Frühjahrsputz – Nein zu Flusen und Fusseln

Mopp-Alarm zum Frühjahrsputz — Der hat viele Vorteile und macht sogar Spaß

Die ersten Sonnenstrahlen erhellen nicht nur das Gemüt, sondern auch sämtliche Ecken der eigenen vier Wände. Sie zerren Wollmäuse ans Licht und bringen den Grauschleier der Fenster besonders zur Geltung. Höchste Zeit also für das große Reinemachen. Nach dem Motto „Gib Schmutz und Schlieren keine Chance“ muss die Putzaktion keineswegs lästig sein.

Raus mit Ruß und Rauch

Wer meint, der Frühjahrsputz sei eine Marotte übereifriger Hausfrauen, der irrt. Vielmehr gehört das Putzen zu Beginn der warmen Jahreszeit in vielen Kulturen zum festen Programm. In Europa entstand die Tradition des Frühjahrsputzes aus praktischen Gründen. Denn vor Erfindung der elektrischen Heizung wurde im Winter mit offenem Feuer geheizt. Die Folge waren verrußte Wände und Decken, denen man im Frühling zu Leibe rückte.
Wer heutzutage den Drang verspürt, Flusen und Fusseln mit Lappen, Mopp und Staubsauger den Garaus zu machen, sollte sorgfältig planen. Das erspart unnötige Arbeit und macht die Putzaktion mindestens erträglich, wenn nicht besser. Denn Forscher fanden heraus, dass Saubermachen die Stimmung hebt. 20 Minuten intensives Putzen sollen reichen, um Glücksgefühle heraufzubeschwören.
Weiteres Plus: Hausarbeit senkt das Risiko für Stress- und Angstzustände um 20 Prozent. Ein Grund mehr, sich ordentlich ins Zeug zu legen!

Altlasten ade!

Den Frühjahrsputz sollte man auch dazu nutzen, um einmal im Jahr richtig auszumisten. Das befreit nicht nur, sondern erleichtert das Putzen und schafft ganz nebenbei Platz für neue Errungenschaften. Auch an das weibliche Herzstück, den Kleiderschrank, darf man sich heranwagen. Raus mit alten Kleidungsstücken, die man seit Jahren nicht mehr trägt, und die gewaschenen Wintersachen einfach in Kleidersäcken verstauen. Gleiches gilt für dicke Daunendecken. Wer außerdem die Terrasse oder den Balkon frühlingsfit machen möchte, sollte auch die Gartenmöbel auf Vordermann bringen. Gerade Holzmöbel mögen es, wenn man sie kräftig einölt.

Aller Anfang ist schwer

Wer richtig loslegen möchte, sollte erst einmal Kraft tanken und den Tag mit einem reichhaltigen Frühstück beginnen. Ist der Hunger gestillt, ist das seelische Wohl an der Reihe. Wer möchte, kann seine Lieblings-CD einlegen oder mit ätherischen Ölen für gute Laune sorgen. Und dann geht es ans Eingemachte. Um den Putzeifer nicht zu bremsen, sollte man sich vor Beginn der großen Aktion einen Überblick über die Putzmittel verschaffen und prüfen, ob Reiniger, Gummihandschuhe und Putzlappen vorhanden sind.

In Aktion treten

Am besten geht man systematisch vor. Das erspart unnötige Arbeit. Entweder Raum für Raum oder alle Arbeiten an einem Stück – das hat den Vorteil, dass man nicht ständig die Putzutensilien wechseln muss. Wichtig ist auch die Reihenfolge: Zuerst sollte man in der kompletten Wohnung Staub wischen, dann saugen. Hinten anfangen, vorne aufhören, von oben nach unten. So gelangt Schmutz nicht auf bereits geputzte Flächen. Und am Ende, wenn alles blitzt, steht eine Belohnung ins Haus. Wie wäre es zum Beispiel mit einem schicken Restaurantbesuch? Dabei schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Man füllt nach dem Großputz die leeren Energiespeicher wieder auf und die Küche bleibt sauber, zumindest für einen Abend.

Putzen gegen Problemzonen

Wer den Großputztag mit einem üppigen Frühstück eingeläutet hat, muss sich um überflüssige Kalorien keine Sorgen machen.
Denn Wischen und Schrubben kommen einer anstrengenden sportlichen Ertüchtigung gleich. Wer hätte gedacht, dass man beim Frühjahrsputz nicht nur die Wohnung, sondern auch Brust, Beine und Po auf Vordermann bringt? Die Pfunde purzeln, wenn man mindestens 20 Minuten lang intensiv putzt. Beim Staubsaugen lassen sich in einer halben Stunde etwa 100 Kalorien verbrennen. Vor allem dann, wenn man abwechselnd einen großen Ausfallschritt nach vorne macht, dabei die Spannung kurz hält und sich dann wieder aufrichtet. Beim Fensterputzen verliert man rund 130 Kalorien in einer halben Stunde. Das ständige Auf- und Abbewegen der Hände stärkt außerdem die Muskulatur in Brust und Armen. Auch gewissenhaftes Schrubben lässt Pölsterchen schmelzen.

Achtung, Stolperfalle!

Wer zu eifrig am Werke ist, sollte aufpassen: Hausarbeit kann gefährlich sein, die meisten Unfälle passieren schließlich im Haushalt. Auch ein Frühjahrsputz ist nicht ganz ungefährlich. Es sei denn, man beachtet einige Regeln.
Nicht alle Stellen, die man mit dem Lappen erreichen möchte, sind gut zugänglich. Bevor man unvorsichtigerweise auf einen wackeligen Stuhl steigt, sollte man sich lieber eine standsichere Tritt- und Haushaltsleiter besorgen. Beim Fensterputzen sind Fensterbänke zum Drauf klettern tabu. Herumstehende Eimer, Schrubber und Reinigungsmittel gehören an den Rand des Putzgeschehens – mitten im Weg werden sie zu gefährlichen Stolperfallen.
Nicht zuletzt ist zweckmäßige Kleidung ratsam. Mit weiten Ärmeln oder losen Schürzenbändern läuft man Gefahr, hängen zu bleiben. Der ideale Hausschuh hat eine gute Profilsohle, ist flach und umschließt den ganzen Fuß.

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Ein Kommentar

  1. Auf die Oberschränke in meiner Kücke lege ich immer alte Zeitungen. Diese nehmen Fett und Staub auf. Von Zeit zu Zeit tausche ich das Papier einfach aus, das erspart mir das Putzen an diesen Stellen.

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