Fit mit Wintersalaten

Diese knackigen Vitaminbomben bringen Sie gut durch die kalte Jahreszeit. Einfach Fit mit Wintersalaten

Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig, das ist allgemein bekannt. Doch gerade in der Winterzeit, wenn nasskaltes Schmuddelwetter, Nebel und frostige Temperaturen dem Immunsystem zu schaffen machen, ist eine ausreichende Versorgung mit den lebensnotwendigen Fitmachern unverzichtbar. Knackige Wintersalate sind optimal für eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung vor allem dann, wenn die leckeren Vitaminbomben mit frischen saisonalen Zutaten aus heimischem Anbau zubereitet werden. Das Angebot unterschiedlicher Obst und Gemüsesorten ist heutzutage nahezu unbegrenzt und das zu jeder Jahreszeit. Und zum Glück gibt es auch in der kalten Jahreszeit eine bunte Auswahl erntefrischer Produkte aus heimischem Anbau, die vor Vitaminen und anderen Nährstoffen nur so strotzen. So haben zum Beispiel Blattsalate wie Feldsalat und Endivien in der Winterzeit absolute Hochsaison. Für gesunde und figurbewusste Abwechslung auf dem winterlichen Speiseplan sorgen auch leckere Salatkreationen aus heimischen Gemüsesorten wie Karotten, Kohlrabi, Fenchel oder Champignons. Lagern, waschen, zubereiten für den perfekten Salat gibt es eine Menge zu beachten. Mit folgenden praktischen Tipps und Tricks steht dem knackigen Wintergenuss ab sofort garantiert nichts mehr im Wege.
Einkaufen und lagern
Frische Salatzutaten sollten möglichst rasch verwendet werden, um zu verhindern, dass die wertvollen Inhaltsstoffe der winterlichen Vitaminbomben verloren gehen. Kann der frische Blattsalat einmal nicht unmittelbar nach dem Einkauf aufgebraucht werden, lässt er sich für kurze Zeit am besten in einer perforierten Plastiktüte im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. In ein feuchtes Tuch gehüllt, bleiben auch zarte Blattsalate wie Kopf- oder Eichblattsalat im Gemüsefach ein bis zwei Tage frisch. Radicchio und Chicorée halten sich hier bis zu vier Tagen und Eisbergsalat bleibt in einen Folienbeutel verpackt sogar bis zu einer Woche frisch. Das A und 0 für leckeren Salatgenuss ist das sorgfältige Trocknen der Salatblätter, denn nur trockene Blätter können das Dressing optimal aufnehmen, ohne es zu verwässern. Zum Trocknen eignet sich dabei am besten eine geschlossene Salatschleuder aus Plastik oder Edelstahl. Sollte keine Salatschleuder zur Hand sein, funktioniert das Trocknen der Salatblätter auch mit einem sauberen Küchentuch. Einfach die Blätter in das Tuch legen, dieses im Anschluss gut zudrehen und die Blätter darin trocken schleudern. Grundsätzlich gilt: Blattsalate sollten erst nach dem Waschen zerkleinert werden, da sonst an den Schnittstellen wertvolle Inhaltsstoffe austreten und ausgewaschen werden können. Damit der Salat schön knackig bleibt, sollte er außerdem erst kurz vor dem Verzehr angemacht werden.
Feldsalat und Endivie

Besonders zwei grüne Fitmacher stehen im Winter ganz vorne: Feldsalat und Endivie. Die Blätter des Feldsalats auch bekannt als Nüsschen oder Rapunzel bilden kleine Rosetten, die dem aromatischen Wintergewächs sein charakteristisches Aussehen verleihen. Feldsalat ist besonders reich an wertvollen Inhaltsstoffen. So überzeugt das kerngesunde Blattgemüse nicht nur durch seinen hohen Gehalt an Folsäure, Vitamin B6, Vitamin C und Provitamin A, sondern enthält auch viel Eisen und Zink sowie die Carotinoide Beta Carotin und Lutein. Feldsalat sollte möglichst rasch und frisch verzehrt werden, da seine zarten Blättchen durch Transport beschädigt werden können. Frisch verarbeitet lässt sich der nussige Wintersalat wunderbar mit unterschiedlichsten Dressings und Salatzutaten wie frischen Pilzen, Schafskäse oder gebratenem Speck kombinieren. Im Vergleich zum Feldsalat zeichnet sich die Endivie durch einen pikanten und angenehm herben, leicht bitteren Geschmack aus, der durch den Inhaltsstoff Intybin hervorgerufen wird. Die unterschiedlichen Sorten dieser Salatart lassen sich ganz leicht an ihren charakteristischen Blattformen erkennen. So sind die Blätter der „glatten“ Endivie breit und nur leicht gekräuselt, während sich der Frisée durch seine krausen, geschlitzten oder gefiederten Blätter auszeichnet. Endivien sind besonders reich an Flavonoiden und sowohl roh als auch gedünstet ein winterlicher Gaumenschmaus. Durch ihr leicht herbes Aroma harmonisiert die Endivie geschmacklich zudem hervorragend mit Birnen und vielen anderen Früchten.

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Ein Kommentar

  1. Wer die Bitterstoffe von Chicoree nicht mag, sollte das Gemüse vorher in lauwarmes Wasser legen.

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