.
Oft scheitert der Wunsch, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu bleiben, schon daran, dass die Wohnung ein gefährlicher Hindernisparcours ist. Wenn Kleinmöbel im Weg stehen und Teppiche lose auf dem Boden liegen, sind Stürze fast schon programmiert.
Um das Wohnumfeld möglichst großzügig zu gestalten, sollte man sich deshalb von überflüssigem Ballast befreien. Dann gehören die wuchtige Sofagarnitur, die das halbe Zimmer belegt, und kleine Tischchen, an denen man sich schon immer gestoßen hat, einfach ausgemustert. Am besten, man lässt die ganze Wohnung mit einem rutschfesten Boden auslegen. Damit wird verhindert. dass  man auf umgeknickten Teppichkanten oder wandernden Läufern ausrutscht. Das Gleiche gilt auch fürs Badezimmer: Hier sollten glatte, glänzende Fliesen gegen eine rutschfeste Alternative ausgetauscht werden. Spezielle Griffe für die Badewanne erleichtern den Ein- und Ausstieg aus der Wanne. Ideal zum Telefonieren ist ein schnurloses Telefon, mit dem man sich frei bewegen kann.

Wenn die Treppe zum Hindernis wird

Wichtiges Thema: der Weg ins obere Stockwerk. Oft hat man im Alter nicht mehr die Energie zum häufigen Treppenlaufen. Hier bietet ein Treppenlift eine große Erleichterung. Man kann sich das kräftezehrende Auf und Ab sparen und die gewonnene Kraft für andere Tätigkeiten nutzen.
Treppenlifte passen sich jedem Wohnambiente an. Dabei ist die Technik heute so weit fortgeschritten, dass man ein solches Hilfsmittel sogar an kurvigen, steilen und engen Treppen installiern kann. Übrigens: In den USA gehören Treppenlifte vielfach schon zur Standardausstattung eines Hauses.

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Bunte Muster

Mittwoch 17. Juni 2009 von Jasmine

Bunte Muster zieren Kissen und Vorhang - Stilrichtungen werden gemixt

Bunt gemusterte Kissen, Vorhänge in den unterschiedlichsten Varianten, neue Tischdecken oder Bettwäsche in frischen Farben: Mit solchen Heimtextilien lässt sich der Wohnung ohne große Kosten ein neues Gesicht verleihen - und das im Handumdrehen. Die Auswahl ist fast schon unermesslich. Und wie in der Mode gilt auch bei den Textilien für die eigenen vier Wände: Alles ist möglich.

„Den einen Trend der Saison gibt es in der Heimtextilienbranche schon lange nicht mehr”, sagt Barbara Schmidt-Zock vom Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie in Wuppertal. „Viele Stilrichtungen existieren erfolgreich nebeneinander und werden sogar recht mutig gemixt”, beobachtet die Expertin.
Wichtig ist dabei, dass es nicht billig aussieht, selbst wenn es preiswert ist, schränkt Raumaustattermeisterin Sandra Lebedies aus Finsterwalde ein. „Außerdem legen viele Kunden Wert auf moderne, pflegeleichte Materialien. Wenn man den ganzen Tag arbeitet oder Kinder hat, unter denen Sofas, Decken und Teppiche schon mal leiden, sollten Stoffe ohne großen Zusatzaufwand waschbar sein.”
Farblich sind Lilatöne der große Renner der Saison, weiß Lebedies. Das bestätigt Wohnexpertin und Autorin Ilex Neß aus Hamburg: „Keine Kollektion verzichtet in diesem Jahr auf Violett, das in jeder nur denkbaren Nuance auftritt.” Zweiter Trend: Schokotöne. Von Milchschokolade bis zu dunklem Schwarzbraun lässt sich alles prima kombinieren und sogar mit frischen Akzenten wie Pink, Lindgrün oder Türkis aufpeppen.
Bei der jüngeren Generation ist aber auch knallbunt gefragt. So setzt Esprit aus Ratingen bei seiner Wohnkollektion „New Spirit” auf gemusterte Bettwäsche in Pink, Orange und Gelb. Dazu kommen Teppiche mit großen pastellfarbenen Quadraten und leuchtende Sesselbezugstoffe von Knallgelb bis Lila.
Die Modekette H&M, seit dieser Saison ebenfalls unter den Heimtextilienherstellern, mag es bunt: Fleecedecken, Kissen, Duschvorhänge und Bade- und Küchentücher dürfen wild in allen Farben gemustert sein.
Apropros Muster: Die bringen zusätzlich eine Menge Bewegung hinein. Üppige Ornamente, psychedelische Dessins, schrille Grafiken und Imitate von Tierledern sind angesagt - ganz nach Geschmack und Stil des Einrichtenden.

Barocke Blumen schmücken schwere Samtvorhänge

Designerin Cilla Ramnek, die Heimtextilien für den schwedischen Möbelhersteller Ikea entwirft, hat sich zu ihrer Kollektion „Lusy” sogar von alten gehäkelten Topflappen inspirieren lassen: Bunte Kreise und einfache Blumenformen geben ihren Kissen und Stoffen ein fröhliches Gesicht.
Erscheint das für die eigenen vier Wände zu flippig, sind klassische Dessins die Alternative: Maritime Streifen, Wellen und Zickzackmuster bis hin zu romantischen Blumen- und Rankendekoren finden sich auf allem, was mit Heimtextilien zu tun hat.
Floral-edel wirkt das zum Beispiel beim niederländischen Textilhaus Chivasso: Barocke Blumen zieren schwere Samtvorhänge, zarte rosa Blüten sind auf leichten weißen Stoff gestickt. Die Teppiche von Pappelina aus Schweden gehen einen anderen Weg: Streng geometrisch wirken ein großer oder mehrere kleine vanillefarbene Kreise auf einem schwarzen, grünen oder nougatfarbenen Teppich.
Oft werden Muster mit unterschiedlichen Strukturen verknüpft: Die Quadrate und Kreise, die die Kissenserie „Moon” der Firma Pad aus Donauwörth prägen, kann man aufgrund unterschiedlicher Oberflächen nicht nur sehen, sondern auch spüren. „Das Angebot an Stoffen mit strukturierter Oberfläche nimmt zu”, sagt Ilex Neß. Feinrips bis Breitcord, spezielle Webtechniken oder gecrashte und plissierte Stoffe geben Kissenhüllen, Teppichen, aber auch Vorhängen eine spezielle Optik.
Richtig edel wird es, wenn zusätzlich Glanz ins Spiel kommt. „Besonders die Kombination aus matt und glänzend ist bei den Kunden sehr beliebt”, weiß Sandra Lebedies aus Erfahrung.
Auch im Bad, dem intimsten Bereich der Wohnung, ist neben viel Farbe vor allem Edles angesagt. „Elegantere Modelle von Handtüchern und Badvorlegern sind mit Rosen oder Kronen bedruckt oder sogar mit Swarowski Kristallen verziert”, beobachtet Ilex Neß.
Daneben gibt es einen Hang zu natürlichen Materialien: Oft wird Bambus mit Baumwolle kombiniert, weil es umweltfreundlich ist und dem Stoff Glanz verleiht. Aufsteiger unter den Handtuchstoffen ist Leinenfrottier. „Da dieses Frottier rauer ist, massiert es intensiver.”

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Schönes Design zum Greifen

Mittwoch 3. Juni 2009 von Jasmine

Mit Möbelgriffen oder Knöpfen den Wohnraum pfiffig gestalten

Griffe, Knöpfe und Knäufe an Möbeln sind mehr als Tür- und Schubladenöffner: Sie sind die i-Tüpfelchen auf den Möbelfronten. Das fällt im Küchenstudio besonders ins Auge: Der Käufer steht vor einer ganzen Palette an greifbaren Möglichkeiten. Und wer nachträglich sein Mobiliar verändern will, hat im Baumarkt oder beim Beschlagfachhändler die Qual der Wahl.
„Mit einem Griff kann ich ein Möbelstück richtig versauen oder wunderbar aufpeppen”, sagt Eberhard Hoffmann, Schreinermeister und Trainer bei der Deutschen Heimwerker-Akademie (DHA) in Köln. Zwar ist der persönliche Geschmack entscheidend. Aber nicht jede Form eignet sich für jede Funktion, nicht jedes Material passt zu jeder Frontoberfläche und nicht jedes Design zu jedem Einrichtungsstil.
„Vor allem in der Küche, aber auch an Sideboards im Wohnbereich werden derzeit horizontale Linien stark betont”, sagt Ursula Geismann, Sprecherin des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM). Diese Linienführung wird durch lange, stangenförmige Griffe unterstrichen. „Der große Vorteil von solchen Griffen ist, dass Sie an irgendeiner Stelle anfassen und ziehen können. Damit sind sie flexibler nutzbar als ein einziger Knauf in der Frontmitte”, erklärt sie.
„Für die trendigen extrabreiten Schubladen oder auch riohe Auszüge in der Küche müssten oft auch zwei Knöpfe oder Knäufe angebracht werfen, um einen gleichmäßigen Auszug zu gewährleisten”, erläutert Lothar Kniete vom Hersteller Hettich. Die erste Entscheidung heißt: Kantig-eleganter Reling-, Bügel- oder geschwungener Bogengriff? Dann stellt sich die Frage nach den Maßen: Soll der Griff über die gesamte Front gehen? Welchen Durchmesser soll er haben? Schließlich geht es ins Detail: Welche Form sollen die Sockel haben? Soll die Grifffläche kantig, rund oder flach sein? Puristisch glatt, mit sparsamen Rillen oder ornamentalen Verzierungen?
Knöpfe sind auf kleineren Flächen gefragt - den Türen der Badmöbel etwa, den Schubladen des Apothekerschrankes oder des Containers am Arbeitsplatz. „Der Renner unter den Knöpfen ist der Kugelknopf auf einem Sockel”, sagt Kniete. Aber auch Pilz- und Zylinderknöpfe gelten als Klassiker. „Besondere Beschläge wie etwas Antikes für die alte Kommode oder lustige Motive für das Kinderzimmer sind im Baumarkt weniger zu finden. Danach muss man im Beschlagfachhandel suchen”, erklärt Schreinermeister Hoffmann.
„Mehr als die Hälfte aller Möbel werden von Metallgriffen geziert”, schätzt Möbel-Fachfrau Geismann.

Akzente setzen durch Farben

Schließlich passen Edelstahl, Aluminium und Zink zu jedem Oberflächenmaterial von Holz über Metall bis Glas. Elegant wirken Aluminiumgriffe im Bad oder in der Küche, wo zunehmend auch Aluminiumoberflächen oder in Aluminium gerahmte Glasflächen eine Rolle spielen.
Im Design-Bereich finden sich Griffe und Knöpfe aus Glas, Granit oder Marmor sowie Kombinationen dieser Materialien mit glänzendem Metall. Wer durch Farben Aufmerksamkeit erregen will, setzt mit gefärbtem Glas, Plexiglas oder Kunststoff Akzente auf unifarbenen, modernen Fronten. Spannende Variationen gibt es aus chromfarbenem Messing mit durchscheinend blauem Polyester. Im rustikalen Umfeld passen Holzknöpfe sehr gut, schlägt Schreinermeister Hoffmann vor. Wichtig sei, dass Knöpfe und Fronten aus demselben Holz bestehen. Eine Alternative im Landhausambiente, aber auch für das Wohnzimmer im Kolonialstil ist der Retro-Look.
Edel sind Kombinationen wie weißes oder schwarzes Porzellan mit poliertem Messing. Wer seine Möbel aufpeppt, kann das mit neuen Beschlägen und wenig Aufwand selbst tun: „Alle Griffe und Knöpfe haben innen ein Gewinde. Sie werden durch eine Schraube gehalten”, erklärt er.
Am besten werden die passenden Schrauben mit dem Beschlag erworben. Egal, ob Möbel mit Beschlägen erworben oder Beschläge nachgekauft werden: Sie müssen nicht nur gut aussehen und optisch in den Raum passen, sie müssen sich auch gut greifen lassen. Nicht jedes Material und nicht jede Form liegt jedem Käufer gleich angenehm in der Hand.

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