Zecken im Anmarsch

Der Stich der Spinnentierchen kann böse Folgen haben. Wie kann man sich vor Zecken schützen?
Die warmen Wintertemperaturen lassen Zecken in diesem Jahr besonders frühzeitig aktiv werden. Experten warnen bereits vor einer Zeckenplage und einem drohenden Anstieg der Infektionskrankheiten durch Zeckenbisse im Frühjahr. Durch den milden Winter wird verhindert, dass der Entwicklungszyklus vom Schlüpfen der Larve bis zur Ausbildung einer erwachsenen Zecke unterbrochen wird. Normalerweise fallen die Spinnentiere in die Winterstarre, sobald die Temperaturen sehr niedrig sind. Stattdessen bevölkern die winzigen Parasiten schon jetzt wieder Wiesen und Wälder. Ab fünf Grad Celsius sind die kleinen Blutsauger aktiv und suchen nach Nahrung. Das gefährliche daran: Zecken können Krankheiten übertragen.
Für den Menschen sind vor allem zwei Infektionen gefährlich. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (kurz FSME) und die LymeBorreliose. Bei der ersten handelt es sich um eine Virusinfektion, die zu Hirnhautentzündung führen kann. Die zweite ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die bleibende Schäden hinterlassen kann. Gegen FSME gibt es eine Schutzimpfung. Diese bewahrt allerdings nicht vor der Lyme-Borreliose. Hier ist der sicherste Schutz die konsequente Vermeidung von Zeckenstichen.

Zecken verstecken sich vor allem in hohem Gras, im Gebüsch und im Unterholz. Spaziergänger, Beeren und Pilzsammler sowie alle, die gern mal im Freien picknicken, sollten den Spinnentierchen möglichst wenig Angriffsfläche bieten. Deshalb im Freien am besten lange, helle Kleidung, festes Schuhwerk und einen Kopfschutz tragen. Zusätzlich schützen Zeckenabwehrmittel (Drogerie oder Apotheke), die man auf den Körper sprühen oder mit denen man sich eincremen kann. Unterwegs sind Tücher, die mit einem zecken- und mückenabwehrenden Wirkstoff getränkt sind, ideal. Damit lassen sich vergessene Stellen nachbehandeln.
Nach einem Aufenthalt in der freien Natur sollte man sich gründlich untersuchen. Findet man eine Zecke, dann lässt sie sich mit einem speziellen Eisspray (Apotheke) sicher entfernen. Durch die Vereisung stirbt die Zecke und lässt sich dann problemlos entfernen.

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2 Kommentare

  1. Ich hab jetzt mal in über 30 verschiedenen Seiten im Internet nach einem natürlichen Mittel gegen Zecken, Holzbock, Holzböcken oder wie immer Sie auch genannt werden für Menschen gesucht … Bei den meissten stand da nur das Knoblauch bei Hunden und Katzen wirken soll. Bis jetzt hab ich kein vernüftiges Mittel für den Mensch gefunden.

    Ich werde jetzt einfach mal das mit dem Knoblauch versuchen… ein wenig mehr davon essen… und wenn ich raus gehe zum radfahren oder laufen werde ich mich mal mit Knoblauch einreiben… mal sehen ob es hilft. Andere Menschen werden mir dann bei dem Geruch mit Sicherheit nicht zu nahe kommen… vielleicht hilfts ja auch gegen Zecken *g*

  2. Das gefährliche an den Zecken sind die Erreger, die von ihnen übertragen werden.
    Eine Infektion mit FSME wie auch Borreliose kann zu unangenehmen Komplikationen führen, im schlimmsten Fall bis zum Tode.

    Der beste Schutz dagegen ist daher, einen Zeckenbiss auf jeden Fall zu vermeiden.

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