Archiv für Spartipps

Gasfuß entlastet Urlaubskasse

Kraftstoff-Spartipps für die Ferienfahrt – Bis zu 25 Prozent Ersparnis

Nach Bayern statt zum Ballermann und nach Kiel statt in die Karibik: Den wohlverdienten Urlaub lassen sich die Deutschen auch durch die Wirtschaftskrise auf keinen Fall vermiesen.
Allerdings haben viele ihre Gewohnheiten sehr drastisch geändert und tauschen die Fernreise durch erholsame Tage hier in Deutschland oder im benachbarten Ausland. Das Transportmittel Nummer eins ist dabei immer noch das Auto.
Kostenbewusste Urlauber können durch eine vorausschauende Planung und eine angepasste Fahrweise auf dem Weg in Ihre Ferien sehr viel Geld sparen. Experten verraten, welche Tipps den Kraftstoffverbrauch in der Summe um bis zu 25 Prozent senken können und so neuen Spielraum für die kleinen Extras am Urlaubsort schaffen.

  • Die Reiseplanung: Die Urlauber sollten vor allem die Wochenenden in den Sommermonaten als Starttermin für die Urlaubsreise vermeiden. Staus auf den touristischen Hauptstrecken kosten nicht nur Nerven, sondern verursachen auch einen erhöhten Spritverbrauch im Stop-and-go-Verkehr. Die Wochenmitte ist ein optimaler Reisezeitpunkt.
  • Leichtlauföle: Leichtlauföle reduzieren laut dem ADAC den Kraftstoffverbrauch um bis zu sechs Prozent. Somit wird aus den anfänglichen geringen Mehrkosten für ein modernes Leichtlauföl innerhalb eines Ölwechselintervalls spielend eine deutliche Nettoersparnis.
  • Die Geschwindigkeit: Zum Ferienbeginn scheint wohl nichts so kostbar wie die Zeit am Urlaubsort. Entsprechend drücken viele Autofahrer voll aufs Gas, obwohl die Zeitersparnis auch auf längeren Strecken aufgrund der hohen Verkehrsdichte auf vielen Autobahnen kaum der Rede wert ist. Die Folge des hohen Tempos sind dagegen ein gestresster Fahrer und zusätzliche Kosten, denn vollbeladen unter Volllast können selbst gute Mittelklasse-Fahrzeuge 20 Liter Kraftstoff und mehr pro 100 Kilometer verbrauchen. Eine Reisegeschwindigkeit zwischen 130 und 150 km/h verbindet optimal ein zügiges Vorankommen und einen vertretbaren Kraftstoffverbrauch.
  • Die Fahrweise: Der bewusst eingesetzte Gasfuß bietet auch abseits der Autobahn das größte Einsparpotenzial. Frühzeitiges Schalten in einen höheren Gang (spätestens bei 2000 Umdrehungen pro Minute), eine vorausschauende Fahrweise und eine moderate Geschwindigkeit senken den Verbrauch bei vielen bis um 20 Prozent.
  • Der Ballast: Auf dem Weg in den Urlaub werden viele der Fahrzeuge bis an die Zulassungsgrenze vollbepackt. Am Urlaubsort angekommen, sollte dann das Auto vor dem nächsten Ausflug vom Ballast befreit werden, denn selbst ein leerer Dachgepäck- oder Fahrradträger vergrößert den Luftwiderstand enorm. Das Ergebnis: Ein Mehrverbrauch von bis zu einem Liter Kraftstoff pro Kilometer.

Ähnliche Beiträge

Sparen beim Einkaufen

Augen auf beim Lebensmittelkauf – Vor dem Gang in den Supermarkt Einkaufszettel schreiben / Spontaneinkäufe gehen ins Geld

Auf der Arbeit hat es mal wieder länger gedauert. Und am Wochenende will man die freie Zeit nicht an der Supermarktkasse verplempern. Wer dem Einkauf aber immer nur ein paar Minuten nach Feierabend einräumt, gibt langfristig gesehen mehr Geld aus und ernährt sich weniger gut, sagen Verbraucherschützer.

Ein gut überlegter Einkaufszettel und eine ruhige Hand helfen am Lebensmittelregal, wirklich nur das einzukaufen, was auch wircklich gebraucht wird. Denn sonst landen sehr viele überflüssige Artikel im Wagen.
„In fast jedem Supermarkt gibt es heute gezielte Beeinflussungsstrategien für alle Sinne”, sagt Silke Schwartau, Ernährungsreferentin der Verbraucherzentrale Hamburg. Werbepsychologen, Designer und Marketingexperten würden am Aussehen der Supermärkte arbeiten: Extra große Einkaufswagen sorgen dafür, dass die Kunden mehr einpacken als sie brauchen. Und häufig benötigte Milchprodukte finden sich erst am Ende des Marktes, damit möglichst viele Kunden möglichst viele Regale passieren.
Hintergrundmusik und wohlriechende Duftstoffe, die über „Aromasäulen” oder die Klimaanlage im Markt verbreitet werden, sollen zusätzlich zum Kaufen verführen, erläutert Schwartau, die den Ratgeber „Einkaufsfalle Supermarkt” geschrieben hat. Eine übliche Verführungsmasche sei das rötliche Licht in der Fleischtheke, das die Waren appetitlicher aussehen lässt.
„Machen Sie sich deutlich: Da soll jetzt etwas mit mir passieren”, rät Schwartau. Kunden sollten daher „einen klaren und kühlen Kopf” bewahren – und einen Einkaufszettel schreiben. Denn Spontaneinkäufe können schnell ins Geld gehen. „Machen Sie vorher einen Check am Kühlschrank”, rät Schwartau. „Viele kaufen sonst zu viel, weil sie auf Angebote hereinfallen – und müssen dann vieles wegwerfen.”
Für wenige, aber gut organisierte Einkäufe pro Woche plädiert daher Annett Reinke: „Wer öfter geht, der begutachtet auch mehr – und kauft auch mehr”, sagt die Referentin für Lebensmittelrecht bei der Verbraucherzentrale Brandenburg in Potsdam. Arbeitnehmer, die vom Büro in den Supermarkt hetzen, sind aber auch aus einem anderen Grund schlechte Einkäufer. „Wer hungrig einkaufen geht, kauft mehr. Denn er kauft vor allem das, worauf er gerade Appetit hat.”
Es gebe außerdem Studien, die besagen, dass sich müde Kunden vom Angebot stärker beeinflussen lassen, fügt Silke Schwartau hinzu. Sie rät daher, nur wenige frische Lebensmittel – beispielsweise Milch und Brot – unter der Woche nachzukaufen. Zum Füllen der Vorratskammer sollte einmal in der Woche ein Großeinkauf eingeplant werden.

Die Grundpreise vergleichen !!

„Der eine geht täglich, der andere packt einmal in der Woche das Auto voll – das ist Geschmackssache”, sagt dagegen Hubertus Pellengahr vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) in Berlin. Und zu einem dritten Ergebnis kommt eine Studie der Universität von Umea in Schweden unter 1500 Einwohnern der Stadt: Demnach gehen Lebensmittel-Großeinkäufe ins Geld. Wer seine Einkäufe auf einen Schlag erledigt, gebe mehr Geld aus als Menschen, die mehrmals wöchentlich nach Bedarf in den Supermarkt gehen.
„Bedarfskäufer” geben demnach umgerechnet bis zu 390 Euro weniger im Jahr für Lebensmittel aus als Käufer großer Mengen. Denn gerade dann werde oft zu viel eingekauft, vermuten die Forscher -ein Teil müsse später weggeschmissen werden. Ein Ausweg könne sein, einen Speiseplan für die ganze Woche aufzustellen und sich beim Einkauf der Mengen daran zu halten.
Die Deutschen kaufen ihre Waren des täglichen Bedarfs vor allem vor dem Wochenende ein. 43 Prozent des Wochenumsatzes für solche Produkte werden freitags und samstags erzielt, ergab eine Studie des Marktforschungsunternehmens AC Nielsen in Frankfurt im Frühjahr. Am wenigsten kaufen die Deutschen am Montag und Dienstag.
Möglicherweise ist der Wochentag aber gar nicht entscheidend – die Tageszeit dagegen schon. „Ich denke, wenn es weniger voll ist, kann man sich besser konzentrieren”, sagt Silke Schwartau. „Im Gewühl wählt man weniger genau aus.” Annett Reinke hält das eher für eine Geschmacksfrage.
Am Supermarktregal ist nach Worten der Verbraucherschützer häufig körperliche Aktivität angebracht. Strecken und Bücken seien wichtig, um die Waren in den oberen und unteren Reihen zu begutachten. „In Greif- und Augenhöhe werden meist die Produkte mit der höchsten Gewinnspanne platziert – um Schnäppchen muss man sich selbst kümmern”, sagt Silke Schwartau.
„Die Anordnung richtet sich nach dem Bedürfnis der Kunden”, sagt dagegen Hubertus Pellengahr. „Die Produkte, die am häufigsten nachgefragt werden, werden so eingeräumt, dass der Kunde sie schnell findet – und das sind eben häufig die Markenprodukte.” Oder es sind die Waren, die am besten über den Tisch gehen.
Ein alter Leitspruch ist mittlerweile überholt: Großpackungen seien häufig nicht mehr günstiger als kleinere, sagt Annett Reinke. Wichtig sei bei der Suche nach der günstigsten Ware daher immer, nach dem sogenannten Grundpreis am Regal zu schauen -auf einem Schild muss der Preis der Ware pro 100 Gramm angegeben sein, so schreibt es der Gesetzgeber vor. Nur auf diese Weise werden die Preise angesichts unterschiedlicher Packungsgrößen wirklich vergleichbar.
Zeit kann man nicht kaufen. Wer selber kocht, kommt daher immer günstiger weg als derjenige, der täglich zu Fertiggerichten greift. Silke Schwartau findet, diese Entscheidung sei nicht nur eine Frage des Geldes. Es gehe auch ein Stück „mündiger Verbraucher” verloren: „Früher wurde mehr selbst gekocht – da haben die Leute dann auch noch eine ganz andere Warenkenntnis gehabt.”

Ähnliche Beiträge

Glühbirnen gegen Leds tauschen

Hallo zusammen!
Wir haben uns überlegt unsere Lampen, Leuchten und Halogensystem auf Leds umzurüsten, haben auch schon auf verschiedenste Seiten rumgeschaut, aber irgendwie vermisse ich Erfahrungsberichte. Hat jemand von euch vielleicht Erfahrungen mit Led`s?

Ähnliche Beiträge

Standby-Geräte ausschalten

Standby Geräte ausschalten

Standby-Geräte Wie Videos, Fernseher, DVD Player, Netztteile von TFT Monitoren, Drucker und Laptops sind unsichtbare Stromfresser. Mit Schalterleisten oder Funksteckdosen, die die Geräte von der Stromzufuhr trennen, lassen sich zwischen 30 und 50  Euro jährlich an Strom sparen.

Ähnliche Beiträge

Energiesparlampen oder Leds

Ein Austausch der herkömmlichen Glühlampen durch Energiesparlampen oder Leds reduziert die Stromkosten für Beleuchtung bis zu 80 Prozent. Durch den Einsatz energieeffizienter Beleuchtung lassen sich im Jahr in einem Vier Personen Haushalt ca 80 Euro an Strom sparen.

Eine Ledlampe oder Stahler vebraucht bei einer vergleichbarer Lichtstäke von einer herkömmlichen 40 Wattlampe nur ca- 1- 4 Watt.

Eine Glühbirne am Tag fünf Stunden brennen zu lassen, kostet von Mai bis September ca. 15 Euro. Das entspricht dem Preis von zwei Energiesparlampen und deren Verbrauch im gleichen Zeitraum. Und Die Energiesparlampen oder Leds halten bis zu 20 mal länger als normale Glühbirnen.

Ähnliche Beiträge

Energiesparlampen – Weniger Watt, mehr Licht

Die energieeffizienten Leuchten sind für Geldbeutel und Umwelt eine Entlastung

Die Zeit, in der Energiesparlampen seltsam aussahen und kaltes Licht verbreiteten, ist schon lange vorbei. Und genau deshalb gelten die Ausreden mancher Verbraucher, mit denen sie erklärten, warum sie ihre herkömmlichen Glühbirnen noch nicht gegen energieeffiziente Birnen ausgetauscht haben, auch nicht mehr.
Mittlerweile kann man fast überall im Haus mit Energiesparlampen für angenehmes Licht sorgen und gleichzeitig eine beträchtliche Menge Strom sparen, wie Experten immer wieder bestätigen. “Qualität und Haltbarkeit der Energiesparleuchten sind in den letzten Jahren sehr viel besser gewordenund man kann ihren Einsatz nahezu uneingeschränkt empfehlen”, sagt Joachim Frielingsdorf von der Energie-Agentur NRW in Wuppertal, einer unabhängigen Beratungsinstitution des Landes Nordrhein-Westfalen.

Energieersparnis
Der große Vorteil der Energiesparlampen ist ihre Lichtausbeute. Die herkömmliche Glühlampe wandelt fünf Prozent der eingesetzten Energie. in Licht um. Der Rest geht in Form von Wärme verloren. “Energiesparlampen kommen dagegen auf eine Lichtausbeute von 20 bis 25 Prozent”, erklärt Frielingsdorf. Gerade in Zeiten der ständig steigenden Strompreise ist diese Energieersparnis ein wichtiges Argument für die Umstellung. So bietet etwa eine Sparlampe mit einer Leistung von 15 Watt genauso viel Helligkeit wie eine Standard-75-Watt-Birne. Ein Umstand, mit dem man auch Leuchten austricksen kann, die nur für 60 oder gar 40 Watt Birnen geeignet sind: eine Energiesparlampe erzielt mit einer geringeren Watt-Leistung die identische Lichtausbeute.
Das liegt an der komplett anderen Technik: Energiesparlampen sind nichts anderes als auf ein kompaktes Maß gefaltete Leuchtstoffröhren, in denen Gase durch elektrische Entladungen zum Leuchten angeregt werden.
Ein weiterer Vorteil ist die lange Haltbarkeit der Energiesparlampen: Je nach Qualität bieten Energiesparlampen eine Lebensdauer von 6.000 bis . 15.000 Stunden im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühlampe von 1.000 Stunden. Auch in der Form ist die Energiesparlampe mittlerweile oftmals nicht mehr von der Glühlampe zu unterscheiden. Es gibt sie in Birnen-, Tropfen- und Kerzenform sowie als Reflektorlampe in den gängigen Fassungsgrößen E27, E14 und GU10.

Lichtfarbe
Und auch die Lichtfarbe, die immer noch manche Zweifler als Gegenargument für die Anschaffung der energieeffizienten Birnen anbringen, ist heute kaum noch von einer herkömmlichen Birne zu unterscheiden. “Die meisten der heutigen Energiesparlampen haben bereits eine glühlampenähnliche Lichtqualität. Besonders nahe an der Glühlampe ist die Lichtfarbe extra-warmweiß”, meint Dietlinde Quack, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Öko-Institut in Freiburg.
Je nach Qualität der Energiesparlampen ist auch mittlerweile der so genannte Sofortstart gegeben, das heißt, vom Zeitpunkt des Einschaltens bis zur vollen Helligkeit vergehen nur Sekunden. In Anbetracht all dieser Vorteile ist das Fazit der Umweltexpertin eindeutig: “Es gibt nichts, was heute noch gegen Energiesparlampen spricht.”

Tipp: Am Ende ihres langen Lebens ist die Energiesparlampe ein Fall für den Wertstoffhof. Sie enthält Quecksilber und muss deshalb separat gesammelt und entsorgt werden. Ein Grund, auf die sparsamen Dauerbrenner zu verzichten, ist das nach Angaben der Stiftung Deutsche Umwelthilfe nicht. Bei einem fachgerechten Recycling können nahezu alle Materialien wieder verwendet werden.

Ähnliche Beiträge