Kleine Kräuterkunde

Holen Sie sich frühlingsfrisches Grün auf den Tisch

Wonach sehnen wir uns nach einem langen Winter am meisten? Nach Sonne und nach sattem Grün. Auf die Vegetation haben wir keinen Einfluss. Aber die Farbe holen wir uns mit jeder Menge frischer Kräuter ruck, zuck auf den Tisch. Puristen würzen Gerichte mit einer, maximal zwei Kräuterarten. Wer es vielfältiger liebt, wählt gerne einen gemischten Kräuterstrauß. Für alle aber gilt: Bei Schnittlauch, Basilikum & Co. dürfen Sie kräftig zugreifen. Denn in den zarten Blättchen stecken jede Menge ätherischer Öle, Vitamine und Mineralstoffe, die den Körper nach der kalten Jahreszeit auf Trab bringen. Nicht umsonst kommt das Wort Kraut vom althochdeutschen „Krut“, was „nutzbares Gewächs“ — im Gegensatz zu Unkraut — bezeichnet. Denn schon seit langer Zeit sind Kräuter beliebt als Heil- und Würzpflanzen.

So zum Beispiel der Bärlauch. Wenn Sie ihn in der Natur ernten gehen, müssen Sie sehr vorsichtig sein, damit Sie nicht Maiglöckchen, Aronstab oder Herbstzeitlose erwischen. Ansonsten genießen Sie das Vitamin-C-haltige Kraut in Saucen oder als Pesto am besten frisch.

Schnittlauch ist so lang wie gesund. Das beliebte Würzkraut enthält jede Menge Vitamin A, B und C, wirkt schleimlösend sowie appetit- und verdauungsanregend. Schnittlauch hemmt das Bakterienwachstum und wirkt sich positiv auf Cholesterinspiegel und Blutdruck aus.

Bei der Petersilie ist die Wahl zwischen glattem Schopf oder krauser Pracht eine Glaubensfrage. Gemeinhin wird der glatten Petersilie stärkere Würzkraft nachgesagt. Auf alle Fälle enthält Petersilie viel Vitamin C. Das und ihr frischer Geschmack machen sie mit zum beliebtesten Kraut in den Küchen Europas bis Westasiens. Zu Fischgerichten, im Sud von sauren Gurken oder in Marinade

Dill hat seinen festen Platz in der nördlichen und östlichen Welt. Das zarte Kraut gilt als appetitanregend, beugt Infektionen vor und unterstützt das Immunsystem. Als Tee wirkt er wohltuend bei Verdauungsstörungen, Blähungen und Magenverstimmung.

Basilikum liebt es warm und sonnig. Beim Ernten immer die Triebspitzen verwenden. So kann die darunter liegende Blattachse doppelt austreiben und die Pflanze wächst buschig nach. Basilikumblätter sollte man nicht trocknen. Der Geschmacksverlust ist sehr groß.

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