Karpaltunnelsyndrom – Sprechstunde beim Naturheilkundler

Schröpfen lindert die Schmerzen in Ihrer Hand

Eine Patientien hob langsam den Arm und erklärte, dass sie unter Kribbeln und Taubheitsgefühlen in den Fingern leide. „Mein Arzt sagt, ich leide am Karpaltunnelsyndrom. Mit Medikamenten und Armschiene wurde es aber nicht besser. Jetzt sind Sie (Naturheilkundler) meine letzte Hoffnung!“
„Beim Karpaltunnelsyndrom ist ein Nerv im Unterarm verengt. Ursache ist meist eine Sehnenentzündung durch Überlastung. Die Sehnen drücken auf den Nerv, engen ihn ein. Eine neue Studie der Universität Essen hat jetzt aber gezeigt, dass Schröpfen die Symptome deutlich lindert – ganz ohne Nebenwirkungen.“
„Schröpfen? Das müssen Sie mir erklären!“
„Bei einer einmaligen Behandlung setzen wir Ihnen ein bis vier Schröpfköpfe aus Glas auf den Schultergürtel. Vorher wird die Haut an diesen Stellen desinfiziert und vorsichtig mit einer Blutzuckerlanzette leicht angeritzt. Das tut nicht weh, fühlt sich so an, als wenn ein Diabetiker sich in den Finger sticht, um den Blutzucker zu messen. Die Gläser bleiben eine viertel Stunde auf der Haut. Danach bekommen Sie einen sterilen Verband. Auf der Haut bleibt nur eine Art Knutschfleck zurück.“
„Und dann sind meine sämtlichen Beschwerden weg?“
„Innerhalb einer Woche spüren Sie eine deutliche Besserung. Das hält drei bis sechs Monate an. Es funktioniert so: Die Reizung des Nervs zieht sich bis in den Schultergürtel. Durch Schröpfen wird die Region besser durchblutet, der Stoffwechsel verbessert sich. Das wirkt auf den gesamten Nerv, also bis in den Unterarm. Leider zahlt die Kasse die Behandlung nicht. Sie kostet 50 Euro.“

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