Brandgefährliche Sonnenstrahlen

Die Sonne bringt unseren Kreislauf in Schwung und stärkt das Immunsystem. Übermäßig viel Sonne aber schädigt die Haut und kann sogar langfristig zu Hautkrebs führen. In Deutschland erkranken pro Jahr rund 250.000 Menschen an hellem und etwa 16.000 an schwarzem Hautkrebs. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) bekommt jeder Vierte öfter einen Sonnenbrand. Nur jeder Dritte schützt seine Haut so vor der Sonne, dass er nicht verbrennt.

Der beste Schutz ist jedoch ein vernünftiger Umgang mit der Sonne. Knapp jeder Zweite denkt laut Umfrage zwar am Strand an ausreichendes Eincremen, vergisst es aber in anderen Situationen häufig, wie zum Beispiel beim Radfahren. Etwa jeder Dritte verzichtet ab und zu sogar ganz auf das Eincremen.

Mallorca-Akne

Viele Menschen reagieren mit allergieähnlichen Symptomen wie Quaddeln, Bläschen oder Juckreiz auf Sonnenbestrahlung. Bei der Mallorca-Akne reagiert die Haut an Stellen, die der Sonne ausgesetzt sind, mit kleinen Papeln und Pusteln. Sie tritt typischerweise einige Tage nach dem ersten übermäßigen Sonnenbad des Jahres auf. Da diese Reaktion hauptsächlich durch UV-A-Licht ausgelöst wird und Glas das UV-A-Licht nicht herausfiltert, sollte man Fensterplätze meiden. Außerdem hilft es, sich langsam an die Sonnenbestrahlung zu gewöhnen.

Am besten nur fettfreie Sonnenschutzmittel (Gels) und After-Sun-Produkte verwenden. Helfen können kühlende Umschläge mit gerbstoffhaltigen Zusätzen (u. a. Schwarztee). In den meisten Fällen heilt die Mallorca-Akne nach einiger Zeit auch ohne Behandlung ab. Bei starkem Juckreiz hilft die Einnahme von Antihistaminika.

Sonnenbrand

Wenn man trotz aller Umsicht einen Sonnenbrand bekommen hat, ist an den darauffolgenden Tagen Schatten angesagt. After-Sun-Lotionen sind keine Produkte, die den Sonnenbrand abheilen lassen. Tatsächlich wirken sie wegen ihres hohen Alkoholgehalts zusätzlich reizend auf die Haut. Manchmal hilft es, die Haut mit fettfeuchten Umschlägen (Salbe und feuchte Tücher) oder mit Joghurtpackungen zu beruhigen. Bei jedem Sonnenbrand ist es wichtig, sehr viel zu trinken, da der Körper durch die geschädigte Haut vermehrt Flüssigkeit verliert.

Am wirkungsvollsten lassen sich der Juckreiz und das Brennen leichter Sonnenbrände mit entzündungshemmenden Kortisonlotionen (rezeptfrei in der Apotheke erhältlich) oder einem Antihistaminikum behandeln. Gels wirken zusätzlich kühlend. Bei schweren Sonnenbränden mit Blasenbildung und eventuell sogar Fieber sollte man den Arzt aufsuchen. Entzündungshemmend können auch sogenannte nichtsteroidale Antiphlogistika wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (ASS) wirken. Das Wichtigste: Raus aus der Sonne!

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