Niedrigtemperatur – Garen auf die sanfte Tour

Gut Ding will Weile haben — das gilt auch für Garen bei niedrigen Temperaturen. Doch das köstliche Ergebnis belohnt die Ausdauer. Denn gerade große Bratenstücke werden sehr saftig und zart. Das Beste daran ist, während das Fleisch im Ofen ist, haben Sie Zeit für das Drumherum, für sich, Ihre Gäste und Ihre Familie.

Die Methode des Niedriegtemperaturgarens ist besonders schonend. Zum Bräunen wird das Fleisch angebraten – alternativ kann es mit einer Würzpaste wie zum Beispiel Pesto bestrichen werden. Dann kommen kleine Stücke bei 70 Grad und größere bei 80 Grad in den Backofen, wo sie langsam weiter garen. Der Saft zirkuliert im Inneren und verteilt sich im ganzen Stück. So bleibt das Fleisch rosa und zart. Mit einem Fleischthermometer können Sie die Kerntemperatur überprüfen. Sie sollte bei circa 60 Grad liegen. Testen Sie zusätzlich mit einem Ofenthermometer die Temperatur Ihres Ofens. So stellen Sie sicher, das die Garzeit stimmt.

Zur Orientierung: Rinderfilet braucht circa 2 1/4 Stunden, Schweinefilet circa 1 1/2 bis 1 3/4 Stunden, Lammkeule 3 bis 4 Stunden und Schweinerücken 2 bis 2 1/2 Stunden. Nach dieser Zeit sollten Sie die Temperatur auf 60 Grad reduzieren, dann bleibt das Fleisch warm und gart nicht weiter. Ideal, wenn sich Ihre Gäste verspäten. Fett brät bei dieser Methode nicht aus, deshalb eignet sich die Niedrigtemperatur Garmethode weniger für durchwachsene Fleischteile. Probieren Sie es aus, Sie werden vom Ergebnis begeistert sein!

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