Kartoffelsorten

Drei Kartoffelsorten für den guten Geschmack – Jedes Kartoffelrezept braucht den richtigen Kochtyp

Speisekartoffeln unterscheiden sich im Zeitpunkt ihrer Reife und Ernte, in Form und Geschmack und nicht zuletzt in ihren Kocheigenschaften. Bleibt die Kartoffel nach dem Kochen fest oder fällt sie auseinander? Je nach Ausprägung dieser Eigenschaft wird zwischen festkochenden, vorwiegend festkochenden und mehligkochenden Kartoffeln unterschieden.

Gut in Form
Festkochende Kartoffeln behalten ihre schöne Gestalt, ob man sie kocht, brät oder backt. Sie sind kaum zu übertreffen, wenn es um formschöne Kartoffeln geht. Diese Vertreter der Nachtschattengewächse eignen sich für alle Gerichte, bei denen ein Auseinanderfallen der Knollen unerwünscht ist wie Salz-, Brat- und Pellkartoffeln und natürlich Salat. Zu ihnen zählen die Sorten Allians, Bellinda und Belana.

Weich und fest zugleich
Fast alles mit sich machen lassen die vorwiegend festkochenden Kartoffeln. Trotz ihres teilweise recht hohen Stärkegehaltes bleiben diese anpassungsfähigen Vertreter beim Kochen fest und platzen nur leicht auf. Aus ihnen lassen sich sowohl Salz, Pell- oder Grillkartoffeln als auch Aufläufe oder Pommes frites zubereiten. Sie schmecken außerdem als Beilage zu Gerichten mit Soße und Dip. Wer die weiche Konsistenz von Kartoffeln bevorzugt, aber gleichzeitig auf den festkochenden Charakter nicht verzichten möchte, liegt mit diesen Knollen wie Marabel, Elfe, Tabea und Sanira genau richtig.

Trockener Charakter
Ein hoher Stärkegehalt ist das Kennzeichen der mehligkochenden Kartoffeln. Sie brechen beim Kochen leicht auf und ihre mehlige Konsistenz macht diese Kartoffelsorten wie zum Beispiel Afra und Gunda ideal für Suppen, Pürees, Eintöpfe, Reibekuchen und Klöße.

Wenn Sie „Ihre“ Kartoffelsorte noch nicht entdeckt haben, dann kaufen Sie am besten kleine Portionen verschiedener Sorten und probieren immer wieder neue aus. Im Handel gibt es derzeit rund 25 Sorten zu kaufen, weitere sind außerdem in einzelnen Regionen anzutreffen.

Tipp: Verantwortlich für die Kocheigenschaften ist der Stärkegehalt der Kartoffeln. Späte Sorten haben den höchsten Anteil. Mittelfrühe und frühe Sorten bleiben beim Kochen wegen ihres geringen Stärkegehaltes fester.

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