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Archiv für die 'Gesundheit' Kategorie

Atmen - Mehr als Luft holen

Dienstag 1. November 2011 von Jasmine

Jeder macht es, ganz unbewusst: atmen. Die meisten atmen zu flach

Ein Erwachsener atmet normalerweise durchschnittlich 15 mal in der Minute ein und aus. Dabei gelangt Sauerstoff über die Atemwege in die Lungenbläschen und von dort in die roten Blutkörperchen. über den Blutkreislauf gelangt der Sauerstoff in die einzelnen Körperzellen. Bei einer tiefen Vollatmung kann ein Erwachsener zwischen 50 und 75 Liter Luft pro Minute einatmen. Ist die Atmung zu flach, sind es hingegen nur sieben bis zehn Liter. Bei dieser Minimalversorgung werden alle Stoffwechselvorgänge auf Sparflamme heruntergefahren. Die Folge: Die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn verschlechtert sich. Es kommt zu Kopfschmerzen und Verspannungen.

Atmen leicht gemacht
Wer seine Atmung verbessern möchte, sollte öfter mal die Hand auf den Bauch legen und die Bauchatmung üben. Sie wirkt wie ein Mini-Entspannungstraining, das man überall im Stehen oder Liegen durchführen kann. Wichtig dabei ist das ruhige, tiefe Einatmen durch die Nase und das etwa gleich lange Ausatmen durch den Mund. Es stärkt die Atemmuskulatur.

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Natürliche Klimaanlagen

Donnerstag 20. Oktober 2011 von Jasmine

Überheizte Räume greifen Atemwege und Schleimhäute an. Da sind Atemwegsinfekte programmiert. Wie kann man mit Grünpflanzen vorbeugen?

Wenn es draußen kühler wird, herrscht in vielen Büros und Wohnräumen ein wahres Wüstenklima. Die Luftfeuchtigkeit liegt meist nur bei 30%. Zum Atmen ist aber eine Luftfeuchtigkeit nötig, die sich zwischen 40% und 55% befindet, ideal. Alles, was darunter liegt, ist schlecht für die Atemwege. Bei zu trockener Raumluft sind die Schleimhäute der Atemwege nicht mehr in der Lage, die eingeatmete Luft zu befeuchten, zu filtern und sich gegen Krankheitserreger wie Bakterien und Viren zu wehren. Unter solchen Bedingungen kann es leicht zu Atemwegsinfektionen wie Schnupfen, Husten und Heiserkeit kommen.
Und gerade das will man natürlich vermeiden. Mit Grünpflanzen lässt sich leicht ein gesünderes Raumklima schaffen. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit, weil sie einen großen Teil des Gießwassers wieder als Wasserdampf an die Außenluft abgeben. Gut für uns.

Grün ist aber nicht gleich grün
Es kommt allerdings auf die richtige Auswahl der Pflanzen an. So lässt sich mit Kakteen oder Sukkulenten, die von Haus aus nur wenig Wasser benötigen, die Luftfeuchtigkeit nicht erhöhen. Hervorragend dafür geeignet sind hingegen Prima-Klima-Pflanzen, die ständig viel Wasser abgeben. Sie sorgen für eine kontinuierliche Luftfeuchtigkeit von 40%. Solche Pflanzen sind z.B. die Banane, der Drachenbaum, der Farn, die Grünlilie, der Schraubenbaum, die Zimmerlinde und das Zyperngras. Gute Luftbefeuchter sind auch grüne Gewächse, die in Hydrokultur stecken. Hydrokultur ist grundsätzlich besser als Blumenerde. Letztere ist eine von vielen unterschätzte Gefahr. Ist die Erde zu feucht, können sich Schimmelpilze bilden, und die können richtig gefährlich werden. Wie viele Pflanzen sind nötig, um einen Raum zu befeuchten? In einen 30 Quadratmeter großen Raum sollten schon drei bis sechs Grünpflanzen stehen, damit die Luftfeuchtigkeit von trockenen 30 % auf 50 % erhöht wird. Das haben Wissenschaftler ausgerechnet. Sind nicht genügend Grünpflanzen vorhanden, kann man sich mit Wasserverdunstern, die man einfach an die Heizkörper hängt, behelfen.
Grünpflanzen können das Raumklima nur dann positiv beeinflussen, wenn sie genügend Licht bekommen. Im Allgemeinen werden nur an den Südfenstern Zimmerblumen gehalten. Bei zu viel Sonneneinstrahlung sollten die Pflanzen allerdings vorübergehend immer in den Schatten gestellt werden, damit sie nicht verbrennen.

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Mit Kohl fit durch den Winter

Sonntag 16. Oktober 2011 von Jasmine

Die Norddeutschen lieben Grünkohl, die Bayern ihr Weißkraut und Sauerkraut ist im ganzen Land beliebt. Nicht umsonst werden die Deutschen im Ausland oft die “Krauts” genannt. Wer bei Kohl aber nur an Eintöpfe denkt, irrt sich gewaltig, denn das Gemüse lässt sich vielseitig verwenden. Von gutbürgerlich über asiatisch bis mediterran — für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und entsprechend der Saison eingekauft, schonen Kohlgemüse auch die Haushaltskasse. Jetzt haben Wirsing, Weiß- und Rotkohl ihre Hauptsaison. Später im Winter, wenn der erste Frost einsetzt, kommen Rosen- und Grünkohl dazu. Der Sommer ist dagegen Haupterntezeit für Kohlrabi, Brokkoli, Blumen- und Chinakohl. Sauerkraut wird im Herbst aus Weiß- oder Spitzkohl hergestellt und gibt es dann das ganze Jahr über. Die Familie der Kohlgemüse ist groß und jede Art hat einen typischen Geschmack und charakteristisches Aussehen. Am mildesten sind Blumenkohl und Kohlrabi, am intensivsten schmecken Grünkohl und Wirsing. Bei Weißkohl, Grünkohl, Rotkohl und Wirsing sind es die Blätter, die wir uns schmecken lassen, bei Kohlrabi oder Steckrüben sind es die Knollen und bei Brokkoli, Blumenkohl oder Rosenkohl die Blütenstände.
Ernährungsphysiologisch gesehen ist Kohlgemüse ideal, denn es enthält kaum Kalorien, dafür aber reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Der Vitamin-C-Gehalt ist teilweise so hoch, dass sich der Tagesbedarf bereits mit einer Portion decken lässt.
Neben Vitamin C enthalten die meisten Arten auch erhebliche Mengen an Folsäure, Calcium, Kalium und Magnesium. Ein weiterer Pluspunkt sind die so genannten Glucosinolate. Sie bedingen den würzigen Geschmack und regen Entgiftungsfunktionen des Körpers an. Da diese Substanzen hitzeempfindlich und wasserlöslich sind, sollte Kohlgemüse nur kurz und mit wenig Wasser gegart werden. Auch für die schlanke Linie ist Kohl zu empfehlen: Weißkohl enthält nur 24 Kilokalorien pro 100 Gramm, Blumenkohl 22 und Chinakohl 12.

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Morgellonen, Krätze oder was anderes?

Mittwoch 7. September 2011 von Jasmine

Würmer sind nicht unter der Haut – sondern im Kopf

Immer mehr Menschen sind davon überzeugt, dass unter ihrer Haut kleine Tiere unterwegs sind. Die US-Regierung hat nun Ergebnisse einer Studie vorgelegt.

Es ist eine gruselige Vorstellung: kleine Organismen krabbeln, schlängeln und beißen unter der Haut. Manchmal bahnen sie sich den Weg zur Oberfläche und hinterlassen dort seltsame Ausschläge, Flecken oder dünne Fasern – und vor allem einen ganz gehörigen Schrecken. Betroffene beschreiben so seit Jahren ihre Symptome in Internetforen. Und beklagen sich über mangelndes ärztliches Wissen und wenig Bereitschaft, Recherchen zu den belastenden Eindringlingen in ihrer Haut anzustellen.

Denn bis zum Jahr 2002 gab es für diese Krankheit keine Diagnose und keinen Namen. Mary Leitao, eine Biologin aus Pittsburgh, die ihr Kind von solch mysteriösen Eindringlingen befallen glaubte, nannte das Symptombild Morgellonen-Krankheit und gründete kurzerhand die Morgellons Research Foundation, um zu erforschen, wofür sich die Welt der Ärzte und Wissenschaftler aus unerklärlichen Gründen nicht zu interessieren schien. Und das trotz zahlreicher Beweisstücke, die die Patienten gesammelt und den vielen Ärzten vorgelegt hatten, um endlich die physische Ursache für ihr Leiden zu finden.

Immer mehr Menschen meldeten sich bei der Morgellons Research Foundation, Tausende am Ende, die die gleichen Symptome und viele ergebnislose Arztbesuche aufzuweisen hatten. Ihre immer lauter werdende Forderung, endlich adäquat behandelt zu werden, führte schließlich im Jahr 2008 zu einer Anordnung durch die US-Regierung, das Phänomen zu untersuchen.

In den kommenden Monaten sollen nun endlich die Ergebnisse der über drei Jahre laufenden Studie des Center for Disease Control and Prevention erscheinen. Inzwischen hat sich jedoch auch eine andere Studie der Morgellonen-Krankheit angenommen. In der im Mai veröffentlichten Studie der Mayo Clinic unter Leitung von Mark Davis wurden die Symptome und mitgebrachten Proben von 108 Patienten analysiert. Das Ergebnis: Die Eindringlinge befinden sich nicht in der Haut der Betroffenen – sondern in ihrem Kopf.

Nur einer der Patienten hatte etwas Lebendes vorzuweisen, eine Laus. Bei den anderen fanden die Forscher auch mit genauesten mikroskopischen Untersuchungen von Gewebeproben über den gesamten Untersuchungszeitraum keinerlei Anzeichen für eine Infektion oder einen Befall der Haut – weder mit Parasiten noch mit anderen Organismen oder nicht lebenden Elementen.

Neue Form des Wahns
Zwar war die Haut der Betroffenen häufig sehr trocken und belastet, entzündet und mitunter zu tiefen Verletzungen aufgekratzt, doch dies stammte von den verzweifelten Reinigungs- und Entfernungsversuchen mit Pinzetten, Nadeln oder chemischen Tinkturen.

Auch die mitgebrachten Beweisstücke hielten der Untersuchung nicht stand. Es handelte sich um Hautschüppchen, kleinste Haare oder Textilfasern. Ganze zwei Fruchtfliegen sowie eine Milbe und eine Zecke waren dabei. Doch auch sie konnten nicht für das intensive Erleben und die schweren Symptome der Betroffenen verantwortlich sein.

Die Befunde der Studie erklären, warum die wissenschaftliche Gemeinschaft angesichts der neuen unbekannten Krankheit nicht aus dem Häuschen geraten ist. Denn höchstwahrscheinlich handelt es sich bei der Morgellonen-Krankheit einfach um eine neue Variante des sogenannten Dermatozoenwahns, bei der Betroffene fest davon überzeugt sind, von Erregern, Parasiten oder anderen kleinen Lebewesen befallen zu sein.

“Diese Studie ist wichtig für Patienten”, sagt Mark Davis. “Sie glauben oft, dass Ärzte ihre Haut nicht gründlich genug untersuchen. Doch die Studie zeigt, dass auch eine Biopsie die Diagnose Dermatozoenwahn nicht ändert.”

Der Dermatozoenwahn ist bei Dermatologen und Psychologen seit Langem als psychologisches Problem bekannt, das mit den Zeitepochen jedoch mitunter sein Gesicht wandelt. Die ersten Berichte dazu gab es bereits im 17. Jahrhundert – da hatte Leitao auch den Namen Morgellons gefunden.

Bis Ende des 19. Jahrhunderts vermuteten Betroffene meist einen Befall mit Krätze. Später wurde daraus einer mit Spinnen oder Würmern und schließlich vermehrt Bakterien, Pilzen oder Viren – mikroskopisch kleinen Organismen also.

Organische Beschwerden am Anfang

Die Morgellonen-Krankheit nun ist die erste, bei der auch unbelebtes Material eine Rolle spielt. Experten wie der Dermatologe Wolfgang Harth am Vivantes-Klinikum in Berlin schlagen deshalb vor, den Begriff Dermatozoenwahn in den umfassenderen Begriff Befallswahn umzuwandeln.

Mitunter gibt es für die Beschwerden einen Anstoß, der organischer Natur ist. Krebs, Tuberkulose, Mangel an Vitamin B12, Diabetes oder auch eine Schilddrüsenunterfunktion können etwa durch Kribbelgefühle oder andere seltsame Nebenwirkungen auf der Haut zur Entstehung des Wahns beitragen. Auch die Wechseljahre können solche Symptome verursachen und einen Beitrag leisten. Deshalb trifft der Befallswahn mehr Menschen ab 40 und deutlich mehr Frauen als Männer.

Daneben kann, unabhängig von organischen Ursachen, der Wahn bei den Patienten sowohl isoliert auftreten – dann sprechen die Ärzte von einem primären Wahn –, er kann aber auch als sekundärer Wahn Begleiterscheinung einer anderen psychischen Erkrankung sein, beispielsweise bei Schizophrenien, Depressionen oder Suchterkrankungen. Abhängig von der ursprünglichen Erkrankung können dann Antidepressiva oder Neuroleptika Linderung verschaffen – sofern die Betroffenen bereit sind, diese Medikamente zu nehmen.

Denn Experten sagen, dass die Hartnäckigkeit ein markantes Kennzeichen des Wahns ist. Patienten lassen sich häufig auch unter größten Mühen nicht von ihrem Irrglauben überzeugen – selbst wenn sie nach großen Überredungskünsten endlich Psychopharmaka ausprobieren und die Symptome sich danach bei bis zu zwei Dritteln deutlich bessern oder ganz verschwinden. Häufig jedoch kommt es gar nicht dazu oder die Medikamenteneinnahme wird abgebrochen und der Arzt gewechselt. Deshalb ist es auch so schwierig, kontrollierte klinische Studien mit genügend Teilnehmern durchzuführen.

Es bleibt also fraglich, ob die Mayo-Clinic-Studie dazu beitragen kann, Morgellons-Kranke zu bekehren. Schließlich finden sie in Internetforen jede beliebige Erklärung bis hin zu saftigen Verschwörungstheorien, die es erleichtern, den Wahn aufrechtzuerhalten. Und nicht nur das. Menschen, die ein unspezifisches Kribbeln oder Stechen auf der Haut verspüren, können auf der Suche nach Informationen durch die Internetberichte überhaupt erst auf die Idee gebracht werden, an der Krankheit zu leiden.

Andrew Lustig vom Center for Addiction and Mental Health in Toronto schrieb dazu im Fachjournal “Psychosomatics”: “Die Morgellonsche Krankheit ist ein Internet-Phänomen. Durch die vielen öffentlich gemachten Schilderungen von Patienten in den vergangenen paar Jahren sehen wir einen explosiven Anstieg derer, die sich ebenfalls betroffen fühlen – dabei ist der Dermatozoenwahn seit über 300 Jahren bekannt.”

Sehr gutes Hand Mikroskop um Parasiten auf der Haut zu erkennen.

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Speisepilze - Hut ab vor so viel Genuss

Freitag 2. September 2011 von Jasmine

Die kleinen Köpfe kommen jetzt ganz groß raus

Frische Pilze schmecken wunderbar und gehören regelmäßig auf den Speiseplan. Denn Pilze sind eiweiß- und mineralstoffreich. Sie sind kalorienarm und enthalten wichtige Vitamine. In der fernöstlichen Volksheilkunde (Mykotherapie) wird die Kraft einiger Pilzarten seit Jahrhunderten angewandt und gewinnt auch bei uns zunehmend an Bedeutung.
Am beliebtesten sind mit Abstand die Champignons, aber auch Austernpilze und der exotisch anmutende Shiitake kommen immer häufiger auf den Teller. In Frankreich wurde der Champignons erstmals kommerziell kultiviert daher auch sein französischer Name. Es gibt weiße, hellbraune und sogar satt-braune Champignons mit sehr unterschiedlicher Kopfgröße. Die dunkleren Sorten haben den intensiveren Ge- schmack. Champignons sind von Kopf bis Fuß gesund: reich an Eiweiß, Vitamin D, B-Vitaminen (Niacin, Pantothensäure, aber auch Vitamin B2) und Mineralstoffen (vor allem Kalium) und dabei ausgesprochen kalorienarm. In 100 Gramm stecken nur 16 Kilokalorien. Der Austernpilz hat einen großen, muschelförmigen, leicht nach unten gebogenen Hut, der zwischen vier und zehn, manchmal sogar 20 Zentimeter misst. Sein Geschmack ist voll und kräftig. Zu seinen herausragenden Nährstoffen zählen die Vitamine B2 und Niacin. Austernpilze haben einen hohen Eiweißgehalt und liefern somit viele wertvolle Aminosäuren.
Der Shiitake kommt aus Japan. Er hat einen kurzen Stiel, einen hell- bis dunkelbraun gefärbten geschuppten Hut und eng aneinander liegende Lamellen. Das Fleisch ist fest und saftig. Er wird zunehmend wegen seines intensiv aromatischen Geschmacks geschätzt. Dem Shiitake werden besondere Heilwirkungen zugesprochen. So soll er helfen den Cholesterinspiegel zu senken.

TIPP: Pilze möglichst nicht mit Wasser säubern. Sie saugen sich sonst voll und verlieren an Aroma. Besser mit einem Tuch oder Küchenpapier vorsichtig abreiben.

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Endlich wieder gut bei Puste

Dienstag 30. August 2011 von Jasmine

Wie Sie mit sojareicher Ernährung Atemnot verringern können

Vor allem Patienten mit einer schweren chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden oft unter Atemnot. “Wer viel und häufig Sojaprodukte wie Tofu, Sojasprossen oder Sojamilch zu sich nimmt, weist bessere Lungenfunktionswerte auf”, erklärt Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung.
Er verweist auf eine japanische Studie an über 600 Personen. “Die besten Ergebnisse erzielten diejenigen, die pro Tag mehr als 75 Gramm reine Soja aßen. Doch auch schon mit mindestens 50 Gramm Soja auf dem täglichen Speisezettel lässt sich den Forschern zufolge das Risiko für eine Erkrankung an COPD und das Erleiden von Atemnot verringern.” Offenbar helfe eine sojareiche Ernährung auch bei Gesunden, deren Lungenfunktion altersbedingt ebenfalls abnehme.

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Glutenfreie Kartoffelküche

Donnerstag 4. August 2011 von Jasmine

Die leckeren Knollen sind vielseitig einsetzbar

Da fast alle Getreidearten Gluten enthalten, müssen Zöliakiepatienten viele Beilagen von ihrem Speiseplan streichen. Jedoch nicht Kartoffeln! Die Knollen sind ein wichtiger Bestandteil der glutenfreien Küche. Sie eignen sich als Beilage sowie als Bindemittel beim Backen und unterstützen Sie bei der täglichen Ballaststoffzufuhr.

Gesunde Knollen

Unter den Beilagen stechen Kartoffeln besonders hervor: durch ihren geringen Kaloriengehalt, ihr hochwertiges Eiweiß sowie ihren Stärke-, Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Sie sind gut verträglich, regulieren den Stoffwechsel und stärken das Immunsystem mit ihrem Gehalt an Vitamin C und den Vitaminen der B-Gruppe. Außerdem kann bis zu einem Drittel der empfohlenen Kaliumzufuhr durch Kartoffeln gedeckt werden. Dieser Mineralstoff ist für den Wasserhaushalt und die Blutdruckregulation wichtig.

Mehr als nur leckere Beilage
Kartoffeln können bei der Zubereitung oft eingesetzt werden, wo normalerweise herkömmliches Mehl verwendet wird. Kartoffelmehl (auch als Kartoffelstärke bezeichnet) eignet sich beispielsweise zum Binden von Soßen und Suppen aber auch zur Herstellung von Broten und Kuchen. Praktisch ist es auch bei der Herstellung von Kartoffelpuffer, damit die Kartoffelstückchen besser zusammenhalten.
Mit einer Glutenunverträglichkeit brauchen Sie nicht auf leckere Hackbällchen zu verzichten. Statt des klassischen Brötchens, kommt auch hier die Kartoffel zum Einsatz. Damit die Bällchen nicht auseinander fallen, einfach eine fein geriebene Kartoffel zur Hackfleischmasse geben. Für Liebhaber der italienischen Küche ist ein knuspriger Teig aus geraspelten rohen Kartoffeln eine leckere Alternative zum üblichen Hefeteig. 

Kochen ist nicht gleich kochen
Bei der Zubereitung erweist sich die Kartoffel als Sensibelchen. Um die Inhaltsstoffe zu erhalten, sollten Sie Folgendes beachten: Am besten Kartoffeln ungeschält und unzerkleinert dünsten und als Pellkartoffeln essen. Vor allem das Vitamin C ist beim Garen mit Schale besser vor dem Auslaugen geschützt.

Omas Ernährungstipp: Während Kartoffeln “pur” kein Gluten enthalten, sollten Sie bei gekauften und verarbeiteten Kartoffelprodukten wie Gnocchi, Chips, Knödel, Püree, Kroketten, Pommes Frites, Reibekuchen, Rösti und Schupfnudeln auf der Zutatenliste der Verpackung schauen, ob sie glutenfrei sind.

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