Mittwoch 10. März 2010 von Jasmine
Durchschnittlich 140 Euro mehr mussten Bewohner einer 70 Quadratmeter Wohnung für die Heizkosten im Jahr 2009 aufbringen. Das geht aus dem aktuellen Heizkostenspiegel des Deutschen Mieterbunds hervor. Auch wenn die Kosten für 2010 wohl niedriger ausfallen werden, lohnt es sich, Energie zu sparen.
- Temperatur absenken Wer konsequent in jedem Raum die Temperatur nur um ein Grad absenkt, kann aufs Jahr gerechnet ca. 50 Euro sparen (Beispiel bezieht sich auf 75 Quadratmeter). Bei längerer Abwesenheit sollten Sie die Heizung auf das Frostschutz-Symbol zurückdrehen.
- Heizkörper entlüften Wenn Ihre Heizkörper und -rohre laut gluckern, müssen sie entlüftet werden. Drehen Sie das Entlüftungsventil mit einem Spezialschlüssel (ca. 3 Euro, Baumarkt) auf, und lassen Sie Wasser ablaufen (Schüssel oder Tasse drunterstellen). Spart gut 20 Euro im Jahr, und die Wärme kann wieder besser zirkulieren.
- Programmieren Bequem programmierbare Thermostate ermöglichen eine automatische Absenkung der Raumtemperatur zu festen Zeiten (z. B. Ihre Arbeitszeiten oder zur Nachtruhe).
- Stoßlüftung Für den idealen Luftaustausch sollten Sie drei- bis viermal täglich für fünf bis zehn Minuten stoßlüften Dazu die Heizung runterdrehen, Fenster oder Balkon-/Terrassentür weit aufmachen. So wird feuchte Luft durch trockene Luft ersetzt, die Temperatur wird um zwei Grad herabgesetzt. Ersparnis: knapp 100 Euro im Jahr.
- Nicht verdecken Gut 24 Euro sparen Sie im Jahr, wenn Ihre Heizkörper ihre Wärme frei abgeben können und nicht hinter Möbeln oder Vorhängen verschwinden.
- Fugen & Fenster gut abdichten Mit Dichtungsbändern oder einem “Zugluftdackel” sollten Sie zugige Fenster und Türen gut abdichten. Denn dort “verheizen” Sie sonst rund 40 Euro im Jahr!
Kategorie: Heizkosten sparen, Strom Sparen, Wohnen |
1 Kommentar »
Donnerstag 25. Februar 2010 von Jasmine
Worauf Sie beim Kauf einer Kühl-Gefrier-Kombination achten sollten
Nicht immer ist in Haus oder Wohnung Platz für zwei separate Geräte zum Kühlen und Einfrieren. Dann ist ein Kombigerät eine sinnvolle Lösung, sagt Wohn- und Haushaltsexpertin Brigitte Kluth-Kosnik von der Stiftung Warentest in Berlin. Ihr Test-Team hat 22 Kühl und Gefrier Kombinationen auf Herz, Nieren und Energieverbrauch geprüft. Die meisten Kombi-Kühler erzielten gute oder sehr gute Ergebnisse. Gleichwohl sei hier wie auch anderswo billig nicht immer mit preiswert gleichzusetzen, resümiert Kluth-Kosnik.
“Energieeffizienzklasse A klingt eigentlich ganz “positiv”, erklärt die Warentesterin. Doch sollten sich die Verbraucher beim Kauf von Kühl-und Gefriergeräten nicht täuschen lassen: Geräte der Klasse B gibt es kaum noch und Klasse A ist nur noch drittklassig. “Wer einen geringen Stromverbrauch wünscht, muss auf die A+ oder die noch bessere A++Deklaration achten”, weiß Kluth-Kosnik und warnt: “Lassen Sie sich von der Werbung nicht verleiten, ein unnötig voluminöses Modell zu wählen.” Große Geräte verbrauchten deutlich mehr Strom als kleine. Das belege der im Test ermittelte Stromverbrauch in Kilowattstunden pro Jahr.
Stromverbrauch
Mehr Leistung bedeutet dabei stets mehr Energieaufwand. Geräte mit größerem Gefrierfach ziehen durchweg mehr Strom aus der Steckdose als solche mit geringem Frostvolumen. Marktüblich sind Kombigeräte mit 40 bis 85 Litern Platz fürs Einfrieren. Man sollte also vor dem Kauf gut überlegen, wie viel Gefrierraum wirklich benötigt wird.
Auch die besonders komfortablen Kühlschränke mit Kaltlagerfächern brauchen nach Kluth-Kosniks Angaben mehr Strom als Standard-Kombis. Die mit 0 bis 3 Grad Celsius besonders kühlen Kaltlagerfächer sollen die Lebensmittel länger frisch halten. Besonders noble Kombis bieten sogar zwei verschiedene Kaltfächer mit unterschiedlicher Luftfeuchtigkeit: ein trockenes für Fleisch und Wurst und ein eher feuchtes Fach für Obst und Gemüse.
Ebenso sorgt No-Frost-Technik im Gefrierteil zwar automatisch für regelmäßiges Abtauen, benötigt dafür aber Strom. Eingespart wird mit diesem Extra allerdings im Gegenzug der Energieverlust durch das nun überflüssige Abtauen von Hand.
Der richtige Standort
Beim Preisvergleich der Stiftung Warentest stellte sich heraus, dass Hersteller und Händler bei Einbaugeräten kräftiger hinlangen als bei Standgeräten. “Wenn Sie wählen können und es irgendwie geht, sollten Sie sich also für ein Standgerät entscheiden”, empfiehlt die Expertin. Die seien im Schnitt deutlich preiswerter und obendrein spare man die Kosten für den Einbau. “Meist sehen die Standgeräte auch noch richtig cool aus”, meint Kluth-Kosnik.
Die Standortwahl für die Kühl-Kombi sollte indessen wohl überlegt sein. Denn je wärmer die Umgebung, desto mehr muss der Kühlschrank arbeiten. Neben dem Heizkörper oder dem Backofen steht das Gerät da her besser nicht, da dies den Strom verbrauch erheblich in die Höhe treiben kann.
Temperier- und Warnsysteme könen hingegen den Gebrauch erleichtern: Wenn etwa die Türen versehentlich einmal nicht ganz geschlos sen sind oder der Strom ausfällt ertönen bei guten Geräten Signale Einige Fabrikate informieren sogar im Nachhinein darüber, ob die Temperatur im Gefrierteil während de Störfalls auf bedenkliche Werte angestiegen ist.
Kategorie: Haushaltsgeräte, Strom Sparen, Tipps und Tricks |
Keine Kommentare »
Sonntag 27. Dezember 2009 von Jasmine
Welche Vorteile Induktionskochfelder den Verbrauchern bieten
Die surrenden, vibrierenden, manchmal knackenden Kochtöpfe sind nicht Jedermanns Sache. Gleichwohl biete ein Herd mit Induktionskochfeldern handfeste Vorteile, sagt Brigitte Kluth-Kosnik, Expertin für Haushaltsgeräte bei der Stiftung Warentest in Berlin: “Die Hersteller werben mit geringerem Stromverbrauch, und das stimmt auch.”
Die Energie-Einsparungen fielen bei manchen Induktionsmodellen allerdings geringer aus als erhofft. Ursache sei ein bei einigen Geräten deutlich höherer Standby-Verbrauch. Außerdem müssen Küchenbesitzer, die auf Induktion umsteigen, in das eine oder andere neue Kochgeschirr investieren, denn es können nur magnetisierbare Töpfe und Pfannen eingesetzt werden. “Die erkennt man im Handel an einem Zeichen mit Magnetspule”, sagt Kluth-Kosnik.
Durch die elektromagnetische Heiztechnik entsteht auch das permanente Surrgeräusch, das je nach Gefäß und Füllung stärker oder schwächer zu vernehmen ist.
“Beim Induktionskochen bildet sich die Hitze direkt im Geschirrboden”, erklärt die Fachfrau. Durch flache Kupferspulen unter der Glaskeramik fließt Wechselstrom mit etwa 20 bis 60 Kilohertz und erzeugt ein elektromagnetisches Wechselfeld. Der Kochtopfboden nimmt es auf, wandelt es in Wärme um und erhitzt seinen Inhalt. Dabei entstehen feine Vibrationen, die das Geräusch erzeugen.
Geringere Garzeit
Nimmt man den Topf von der Kochzone, so verschwindet das Magnetfeld und der Strom schaltet ab. “Die Topferkennung ist beim Induktionskochfeld also inklusive”, sagt Kluth-Kosnik: “Und weil die Hitze im Geschirr entsteht, bleibt die Glaskeramik vergleichsweise kühl. Besonders für Haushalte mit Kindern ist das ein weiterer Vorteil und auch das mühsame Putzen eingebrannter Speisereste entfällt.”
Kunden wissen besonders die schnelleren Kochzeiten der Induktionsfelder zu schätzen. So ergab die Versuchsreihe der Stiftung Warentest, dass diese Kochfelder bei allen Testgerichten im Normalbetrieb rund ein Viertel weniger Garzeit benötigten als die konventionellen strahlungsbeheizten Felder, die ihre Eigenhitze durch die Glaskeramik hindurch an den Topf abgeben.
Gesundheitlich okay
Noch schneller geht es bei Betätigung der sogenannten “BoosterFunktion”, über die fast jedes Induktionssystem verfügt. “Der Booster steigert die Leistung einer einzelnen Kochzone, indem er sie von anderen Kochfeldern abzieht”, erklärt die Fachfrau: “Eineinhalb Liter Wasser kommen damit in drei bis viereinhalb Minuten auf 90 Grad.” Bei normaler Einstellung dauert es bei gleichem Stromverbrauch etwa eineinhalb Minuten länger. Dagegen benötigen strahlungsbeheizte Felder für die gleiche Menge Wasser etwa neun Minuten.
Die gute Nachricht: Gesundheitliche Vorbehalte gegen die Induktionstechnik konnten die Prüfer der Stiftung Warentest nicht bestätigen. “Wenn der Topf richtig auf der Fläche steht, halten sich die magnetischen Streufelder in harmlosen Grenzen”, sagt Brigitte Kluth-Kosnik. Die getesteten Geräte reizen den EU-Grenzwert gerade mal bis zu 16 Prozent aus und liegen damit deutlich im grünen Bereich.
Kategorie: Strom Sparen |
Keine Kommentare »
Donnerstag 30. Juli 2009 von Jasmine
- Moderne Geräte der besten Energieeffizienz Klasse sparen im Vergleich zu alten Geräten viel Energie. Neuer Gefrierschrank: 73 Euro, Herd: 54 Euro, Geschirrspüler: 48 Euro, Kühlschrank: 24 Euro
- Espresso mit einem energieeffizienten Kaffeevollautomaten kochen: 23 Euro
- Sonntagsbraten doppelt so lange bei 80 statt 200 Grad im Backofen garen: 10 Euro
- Speisen ab 20 Minuten Gardauer kochen um ein Drittel günstiger im Schnellkochtopf: 3 Euro
- Ein Wasserkocher erhitzt einen Liter Wasser mit etwa halb so viel Strom wie die Elektroherdplatte: 3 Euro
Ersparnis pro Jahr circa 238 Euro
Kategorie: Strom Sparen |
Keine Kommentare »
Mittwoch 29. Juli 2009 von Jasmine
Moderne Waschmaschinen geizen mit Energie und Wasser, aber nicht am Waschergebnis. Energiesparende Trockner machen die Wäsche flauschig.
Etwa 20 Millionen Tonnen Schmutzwäsche fallen in Deutschen Haushalten pro Jahr an. 267 Kilogramm wäscht der Single, ein Vier Personen Haushalt fast eine Tonne schmutzige Wäsche. Jede Familie wirft den elektrischen Waschhelfer im Durchschnitt 200 Mal pro Jahr an. Viele Waschmaschinen betören mit Traum maßen: “AAA” bedeutet Bestnoten bei Energieeffizienz, Waschwirkung und Schleuderleistung. Sparsam waschen ist sinnvoll, auch wenn das Gerät in der Anschaffung teurer sein sollte.
Eine Waschmaschine spart dann Strom und Geld, wenn sie wenig Wasser und Waschlauge aufheizen muss. Wer die Maschine über ein Vorschaltgerät mit Warmwasser einer Solarthermie-Anlage oder Zentralheizung versorgt, kann rund 70 Euro im Jahr in die Haushaltskasse zurücklegen.
Beim Kaufen vergleichen: Sparsame Maschinen benötigen für fünf Kilogramm Wäsche ca. 39 Liter Wasser und 0,85 Kilowattstunden (kWh) Strom, Waschverschwender bis zu 58 Liter und über 1 kWh Strom. Auch die perfekte Programmwahl spart Geld: Bei der 90 Grad Wäsche verbraucht man doppelt so viel Strom wie der 60 Grad Wäsche. Bei häufigem Wäschewechsel verschmutzen die meisten Teile kaum. Vorwaschen ist unnötig, denn moderne Waschmittel entfalten auch bei niedrigen Temperaturen ihre Wirkung. Einige Maschinen verfügen bereits über ein 20 Grad Programm. Auch Kurzprogramme sparen Zeit beim Waschen und Spülen.
Was Waschmaschinen können
Dank Mengenautomatik schlucken Waschmaschinen bei halb leerer Ladung weniger Wasser. 6 oder 7 Kilogramm Trommeln reinigen selbst Kopfkissen oder Bettdecken.
Moderne Maschinen erledigen auch die Wäschepflege: Einfach handelsübliches Imprägniermittel zugeben, ein Gerät mit Imprägnierprogramm erneuert den Nässeschutz der OutdoorKleidung. Der Turnschuh Waschgang drückt die Schuhe an die Trommelwand, dann scheuern sie nicht aneinander. Allergiker waschen ihre Wäsche am besten mit viel Wasser in der Trommel, das spült Pollen und Milben heraus. Bei manchen Geräten helfen die Wasser Plus Taste und der Extra-Spülgang. Spezielle Allergiker Waschmaschinen reinigen die Wäsche mit bis zu fünf Spülgängen.
Wäsche trocknet umsonst auf der Leine. Andernfalls übernimmt ein Wäschetrockner diese Aufgabe. Bei preiswerten Ablufttrocknern braucht der Schlauch einen Zugang ins Freie. Kondensationstrockner fangen die Feuchtigkeit in einer Schale auf, machen die Wäsche flauschig, benötigen aber viel Strom. Der Erdgas Trockner spart am meisten Energie und erreicht ebenso mühelos die Effizienzklasse A wie elektrische Wärmepumpentrockner.
Kategorie: Strom Sparen |
Keine Kommentare »
Freitag 3. April 2009 von Brigitte Bast
Hallo zusammen!
Wir haben uns überlegt unsere Lampen, Leuchten und Halogensystem auf Leds umzurüsten, haben auch schon auf verschiedenste Seiten rumgeschaut, aber irgendwie vermisse ich Erfahrungsberichte. Hat jemand von euch vielleicht Erfahrungen mit Led`s?
Kategorie: Strom Sparen |
8 Kommentare »
Freitag 9. Januar 2009 von Jasmine
Standby Geräte ausschalten
Standby-Geräte Wie Videos, Fernseher, DVD Player, Netztteile von TFT Monitoren, Drucker und Laptops sind unsichtbare Stromfresser. Mit Schalterleisten oder Funksteckdosen, die die Geräte von der Stromzufuhr trennen, lassen sich zwischen 30 und 50 Euro jährlich an Strom sparen.
Kategorie: Strom Sparen |
1 Kommentar »