Kräuterküche – So viel Geschmack, so gesund

Bärlauch, Petersilie, Koriander, Estragon und Majoran sind nur einige der vielen Kräuter, die in der Küche sehr beliebt sind. Sie verleihen vielen Gerichten ein besonderes Aroma und einen einzigartigen Geschmack. Der Fitness-Typ schätzt gerade die „inneren Werte“ von Kräutern und ihre positiven, gesundheitlichen Wirkungen.

Hierbei spielen ausnahmsweise nicht Vitamine die wichtigste Rolle, sondern die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, die reichlich in Kräutern enthalten sind. Diese Stoffe senken beispielsweise den Blutzucker oder Cholesterinwert, haben krebsvorbeugende Effekte als Radikalfänger oder beeinflussen den Fettstoffwechsel positiv. Oft wirken Kräuter auch appetitanregend, antibakteriell, krampflösend und verdauungsfördernd. Manche Kräuter wirken schmerzlindernd bei Erkältungserkrankungen und sorgen für Wohlbefinden.

Die hitzeempfindliche Petersilie schmeckt angenehm würzig und leicht bitter. Sie verleiht vielen Speisen wie zum Beispiel Kräuterbutter, Kräuterquark, Dressings, Salaten oder Mayonnaise eine frische Note. Sie lässt sich sehr gut mit Dill, Kerbel, Schnittlauch und Melisse kombinieren. Um den Vitamin-C-Verlust durch die Hitze bei der Zubereitung so gering wie möglich zu halten, sollten Sie Petersilie am besten erst nach dem Garen an Ihre Speisen geben.
Ebenso hitzeempfindlich wie Petersilie ist auch Koriander. Geben Sie ihn daher möglichst erst kurz vor dem Servieren an die fertigen Gerichte. Sein süßliches, bergamotte ähnliches Aroma mit einem leicht würzigen, kräftigen Nebengeschmack ist typisch für Koriander. Seine frisch gehackten Blätter werden häufig für indische, chinesische, russische und türkische Gerichte verwendet.

Estragon verliert im Gegensatz zu Koriander seine Würzkraft beim Kochen nicht und kann daher mit gegart werden. Der geschmacksintensive Estragon duftet süßlich und schmeckt anisartig, aromatisch und erfrischend. Estragon passt ideal zu feinen Soßen, Mayonnaisen, Dips und Marinaden, in Kräuteressig, Öle und Senf.

Majoran können Sie ebenfalls mitgaren. Wegen seines intensiven Aromas verwenden Sie zum Würzen nur wenige Blätter. Majoran kann sehr gut mit Basilikum, Thymian, Rosmarin und Oregano ergänzt werden. Majoran ist ein typisches Gewürz für Wurst- und Kartoffelgerichte und vegetarische Brotaufstriche. Einen aromatischen knoblauchartigen Geruch und Geschmack hat Bärlauch. Das Kraut wird gerne für Quark, Käsecreme, Mayonnaisen, Essig, als Pesto in Öl, für Bärlauchbutter als Brotaufstrich, in Salaten oder in Suppen verwendet.

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Ein Kommentar

  1. Zubereitungstipps

    Gehen Sie mit Ihren Kräutern sparsam um, damit der Eigengeschmack der einzelnen Zutaten nicht überdeckt, sondern unterstrichen wird. Um die Frische der Kräuter im Bund nach dem Kauf zu bewahren, umwickeln Sie diese am besten mit feuchtem Küchenpapier und legen Sie sie in das Gemüsefach Ihres Kühlschranks. Dort bleiben sie etwa zwei bis drei Tage lang frisch.
    Vergessen Sie nicht, Ihre Kräuterpflanzen im Topf regelmäßig zu gießen, dann halten sie sich länger, und wenn Sie Ihre Kräuter auf die Fensterbank platzieren, bekommen sie auch ausreichend Sonne. Für die Küche gibt es praktische Kräuterbretter mit Wiegemesser, mit denen Sie frische Kräuter schnell hacken können.
    Wenn Sie zum Kochen lieber getrocknete Kräuter verwenden, denken Sie daran, dass diese etwas länger brauchen als frische Kräuter, um ihr Aroma zu entfalten. Daher sollten Sie getrocknete Kräuter ruhig so früh wie möglich zu Ihrem Gericht geben.

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