Abnehmen ohne Sport

Keine Lust auf Sport und dennoch lästige Pfunde loswerden? Wir zeigen Dir, wie es geht. Abnehmen und fit bleiben kann man auch ohne Fitness-Studio. Ganz nebenbei lassen sich effektive Bewegungen in den Alltag einbauen.

Wer fit sein will, muss sich regelmäßig im Fitnessstudio verausgaben – diese Vorstellung verfolgt viele Artgenossen. Zu anstrengend, werden jetzt die meisten sagen und das Sport-Outfit gegen die Wohlfühlklamotten eintauschen, um dann auf der heimischen Couch zu versinken. Dabei hat Sport so viele Facetten, dass selbst eingeschworene Bewegungsmuffel mit ein bisschen gutem Willen in Schuss kommen könnten.

Für den Anfang reicht es schon, etwas mehr Bewegung in seinen Alltag einzubauen. Sportwissenschaftler und Mediziner sind sich einig: Wer kleine Bewegungen in den Alltag integriert, etwa durch Tätigkeiten im Haushalt, Garten oder während der Arbeit, wird dafür reichlich belohnt. Der Kalorienverbrauch erhöht sich, die Muskeln werden gekräftigt, die Ausdauer steigt und der Stoffwechsel arbeitet auf Hochtouren.

Moderate Bewegungen lassen Pfunde purzeln

Besonders effektiv sind Bewegungen, die zwar etwas anstrengend sind, bei denen man aber nicht aus der Puste kommt. Bei der stetigen, moderaten Belastung wird ein großer Teil der benötigten Energie durch Fettverbrennung abgedeckt, was der Gesundheit besonders zugute kommt. Aktivitäten mit höherer Intensität, wie etwa der Sprint zum Bahnhof, wirken sich dagegen eher auf die Zuckerverbrennung aus und sind deshalb für das Abnehmen nicht optimal.

Beispiele für einen aktiveren Alltag

Wo auch immer Du bist, in nahezu jeder Situation findet sich eine Gelegenheit, aktiv zu sein, ohne dafür die Alltagskleidung gegen den Sportdress eintauschen zu müssen.

  • Laufen oder gehen statt fahren oder sich fahren lassen. Kleine Besorgungen lassen sich häufig zu Fuß ausführen. Also hin und wieder das Auto einfach in der Garage stehen lassen und den Weg zum Bäcker oder zur Post zügig zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen. Selbst kurze Spaziergänge bringen den Kreislauf in Schwung und kurbeln die Fettverbrennung an.
  • Treppen steigen. Ja klar, mit dem der Aufzug geht es einfacher. Wer jedoch auf Aufzug oder Rolltreppe verzichtet und die Etagen zu Fuß geht, tut etwas für seine Kondition und die Gesäß- und Beinmuskulatur.
  • Bewegung am Arbeitsplatz. Auch das Büro lässt sich ohne großen Aufwand zum Bewegungsparkour erklären. Wenn Du viel im Sitzen zu erledigen hast, solltest Du Mitteilungen an die Kollegen persönlich übermitteln, statt zum Telefonhörer zu greifen oder eine E-Mail zu schreiben. Doch auch beim Telefonieren lässt sich der Kreislauf anregen. Bei längeren Gesprächen einfach auf und ab gehen oder im Stehen das Gewicht abwechselnd auf die Zehenspitzen und die Fersen verlagern. Wenn möglich, dann nutze zusätzlich die Mittagspause für ein paar Gymnastikübungen. Diese lockern die Muskeln und fördern das geistige Leistungsvermögen.
  • Schlanker Wohnungsputz. So ein Wohnungsputz ist nicht jedermanns Sache, doch vielleicht ändert sich das ab sofort. Denn erwiesenermaßen ist der Putz der eigenen vier Wände ideal, um überflüssige Kalorien zu verbrennen. Auch die Muskeln freuen sich über das Reinemachen – vor allem dann, wenn Du etwa beim Staubsaugen oder Fensterputzen gezielt angespannt werden. Der Rundumputz zahlt sich also nicht nur für die Sauberkeit der Wohnung, sondern außerdem für die allgemeine Fitness aus.
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