Die besten Hausmittel der Chinesen

Sie sind überraschend einfach und wirksam. Bei leichten Beschwerden lohnt es sich, diese Rezepte der Chinesen einmal auszuprobieren
Geriebenen Apfel als Hausmittel bei Durchfall kennt man. Aber wussten Sie, dass der Apfel in der 3.000 Jahre alten Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ein Mittel ist, die Lebensenergie Qi wieder fließen zu lassen, und genau deshalb Durchfall stoppen kann? TCM ist mehr als Akupunktur: Sie kennt auch viele Hausmittel, die man einfach selbst anwenden kann.

  • Fußbad senkt den Blutdruck
    • Wärme-Therapie Ein Fußbad (38 °C) reguliert das Qi. 30 Gramm Natron aus der Drogerie in der Fußwanne in drei bis fünf Liter Wasser auflösen. Einmal täglich die Füße darin baden. Manchmal kann die Haut anfangen zu jucken. Dann die Füße sofort aus dem Wasser nehmen.
    • Gekochte Banane Eine reife Banane schälen, in kleine Stücke schneiden, in einem Topf mit 1/4 Liter Wasser zum Kochen bringen. Zehn Minuten köcheln lassen. Essen Sie pro Tag eine gekochte Banane. So nimmt der Körper viel Kalium auf, das den Blutdruck senkt.
  • Akupressur löst Verstopfung
    • Reflex-Therapie Behandeln Sie einen Akupressur-Punkt auf dem Bauch. Er liegt genau in Höhe des Bauchnabels zwei Daumenbreit links davon. An diesem Punkt drücken Sie sanft mit dem linken Zeigefinger in das Gewebe hinein, bis Sie ein leichtes Dehnungsgefühl spüren. Dann halten Sie genau diesen Druck noch 20 bis 30 Sekunden. Danach mit der Hand im Uhrzeigersinn um den Nabel herum das Gewebe zwei bis fünf Minuten leicht kneten. Das Ganze machen Sie am besten dreimal täglich.
  • Apfel stoppt Durchfall
    • Gedämpfter Apfel Einen geschälten Apfel in einem Sieb über kochendem Wasser dämpfen, bis er weich ist. Dann essen Sie den leicht abgekühlten Apfel mit Messer und Gabel in kleinen Bissen.
    • Gerösteter Grüntee Einen Teelöffel grüne Teeblätter in der Pfanne dunkelbraun rösten, dabei ständig wenden. Überbrühen Sie die Blätter in einem Trinkbecher mit 1/4 Liter Wasser. Dann zwei bis fünf Minuten zugedeckt ziehen lassen. Trinken Sie täglich zwei Tassen von dem Tee.
    • Bauchmassage Legen Sie sich bequem hin. Umkreisen Sie mit einer Handfläche den Bauchnabel fünf Minuten im Uhrzeigersinn. Dabei oft sanft mit den Fingern in den Bauch drücken und den Druck wieder mindern. Das machen Sie täglich mindestens dreimal.
  • Chinesische Massage löst Husten
    • Reflex-Therapie Mit den Zeige-, Mittel- und Ringfingerspitzen beider Hände streichen Sie eine Minute das Brustbein mit mittlerem Druck auf und ab. Machen Sie das in aller Ruhe, am besten im Liegen. Danach kneten und drücken Sie das Brustbein noch mal eine Minute sanft von oben nach unten. Machen Sie das Ganze drei-bis fünfmal täglich.
    • Walnüsse und Pinienkerne Je 30 Gramm Nüsse und Kerne im Mörser zerstoßen und mit drei Teelöffeln Honig mischen. Davon nehmen Sie nach jedem Essen einen bis zwei Teelöffel mit etwas warmem Wasser ein. Das stärkt die Abwehr gegen Viren und Bakterien und hilft nicht nur bei schleimigem, sondern auch bei trockenem Husten.
  • Teerosen entspannen den Nacken
    • Ernährungs-Therapie Vor allem bei stechenden Nackenschmerzen kann ein Teerosen-Tee helfen, weil er körperlich und seelisch entspannt. Pro Tasse überbrühen Sie zwei bis drei gehäufte Teelöffel frische Teerosen-Blüten (Garten, Blumengeschäft) mit 150 Milliliter Wasser. Lassen Sie den Tee zugedeckt fünf bis höchstens zehn Minuten ziehen. Man sollte täglich zwei bis drei Tassen davon trinken. Das unterstützt die weitere Behandlung z. B. mit einer Wärmflasche oder mit einer Salbe.
    • Einreibung Eine in China geschätzte Salbe, die es auch bei uns als „Tiger Balm“ in der Apotheke gibt, fördert mit ihren Inhaltsstoffen aus Arzneipflanzen die Durchblutung und Entspannung der Muskeln.
  • Frühlingszwiebeln gegen Blasen-Entzündung
    • Auflage Eine Handvoll weiße Knollen von Frühlingszwiebeln klein schneiden, im Mörser zerdrücken, in ein Tuch einschlagen und für eine Stunde auf den Bauchnabel legen (einmal täglich). Wenn die Haut reagiert, z. B. mit Brennen, nehmen Sie die Auflage ab.
    • Sellerie-Saft Mit dem Entsafter dreimal täglich zwei bis drei Schnapsgläser Saft aus Staudensellerie machen und trinken.
    • Cranberry-Saft Täglich drei 0,2-Liter-Gläser Cranberry-Saft (Reformhaus) wirken gegen die auslösenden Bakterien. Außerdem sollten Sie mindestens 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken.

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