Energiesparlampen – Weniger Watt, mehr Licht

Die energieeffizienten Leuchten sind für Geldbeutel und Umwelt eine Entlastung

Die Zeit, in der Energiesparlampen seltsam aussahen und kaltes Licht verbreiteten, ist schon lange vorbei. Und genau deshalb gelten die Ausreden mancher Verbraucher, mit denen sie erklärten, warum sie ihre herkömmlichen Glühbirnen noch nicht gegen energieeffiziente Birnen ausgetauscht haben, auch nicht mehr.
Mittlerweile kann man fast überall im Haus mit Energiesparlampen für angenehmes Licht sorgen und gleichzeitig eine beträchtliche Menge Strom sparen, wie Experten immer wieder bestätigen. „Qualität und Haltbarkeit der Energiesparleuchten sind in den letzten Jahren sehr viel besser gewordenund man kann ihren Einsatz nahezu uneingeschränkt empfehlen“, sagt Joachim Frielingsdorf von der Energie-Agentur NRW in Wuppertal, einer unabhängigen Beratungsinstitution des Landes Nordrhein-Westfalen.

Energieersparnis
Der große Vorteil der Energiesparlampen ist ihre Lichtausbeute. Die herkömmliche Glühlampe wandelt fünf Prozent der eingesetzten Energie. in Licht um. Der Rest geht in Form von Wärme verloren. „Energiesparlampen kommen dagegen auf eine Lichtausbeute von 20 bis 25 Prozent“, erklärt Frielingsdorf. Gerade in Zeiten der ständig steigenden Strompreise ist diese Energieersparnis ein wichtiges Argument für die Umstellung. So bietet etwa eine Sparlampe mit einer Leistung von 15 Watt genauso viel Helligkeit wie eine Standard-75-Watt-Birne. Ein Umstand, mit dem man auch Leuchten austricksen kann, die nur für 60 oder gar 40 Watt Birnen geeignet sind: eine Energiesparlampe erzielt mit einer geringeren Watt-Leistung die identische Lichtausbeute.
Das liegt an der komplett anderen Technik: Energiesparlampen sind nichts anderes als auf ein kompaktes Maß gefaltete Leuchtstoffröhren, in denen Gase durch elektrische Entladungen zum Leuchten angeregt werden.
Ein weiterer Vorteil ist die lange Haltbarkeit der Energiesparlampen: Je nach Qualität bieten Energiesparlampen eine Lebensdauer von 6.000 bis 15.000 Stunden im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühlampe von 1.000 Stunden. Auch in der Form ist die Energiesparlampe mittlerweile oftmals nicht mehr von der Glühlampe zu unterscheiden. Es gibt sie in Birnen-, Tropfen- und Kerzenform sowie als Reflektorlampe in den gängigen Fassungsgrößen E27, E14 und GU10.

Lichtfarbe
Und auch die Lichtfarbe, die immer noch manche Zweifler als Gegenargument für die Anschaffung der energieeffizienten Birnen anbringen, ist heute kaum noch von einer herkömmlichen Birne zu unterscheiden. „Die meisten der heutigen Energiesparlampen haben bereits eine glühlampenähnliche Lichtqualität. Besonders nahe an der Glühlampe ist die Lichtfarbe extra-warmweiß“, meint Dietlinde Quack, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Öko-Institut in Freiburg.
Je nach Qualität der Energiesparlampen ist auch mittlerweile der so genannte Sofortstart gegeben, das heißt, vom Zeitpunkt des Einschaltens bis zur vollen Helligkeit vergehen nur Sekunden. In Anbetracht all dieser Vorteile ist das Fazit der Umweltexpertin eindeutig: „Es gibt nichts, was heute noch gegen Energiesparlampen spricht.“

Noch effektiver als Energiesparlampen sind LED Leuchten !! Diese enthalten auch kein giftiges Quecksilber

Tipp: Am Ende ihres langen Lebens ist die Energiesparlampe ein Fall für den Wertstoffhof. Sie enthält Quecksilber und muss deshalb separat gesammelt und entsorgt werden. Ein Grund, auf die sparsamen Dauerbrenner zu verzichten, ist das nach Angaben der Stiftung Deutsche Umwelthilfe nicht. Bei einem fachgerechten Recycling können nahezu alle Materialien wieder verwendet werden.

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