Kohl und seine Heilkraft

Lust auf Wintergemüse? Geben Sie ihr ruhig nach – denn gesünder können Sie sich jetzt nicht ernähren. Kohl und seine Heilkraft

Nahrung ist die beste Medizin – etwas Natürlicheres gibt es nicht. Und deshalb loben Ernährungswissenschaftler den Kohl, von dem es bei uns 40 Sorten gibt, in den höchsten Tönen. Kohlgemüse sollte jetzt mindestens einmal pro Woche auf den Tisch kommen.

Warum? Zunächst einmal: Alle Sorten sind gesund, wenn sie aus Bio-Anbau stammen. Denn alle liefern reichlich Vitamin C. Das stärkt unser Immunsystem, schützt vor Erkältungen. Und genau das ist auch ein Grund, warum unser Körper uns jetzt Appetit auf das typische Wintergemüse macht: So holt er sich, was er braucht. Aber einige Sorten loben Ernährungsforscher ganz besonders. Denn die können noch viel mehr, als vor Erkältungen zu schützen. Hier sind sie.

  • Brokkoli stärkt die Lunge Die Röschen schmecken roh leicht nussig. Brokkoli nur kurz dünsten, dann bleiben viele gesunde Inhaltsstoffe erhalten, vor allem Senf-Öl: Es fördert in den Atemwegen den körpereigenen Schutz vor Entzündungen. Effekt: Die Bronchien und die empfindlichen Lungenbläschen werden durch verschmutzte Luft, Pollen, Passivrauchen nicht so leicht krank. Und Brokkoli senkt das Asthma-Risiko.
  • Grünkohl schärft die Augen Sehr viel Vitamin C, das auch beim langen Kochen nicht zerstört wird – das kennt man vom Grünkohl. Wussten Sie auch, dass er gut für die Augen ist? Er liefert zusätzlich super viel Beta-Carotin, das die Netzhaut-Zellen vor Schäden durch freie Radikale schützt. Und dazu noch Lutein. Dieser Pflanzenstoff ist ebenfalls ein wichtiger Schutz für die Sehzellen – nämlich vor schädlichem UV-Licht.
  • Weißkohl schützt das Herz Kräftig als geschnetzelte Salat-Zutat, mild als bissfest gegarte Beilage – Weißkohl spendet reichlich Kalium, Kalzium und Magnesium. Diese Mineralien sind wichtig für die Herztätigkeit, freie Adern und normalen Blutdruck. Weißkohl kann das Cholesterin im Blut senken. Auch das schützt vor Arterienverkalkung und Herzinfarkt. Sein zarterer Verwandter, der Spitzkohl, schafft das auch.
  • Rosenkohl entgiftet Roh entwickelt er eine frische Schärfe, bissfest gegart ist er eine feine Beilage zu Fleisch. Und genau dazu ist Rosenkohl besonders gesund: Seine Inhaltsstoffe fördern den Abbau von schädlichen Substanzen, die bei der Verdauung von Fleisch und tierischem Fett im Körper entstehen können. Vor allem die weißen Blutkörperchen, ein wichtiger Teil des Immunsystems, werden so geschützt.
  • Wirsing gibt Power Lecker als rohe Salat-Zutat, kleingeschnitten in höchstens 20 Minuten bissfest gegart – Wirsing ist leicht im Geschmack. Und er liefert von den Kohlsorten am meisten Folsäure. Dieses Vitamin ist im Knochenmark für die Blutbildung wichtig. Viel Blut heißt viel Sauerstoff und Kraft für den ganzen Körper. Übrigens: Wirsing-Kochdampf wirkt antientzündlich in den Atemwegen, lindert Schnupfen.
  • Rotkohl wehrt Krebs ab Roh und klein geschnitten verfeinert er jeden Salat, als warme Beilage überzeugt sein edler Geschmack — Rotkohl ist ein leckerer Krebsschutz. Er liefert viel Sulforaphan. Dieser Inhaltsstoff stoppt das Wachstum von Krebszellen. Das wirkt sogar noch bei Tumoren. Rotkohl schmeckt auch super, wenn er noch bissfest ist. Tipp: Nelken-Stifte und etwas Apfel mitdünsten – ein Gedicht!

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