Zeckenschutz ist wichtig

Darum ist Zeckenschutz besonders wichtig
Zecken? Die gibt es doch nur im Süden … Ein gefährlicher Irrtum!
Längst hat sich der gemeine Holzbock (lateinisch: Ixodes ricinus) deutschlandweit ausgebreitet. Mehr als 135 Landkreise hat das Berliner Robert-Koch-Institut mittlerweile als Zecken-Risikogebiete eingestuft. Das bedeutet: Hier ist die Gefahr besonders groß, nach einem Zeckenbiss eine Hirnhautentzündung (Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz: FSME) zu bekommen.
Vor allem Menschen ab 50 sollten deshalb vorsichtig sein. „Mit den Jahren nimmt die Fähigkeit des Körpers ab, sich gegen die Viren der FSME zu wehren“, sagt Professor Jochen Süß, Leiter des Referenzlabors für durch Zecken übertragene Krankheiten am Friedrich-LoefflerInstitut in Jena. Die Thymusdrüse, die unsere Abwehrzellen bildet, entwickelt sich zurück, das Infektionsrisiko steigt. Es gibt jedoch eine einfache Möglichkeit, sich zu schützen: die FSME-Impfung. Sie besteht aus drei Injektionen und wird von den Krankenkassen gezahlt. Der Schutz beginnt ca. 14 Tage nach der zweiten Spritze.

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