Sonne – Gefahr im Verzug

Wer sich oft ungeschützt in die Sonne begibt, erhöht auf lange Sicht gesehen das Risiko, an weißem Hautkrebs zu erkranken. Wie kann man vorbeugen?
Dem Flirt mit den wärmenden Strahlen steht nichts im Wege, wenn einige Regeln beachtet werden. Oberstes Gebot: Nie ungeschützt in die Sonne gehen! Stellen, die nicht durch Kleidung bedeckt werden, müssen immer mit Sonnenschutz eingecremt werden. Das sind in erster Linie die „Sonnenterrassen“ des Körpers: Gesicht, Kopfhaut, Hals, Dekollete oder Hände, die den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt sind. Für empfindliche Kinderhaut gilt diese Regel ganz besonders. Zur Bedeckung der Kopfhaut und des Gesichts ist ein Hut ideal. In der Mittagszeit ist der Anteil der ultravioletten Strahlen am höchsten und die Haut besonders gefährdet, daher mittags die Sonne meiden. Bei Hautveränderungen unbedingt zum Arzt gehen. Er kann ein Hautkrebs-Screening machen. Seit Juli 2008 werden die Kosten für diese schmerzfreie Präventionsmaßnahme alle zwei Jahre für Versicherte ab 35 Jahren von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Ausführliche Informationen zum Thema gibt’s im Internet unter www.weisserhautkrebs.de

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Ein Kommentar

  1. Nicht lange am Strand liegen
    In den letzten 50 Jahren hat sich die Zahl des schwarzen Hautkrebses verfünffacht, bei hellem Hautkrebs sogar verzehnfacht. Der Grund: unser unbedachter Umgang mit der Sonne. „Stundenlang am Strand liegen ist gefährlich“, sagt Professor Jürgen Becker von der Uni Würzburg. Er warnt auch davor, sich auf die Wirkung von Sonnencremes zu verlassen.

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