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Archiv für die 'Kohl und Gemüse' Kategorie

Kohlrouladen mit raffinierter Füllung

Montag 17. Oktober 2011 von Jasmine

Die frische Ernte genussvoll zubereitet - Kohl ist nicht nur ein typisches Wintergemüse, sondern der Klassiker der deutschen Küche schlechthin. Unsere Rouladenrezeptidee können Sie auch mit Rotkohl- oder den zarteren Wirsingblättern zubereiten — lecker schmeckt’s in jedem Fall!

Rezept Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Weißkohl, ca. 1 kg
  • Jodsalz mit Fluor
  • 80 g magerer Räucherspeck in Scheiben
  • 2 Petersilienwurzeln, ca. 40 g
  • 2 Stängel Frühlingszwiebeln
  • 5 EL Sonnenblumenöl
  • 300 g Hackfleisch gemischt vom Schwein und Rind
  • 100 g Edamer geraspelt
  • 3 EL Paniermehl
  • 1 TL getrockneter Liebstöckel
  • 1 Ei
  • 1 EL mittelicharfer Senf
  • Pfeffer
  • 200 ml Rindsbouillon
  • 200 ml Schlagsahne 30 %
  • etwas dunkler Soßenbinder
  • 1 Portionspackung Kartoffelpüree zum Anrühren
  • 200 ml Vollmilch

Rezept Zubereitung:

  1. Von dem Weißkohl 4 große Blätter am Strunk abtrennen. Blätter in reichlich Salzwasser 5 Minuten sprudelnd kochen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Die dicke Mittelrippe flach abschneiden. Blätter beiseite stellen.
  2. Die Speckscheiben fein würfeln. Petersilienwurzeln schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. 2 Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen. Speckvvürfelchen darin bei geringer Hitze auslassen. Petersilienwurzeln und Frühlingszwiebeln zugeben, unter Wenden 5 Minuten anbraten. Pfanneninhalt in eine Schüssel umfüllen.
  3. Hackfleisch, Edamer, Paniermehl, Liebstöckel, Ei und Senf zugeben, alles gut vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jeweils ein Kohlblatt mit 1/4 der Hackfleischmenge füllen. Blatt an den Seiten über die Füllung falten, zum Päckchen aufrollen und mit Küchengarn zu binden.
  4. Das Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen und die Rouladen darin von allen Seiten anbraten. Rindsbouillon zugießen. Pfannendeckel aufsetzen und bei mittlere Hitze circa 35 Minuten schmoren.
  5. Die Rouladen aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Die Sahne zugießen und die Flüssigkeit bei starker Hitze etwas einkochen lassen. Mit Soßenbinder andicken und abschmecken.
  6. Während die Rouladen schmoren, das Kartoffelpüree mit Milch nach Packungsanleitung zubereiten.

Gesamtzubereitungszeit 60 Minuten

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Mit Kohl fit durch den Winter

Sonntag 16. Oktober 2011 von Jasmine

Die Norddeutschen lieben Grünkohl, die Bayern ihr Weißkraut und Sauerkraut ist im ganzen Land beliebt. Nicht umsonst werden die Deutschen im Ausland oft die “Krauts” genannt. Wer bei Kohl aber nur an Eintöpfe denkt, irrt sich gewaltig, denn das Gemüse lässt sich vielseitig verwenden. Von gutbürgerlich über asiatisch bis mediterran — für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und entsprechend der Saison eingekauft, schonen Kohlgemüse auch die Haushaltskasse. Jetzt haben Wirsing, Weiß- und Rotkohl ihre Hauptsaison. Später im Winter, wenn der erste Frost einsetzt, kommen Rosen- und Grünkohl dazu. Der Sommer ist dagegen Haupterntezeit für Kohlrabi, Brokkoli, Blumen- und Chinakohl. Sauerkraut wird im Herbst aus Weiß- oder Spitzkohl hergestellt und gibt es dann das ganze Jahr über. Die Familie der Kohlgemüse ist groß und jede Art hat einen typischen Geschmack und charakteristisches Aussehen. Am mildesten sind Blumenkohl und Kohlrabi, am intensivsten schmecken Grünkohl und Wirsing. Bei Weißkohl, Grünkohl, Rotkohl und Wirsing sind es die Blätter, die wir uns schmecken lassen, bei Kohlrabi oder Steckrüben sind es die Knollen und bei Brokkoli, Blumenkohl oder Rosenkohl die Blütenstände.
Ernährungsphysiologisch gesehen ist Kohlgemüse ideal, denn es enthält kaum Kalorien, dafür aber reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Der Vitamin-C-Gehalt ist teilweise so hoch, dass sich der Tagesbedarf bereits mit einer Portion decken lässt.
Neben Vitamin C enthalten die meisten Arten auch erhebliche Mengen an Folsäure, Calcium, Kalium und Magnesium. Ein weiterer Pluspunkt sind die so genannten Glucosinolate. Sie bedingen den würzigen Geschmack und regen Entgiftungsfunktionen des Körpers an. Da diese Substanzen hitzeempfindlich und wasserlöslich sind, sollte Kohlgemüse nur kurz und mit wenig Wasser gegart werden. Auch für die schlanke Linie ist Kohl zu empfehlen: Weißkohl enthält nur 24 Kilokalorien pro 100 Gramm, Blumenkohl 22 und Chinakohl 12.

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Fruchtiges Vitaminbrot

Dienstag 19. Juli 2011 von Jasmine

Zutaten für 2 Portionen:

  • 50 g Sakalgurke
  • 50 g Apfel
  • 50 g Möhre
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer und Zucker
  • 2 Scheiben Schwarzbrot
  • 20 g Halbfettmargarine mit Buttermilch
  • 1 EL geröstete Pinienkerne
  • zum Garnieren glatte Petersilie

Zubereitung:
Das Gemüse putzen und waschen. Die Gurke fein hobeln. Den Apfel und die Möhre grob raspeln, mit Petersilie mischen und mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Das Brot mit Margarine bestreichen. Auf eine Brotscheibe die Gurkenscheiben legen und darauf den Apfel-Möhrensalat geben. Mit Pinienkernen und Petersilie garnieren, mit der zweiten Brotscheibe bedecken und in 4 Teile schneiden.

Pro Portion: 179 kcal - Fett: 7 g - Eiweiß: 4 g - Kohlenhydrate: 24 g

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Kohlgeruch

Montag 31. Januar 2011 von Jasmine

Mindert Natron den Kohlgeruch?

Jeder kennt ihn, den unangenehmen Geruch beim Kochen von Kohl. Dafür verantwortlich sind sogenannte Glucosinolate. Diese schwefelhaltigen Verbindungen sind in allen Mitgliedern der Kohlfamilie enthalten. Sie sorgen für den typisch intensiven Geruch und Geschmack.
Im Gemüse sind die Glucosinolate, wie der Name schon sagt, an Zucker gebunden und in diesem Zustand riechen sie nicht. Beim Kochen werden sie jedoch gespalten und die Schwefelverbindungen entweichen. Deshalb kann der Kohl beim Kochen penetrant riechen. Schon die Großmütter wussten sich dabei zu helfen und gaben Natron ins Kochwasser. Folglich gart der Kohl schneller und der strenge Geruch wird gemildert.
Doch wie ist das möglich? Natron besitzt beim Kochen die Eigenschaft Säuren zu binden und zu neutralisieren. Somit gelingt es dem Sauerstoff in der Luft leichter Geruchsstoffe wie die des Kohls zu zerstören. Außerdem bringt Natron dadurch Cellulose schneller zum Quellen. Bei Hülsenfrüchten und bei härterem Gemüse werden damit die Schalen sowie die Pflanzenzellen besser aufschließbar — das Gemüse wird schneller gar.
Allerdings haben diese positiven Eigenschaften für einen Vertreter der Kohlfamilie eine optische Nebenwirkung. Rotkohl wechselt beim Kochen mit Natron seine Farbe von Rot nach Blau. Wer lieber Rot- statt Blaukraut auf dem Teller haben möchte, sollte in dem Fall besser Essig verwenden.

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Fischfilet auf Gemüsebett mit Kräutercreme

Samstag 15. Januar 2011 von Jasmine

Rezept Zutaten für 4 Portionen:

  • ca. 800 g Fischfilet (z. B. Seelachs)
  • 1 Zitrone
  • 1 Schalotte
  • 1/2 Stange Lauch, ca. 100 g
  • 1 Karotte, ca. 125 g
  • 1 EL Rapsöl kalt gepresst
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer
  • 800 g kleine neue Kartoffeln
  • 150 g Speisequark Magerstufe
  • 100 g Frischkäse mit Kräutern 0,2 % Fett
  • 1 TL geriebener Meerrettich (aus dem Glas)
  • je 1 Hand voll gehackte Petersilie, Dill und Kerbel
  • etwas Cayennepfeffer
  • einige Radieschen
  • 1 TL roter Pfeffer

Rezept Zubereitung:

  1. Die Fischfilets in Portionsstücke teilen. Zitrone halbieren, eine Hälfte ausdrücken. Den Fisch mit Zitronensaft beträufeln. Die Schalotte schälen und fein hacken. Lauch putzen und in schmale Ringe schneiden. Karotte schälen und klein würfeln.
  2. Den Boden einer ofenfesten flachen Form sparsam mit Rapsöl bestreichen. Schalotten, Lauch und Karottenwürfelchen auf dem Boden der Form verteilen und mit Gemüsebrühe begießen. Die Fischfilets nebeneinander darauf legen, salzen und pfeffern. Fisch und Gemüse im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad circa 35 Minuten garen.
  3. In der Zwischenzeit die Kartoffeln waschen und in der Schale circa 20 Minuten garen. Während Fisch und Kartoffeln garen, für die Kräutercreme Magerquark, Kräuterfrischkäse und Meerrettich mit einem Schneebesen verrühren. Die gehackten Kräuter zugeben, mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Restliche Zitrone in Scheiben schneiden. Kartoffeln abgießen und pellen.
  4. Die Fischfilets zusammen mit Gemüsewürfelchen, Kräutercreme und Kartoffeln servieren. Mit Radieschen-und Zitronenscheiben, Dillfähnchen und rotem Pfeffer dekorieren.

Unser Tipp: Kräutercreme lässt sich prima variieren — je nachdem, welche Kräuter gerade Saison haben. Raffiniert im April: fein geschnittene Bärlauchblätter oder Kresse zugeben.

Nährwerte pro Portion: 49 g Eiweiß, 11 g Fett, 29 g Kohlenhydrate, 1735 kJ/415 kcal

Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten

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Süßsaures Wintergemüse

Dienstag 4. Januar 2011 von Jasmine

Rezept Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 rote Chilischote
  • 200 g Karotten
  • 250 g Rosenkohl
  • 1 EL Rapsöl
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 150 g chinesische Eiernudeln (z. B. Mie-Nudeln)
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1 Prise Zucker
  • Salz und Pfeffer

Rezept Zubereitung:

  1. Die Zwiebel schälen, würfeln und den Knoblauch zerdrücken. Chilischoten waschen und in Streifen schneiden. Die Karotten raspeln. Den Rosenkohl kreuzweise einschneiden. Öl in einem Topf erhitzen und den Rosenkohl mit Zwiebelwürfeln, Chilistreifen, Karottenraspeln und Knoblauch circa 5 Minuten dünsten. Mit Brühe ablöschen und circa 20 Minuten zugedeckt bei mittlerer Hitze garen.
  2. Die Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser garen, abgießen und zum Gemüse geben. Wintergemüse mit Sojasoße, Essig, Zucker, Salz und Pfeffer würzen und servieren.

Unser Tipp: Nach Wunsch können Sie auch das süßsaure Wintergemüse ohne Nudeln zubereiten und mit Vollkornbrot servieren.

Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten plus 20 Minuten Garzeit

Pro Portion: 380 kcal, Fett: 5 g, Eiweiß: 15 g, Kohlenhydrate: 63 g, BE: 5

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Bunte Bohnen Gemüse Pfanne

Montag 13. Dezember 2010 von Jasmine

Weiße Bohnen, Stangensellerie, Möhren, rote Zwiebeln, geschälte Tomaten und grüne Oliven verschmelzen in dieser Bohnen-Gemüse-Pfanne zu einer leckeren Köstlichkeit, die nicht nur Vegetariern schmeckt

Rezept Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Dose (425 ml) dicke weiße Bohnenkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Staude Stangensellerie (ca. 400 g)
  • 5 Möhren (ca. 500 g)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 EL Bio-Olivenöl
  • 1 Dose (425 ml) geschälte Tomaten
  • 1 Glas grüne Bio-Oliven
  • 4-5 Stiele Basilikum
  • Salz, Pfeffer und Zucker

Rezept Zubereitung:

  1. Die Bohnen in ein Sieb geben  und unter kaltem Wasser abspülen. Den Knoblauch schälen und klein hacken. Sellerie und Möhren putzen, waschen und klein schneiden. Die Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden.
  2. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Möhren und Sellerie darin ein bis zwei Minuten anbraten. Zwiebeln und Knoblauch dazugeben. Gemüse aus der Pfanne nehmen. Soße, Tomaten und fünf Esslöffel Wasser in die Pfanne geben und fünf Minuten köcheln lassen.
  3. Die Oliven abtropfen lassen. Basilikum waschen, trocken tupfen und die Blättchen von drei Stielen fein hacken.
  4. Basilikum in die Soße geben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Bohnen, Oliven und Gemüse zurück in die Pfanne geben, kurz vermengen und erwärmen. Mit übrigem Basilikum garnieren.

Tipp: Dazu schmeckt Baguette.

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