Oben ohne – Warnweste

„Oben ohne“ kann teuer werden – Eine Warnweste ist in den meisten Urlaubsländern Pflicht:
Was kaum ein Auto-Urlauber weiß: In den meisten europäischen Ländern ist es vorgeschrieben, eine Warnweste griffbereit im Auto mitzuführen und diese bei Bedarf anzulegen. Wer beispielsweise in Belgien, Österreich, Italien, Kroatien, Portugal oder Spanien ohne Warnweste bei einer Panne oder einem Unfall das Auto verlässt, muss mit einem Bußgeld rechnen. In den meisten Ländern ist bereits das bloße Mitführen einer roten, gelben oder orangefarbenen Warnweste im Fahrerraum Pflicht. In Norwegen werden ertappte Warnwesten-Muffel bislang lediglich ermahnt.

Obwohl nur eine Weste pro Fahrzeug gesetzlich vorgeschrieben ist, empfiehlt es sich im Interesse der eigenen Sicherheit, je nach Zahl der Mitfahrer mehrere Warnwesten griffbereit zu deponieren, raten die Autoexperten der Kfz-Innung. Schließlich könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Einzelfall auch die Mitfahrer auf der Fahrzeugbahn aufhalten müssen.
Es gelte auch darauf zu achten, dass die Warnweste das Kontrollzeichen »EN 471« trage. Die entsprechenden Angebote gebe es in den Autohäusern und Werkstätten. In Deutschland sind Warnwesten lediglich in gewerblich genutzten Fahrzeugen vorgeschrieben. Bei Panne oder Unfall sollte, hieß es in der Kfz-Innung, die Warnweste aus Sicherheitsgründen ein „freiwilliges Muss“ sein.

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Ein Kommentar

  1. Ja das mit „oben ohne“, funktioniert bei uns in Südtirol immer noch und wir sind schon bald im Oktober. „Altweibersommer“ und bis zu 28°C.

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