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Archiv für die 'Kinder' Kategorie

Schulanfang - Haltungsschäden

Dienstag 1. September 2009 von Jasmine

Rückengerecht in den Schulalltag - Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Haltungsschäden. Wie lässt sich das von Anfang an vermeiden?

Stundenlanges Stillsitzen in der Schule und bei den Hausaufgaben stellt den kindlichen Bewegungsdrang auf die Probe und bedeutet für den jungen Rücken eine ungewohnte Belastung. Ebenso das tägliche Tragen des Schulranzens.
Was oft unterschätzt wird: Die Wirbelsäule von Kindern reagiert empfindlich auf Fehlbelastungen. Da bei ihnen die sensiblen Wachstums- und Entwicklungsprozesse noch nicht abgeschlossen sind, können ungeeignete Sitzmöbel und Schulranzen in Verbindung mit mangelnder Bewegung schmerzhafte Folgen haben. Damit sich nicht bereits im Kindesalter Rückenbeschwerden und Fehlhaltungen entwickeln, sollten Eltern bei der Wahl des Schulranzens und der Ausstattung des Kinderarbeitsplatzes Wert auf ergonomisch gestaltete Produkte legen. Tipps und Hilfestellung dazu bekommen sie bei der “Aktion Gesunder Rücken”, kurz AGR. Der Verein vergibt für rückengerechte Produkte ein Gütesiegel.
Aktion Gesunder Rücken e.V., Stichwort: Gesunder Kinderrücken, Postfach 103, 27443 Selsingen oder unter www.agr-ev.de.

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Stubenhocker tragen öfter Brille

Dienstag 21. Juli 2009 von Jasmine

Kinder, die viel im Freien spielen, sind seltener kurzsichtig. Wie Forscher der Australian National University im Fachjournal Archives of Ophthalmology berichten, senken zwei bis drei Stunden natürliches Licht täglich das Risiko für die Sehschwäche. Die Forscher hatten das Sehvermögen von Sechs und Siebenjährigen aus Singapur mit Gleichaltrigen aus Sydney (Australien) verglichen. In Singapur trugen 29 Prozent der untersuchten Kinder eine Brille, in Sydney nur 3,3 Prozent. Den Grund vermuten die Wissenschaftler in den Lebensgewohnheiten: Die Kinder aus Singapur verbrachten täglich im Schnitt nur eine halbe Stunde im Freien, die aus Australien etwa zwei Stunden. Die Dauer der Fernseh und Computernutzung spielte in der Studie dagegen offenbar keine Rolle: Sie war in beiden Ländern ähnlich hoch.

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Fernsehen erhöht die Depressionsgefahr

Sonntag 19. Juli 2009 von Jasmine

Je mehr sich Jugendliche von dem Fernseher berieseln lassen, desto wahrscheinlicher entwickeln sie später eine Depression. Darauf weisen Forscher der Universität Pittsburgh (USA) hin. 1995, zu Beginn ihrer Studie, ermittelten sie bei mehr als 4000 psychisch gesunden Jugendlichen im Durchschnittsalter von knapp 15 Jahren, wie lange diese vorm Fernseher saßen, am PC spielten oder Radio hörten. Sieben Jahre später litten 308 (7,4 Prozent) der inzwischen Erwachsenen an einer Depression. Das Krankheitsrisiko war umso höher, je mehr Zeit die Teilnehmer vor dem Fernseher verbracht hatten.

Eltern sollten daher das Fernseh-Verhalten ihrer Kinder beobachten und sie auch mal davon abhalten oder das Ding einfach ausmachen und die Kinder raus zum spielen schicken

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Kindererziehung und Fernseher

Dienstag 7. Juli 2009 von Jasmine

Demnächst steht ein Übernachtungsbesuch meines Großneffen (6) bei uns an. So sehr mein Mann (57) und ich uns auf den Jungen freuen, so mulmig ist uns aber auch zumute. Denn die letzten Besuche waren unerfreulich. Der Junge hockte nur vorm Fernseher. Er interessiert sich wohl für nichts anderes. Was kan man denn da machen ?

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Gefährliche Garagentore

Mittwoch 17. Juni 2009 von Jasmine

Alte Tore gefährden Kinder: Millionen Deutsche öffnen ihr automatisches Garagentor bequem mit dem Handsender und genießen diesen Komfort. Doch die meisten wissen gar nicht, welche Gefahren sich dahinter verbergen - besonders für kleine Kinder. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten alte Garagentore dringend überprüft werden. Das Problem bei alten Toren sind vor allem fehlende Sicherheitsstandards. Sie schalten sich nicht automatisch ab und können durch ungesicherte Stellen an Zugseilen oder Federn schwere Verletzungen verursachen.
Wichtige Sicherheitsmerkmale vor allem zum Schutz von Kindern sind der Fingerklemmschutz im Bereich der Torglieder sowie ein Seiteneingreifschutz im Bereich der Zarge. Ganz wichtig ist bei automatisch betriebenen Toren die Abschaltautomatik des Antriebs. Sie verhindert, dass das Tor sich weiter bewegt, wenn es Kontakt mit einem Menschen oder Gegenstand hat. Wer ein neues Tor kauft, ist also auf der sicheren Seite. Nur ein sicheres Garagentor schützt Kinder nachhaltig vor Verletzungen.

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Schluckimpfung

Dienstag 12. Mai 2009 von Jasmine

Schluckimpfung schützt vor Rotaviren

Jedes zweite Kind steckt sich in den ersten Lebensjahren mit Rotaviren an. Die Viren sind extrem widerstandsfähig und können auf Spielzeug, Möbeln und Co. überleben. Gegen Seife und Desinfektionsmitteln sind sie resistent.
Gelangen sie in den kleinen Organismus, dann verursachen sie schweren Brechdurchfall. Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern ist mit Brechdurchfall nicht zu spaßen. Beim Erbrechen und Durchfall wird nicht nur der Virus aus dem kleinen Körper geschwemmt, sondern auch lebensnotwendige Salze, Mineralien und vor allem Flüssigkeit - bei Säuglingen und Kleinkindern manchmal mit dramatischen Folgen. Der kleine Organismus kann den Flüssigkeitsverlust nicht ausgleichen und trocknet in nur wenigen Stunden aus, nach kaum einem Tag sieht die rosige Haut des sonst so wohlig pausbäckigen Wonneproppens aus „wie Dörrobst”, so Dr. Markus Rose, Oberarzt für Infektiologie und Epidemiologie am Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität in Frankfurt am Main.
Eine Schluckimpfung kann vor den fünf wichtigsten Virus-Typen, die für über 98 Prozent aller Rotavirus Durchfälle verantwortlich sind, schützen. Die Impfung wird im Säuglingsalter dreimal verabreicht. Möglich ist dies schon ab einem Alter von sechs Wochen. Die gut verträgliche Schluckimpfung kann im Zuge der üblichen Vorsorgeuntersuchungen gleich beim Kinderarzt mit durchgeführt werden.

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Kinder brauchen Eisen

Donnerstag 7. Mai 2009 von Jasmine

Kinder im Wachstum brauchen Eisen
Wenn Kinder sich im Unterricht nur schwer konzentrieren können, beim Spielen keine Ausdauer haben und schnell müde werden, kann ein Eisenmangel die Ursache dafür sein. Der Organismus benötigt das Spurenelement Eisen für die Bildung des Blutfarbstoffs Hämoglobin. Der Farbstoff der roten Blutkörperchen hat die Aufgabe, Sauerstoff aus der Lunge in die Organe und Kohlendioxid zurück zur Lunge zu transportieren. Fehlt Eisen, wird weniger Hämoglobin gebildet, und die Sauerstoffversorgung der Organe verschlechtert sich: Man fühlt sich müde, unkonzentriert und ist blass. Kinder in den Wachstumsphasen brauchen besonders viel Eisen, damit sich das Gehirn und die Muskeln richtig ausbilden können. Etwa 10% aller Kinder im Wachstum haben einen Eisenmangel, ein Teil hiervon sogar eine Blutarmut (Anämie). Damit es nicht soweit kommt, sollten Eltern ihr Kind genau beobachten und typische Symptome wie Lern und Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Appetitlosigkeit erkennen. Ob es sich tatsächlich um einen Eisenmangel handelt, sollte der Arzt mithilfe einer Blutuntersuchung feststellen. Ist dies der Fall, kann er ein Präparat mit zweiwertigem Eisen (gibt’s in der Apotheke) empfehlen. Damit lassen sich die leeren Eisenspeicher im Körper wieder auffüllen.

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