Die geheimen Tricks der Supermarkt Ketten

Wer kennt das nicht: Man geht in den Supermarkt und kauft viel mehr ein, als man vorhatte. Woran das liegt, wird hier bei den geheimen Tricks der Supermärkte erklärt.
Es gibt immer neue psychologische Kniffe, mit denen die Kauflust der Kunden angeregt wird. Vieles läuft dabei völlig unbewusst ab

Große Einkaufswagen:
Menschen haben keine absolute Vorstellung davon, was viel oder wenig ist. Wir brauchen einen Bezug. Packen wir ein paar Produkte in einen großen Wagen, wirkt das wenig, und wir nehmen gern noch mehr. Die gleiche Menge in einem Korb kommt uns dagegen viel vor und bremst die Kauflust.

Imbisse als Männer-Parkstation:
Leute kaufen vernünftiger und bedachter ein, wenn sie mit der Familie unterwegs sind. Da kann es für Shopping Center von Vorteil sein, wenn es einen Imbiss gibt, wo zum Beispiel der Mann geparkt wird und die Frau allein losziehen kann.

Saison-Gelüste befriedigen: „Ein beliebter Kniff: Mit Saisonware, die wie zufällig in den Alltag und zu den Kundenwünschen passt, treffen Supermarkt Strategen den Massengeschmack. So gibt es jetzt zur Grillzeit gern mal Aufsteller mit Dips, Soßen etc., von denen so mancher dann spontan mehr mitnimmt, als er braucht.

Den schnellen Weg ausbremsen:
Dinge, die wir länger betrachten, kaufen wir häufiger. Daher wird mit einigen Tricks versucht, unsere Aufmerksamkeit zu binden. Das Gemüse wird hell angestrahlt, damit es mehr ins Auge sticht. Oder Aufsteller bremsen unseren Lauf, damit wir stehen bleiben und länger schauen. Aber auch sanfte Musik bewirkt, dass wir uns langsamer durch den Laden bewegen.

Die Macht der Musik:
Sie beeinflusst auch, was wir kaufen. Laufen in einem Weinladen französische Lieder im Hintergrund, kaufen die Kunden verstärkt französische Weine. Läuft deutsche Musik, greifen sie unbewusst mehr zu deutschen Weinen.

Der Duft des Kaufens: Mit Düften kann man Stimmungen manipulieren. Und der Duft nach frischen Brötchen – die Bäckereien werden gern am Eingang platziert – ist so ein Gute-Laune-Geruch. Sind wir gut drauf, prüfen wir vieles nicht mehr so kritisch und neigen zu Spontankäufen.

Preise splitten: Bei Handys ein beliebtes Werkzeug der Beeinflussung. Die Gesamtkosten werden in Einzelpreise aufgeteilt. Das Handy kostet nur einen Euro, die Anschlussgebühr nichts, die monatliche Gebühr ist dafür teuer. Der Mensch tickt da einfach: Er denkt: Zweimal billig, einmal teuer – guter Deal, auch wenn der Gesamtpreis viel zu hoch ist.

Die besten Tipps und Tricks, wie Sie „Zu-viel-Käufe“ vermeiden und beim Einkauf Geld sparen können und mit ihrer Haushaltskasse länger auskommen.

Einen Einkaufszettel schreiben:
Er bewahrt einen vor spontanen Käufen. Aber aufgepasst: Manch einer belohnt sich dann am Schluss doch mit etwas aus der Quengelzone, weil er sich so gut an den Einkaufszettel gehalten hat.

Beim Einkaufen nach unten schauen:
Die Produkte, die verstärkt verkauft werden sollen und meist etwas teurer sind, stehen auf Augenhöhe. Unten im Regal sind meist die günstigeren Alternativen. Dafür muss man sich allerdings dann mal bücken.

Nicht nach der Arbeit oder hungrig: Wenn Sie einen anstrengenden Tag hatten, erschöpft oder auch hungrig sind, sollten Sie nicht einkaufen gehen. Denn da ist man viel eher bereit, spontan etwas zu kaufen, was die Laune hebt.

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3 Kommentare

  1. Petra 44, Hausfrau

    Im Laden kaufe ich immer nur nach Plan. Jede Woche gucke ich in den Prospekten, wo es die besten Angebote gibt. Im Laden kaufe ich dann gezielt die Lebensmittel ein, die ich auf meiner Liste stehen habe. Von der Werbung und anderen Maschen lasse ich mich dadurch überhaupt nicht beeinflussen.

  2. Silke aus Bremen

    Ich greife oft spontan zu. Mir passiert es oft, dass ich etwas kaufe, obwohl ich was anderes wollte. Bei Sonderangeboten greife ich auch gern zu. Nur wenn ich wenig Zeit habe, rausche ich an den Regalen vorbei und kaufe, was auf meiner Liste steht.“

  3. Das Prinzip der großen Einkaufswagen haben sich die Supermarktketten wahrscheinlich von dem Essverhalten von Menschen in Hinblick auf großen Tellern abgeschaut. Auf große Teller packen wir mehr Essen drauf und essen auch dementsprechend mehr – eben bis der Teller wieder leer ist. Das Auge lässt sich somit relativ einfach austricksen. Aber auch die teuren Süßigkeiten an der Kasse sind eine ziemlich gemeine Falle. Schnell packt man da nochmal einen überteuerten Schokoriegel dazu, weil er einen so gut anlacht. Außerdem muss man an der Kasse oftmals warten, wodurch die Chance des Kaufes noch weiter erhöht wird.

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