Honig ist süss und gesund

Honig ist lecker und hat heilende Wirkung. Wofür kann man ihn einsetzen, wie sollte man ihn anwenden, was sollte man bei Kauf und Aufbewahrung beachten?

Der Zuckeranteil von Honig klingt erst mal nicht danach, als sei der süße Bienennektar besonders gesund: Er besteht zu rund 75% aus Glucose und Fructose. Der entscheidende Unterschied zu gewöhnlichem Zucker: 180 verschiedene, wertvolle Wirkstoffe wie Eiweiße, Enzyme, Vitamine und organische Säuren ergänzen diesen hohen Anteil an Süße.

Und da die Süßkraft des Honigs etwas über der des Zuckers liegt, braucht man vergleichsweise weniger und spart so Kalorien. Dabei sollte man jedoch nicht vergessen, dass auch Honig zum Großteil aus Zuckerstoffen besteht und generell nur sparsam verwendet werden sollte.

Für Diabetiker ist Honig eine gute Zucker-Alternative, da die enthaltene Fructose sowie Mehrfachzucker langsamer ins Blut übergehen und der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigt.

Wunden und Erkältung
Schon Hippokrates lobte den Honig wegen seiner Heilkraft. Zu Recht: Bei leichten Schürfwunden oder Verbrühungen Honig auf die Wunde auftragen und mit einer Mullbinde abdecken. Mit der Flüssigkeit, die der Honig anzieht, werden Schmutz, Eiter und Bakterien aus der Wunde gezogen. Und der auf die Wunde aufgetragene Honig bewirkt, dass keine neuen Keime in die Wunde gelangen.

Honig hilft auch bei Erkältungen. Es legt sich wie ein Gleitfilm auf die aufgerauten Halswände. Das Schlucken fällt leichter, das Kratzen wird gelindert. Das Honigenzym Inhibin tötet Bakterien ab. Es sorgt dafür, dass sich desinfizierendes Wasserstoffperoxid bildet, ein mildes Antibiotikum für Hals und Rachen.

Kauf und Aufbewahrung
Beim Honigkauf auf echten Imkerhonig achten. Er enthält die gesunden Inhaltsstoffe. Honig ist von Natur aus lange haltbar ohne Qualitätsverlust bei Geschmack, Farbe, Aroma und Aussehen. Damit die Qualität des Honigs erhalten bleibt, sollte er luftdicht verschlossen, dunkel und bei Zimmertemperatur gelagert werden.

Wer Honig pur genießen will oder gar seine heilende Wirkung nutzen möchte, der sollte ihn generell nicht über 40 Grad erhitzen, da sonst wertvolle Inhaltsstoffe gemindert werden.

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