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Archiv für die 'Gesundheit' Kategorie

Asthma - Besser atmen mit Magnesium

Montag 19. Juli 2010 von Jasmine

Fast fünf Millionen leiden in Deutschland an Asthma. Forscher haben festgestellt, dass die Gabe von Magnesium die Lebensqualität von Asthmatikern verbessert

Kurzatmigkeit, Atemnot und erschwertes Ausatmen sind die typischen Beschwerden, mit denen Asthmatiker zu kämpfen haben. Bei einem akuten Anfall bekommen sie kaum mehr Luft. Die Atemwegsmuskulatur verkrampft sich und macht das Atmen durch die ohnehin verengten Bronchien immer schwerer. Das kann im Extremfall lebensbedrohlich werden. Asthma tritt in unterschiedlichen Schweregraden auf. Wer gelegentlich Atembeschwerden hat, kommt meistens mit einer Inhalation von Medikamenten bei Bedarf zurecht. Schweres Asthma lässt sich nur mit Hilfe von hoch dosierten, entzündungshemmenden und krampflösenden Medikamenten in Schach halten.

Magnesium - sinnvolle Begleittherapie
Durch die Gabe von Magnesium verbessert sich die Übererregbarkeit der Bronchien und die Lungenfunktion. Experten raten Asthmatikern deshalb zur Einnahme von Magnesium als sanfte zusätzliche Therapie, auch wenn kein nachweisbarer Mangel vorliegt. Dabei sollten organische Magnesiumsalze eingenommen werden, die kann der Körper deutlich besser aufnehmen und verwerten als anorganische Verbindungen.

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Gut zu Fuß durch den Sommer

Sonntag 11. Juli 2010 von Jasmine

Die warmen Sommertage machen Lust auf neue Sandalen und Barfußlaufen am Strand. Leider offenbaren sie jedoch auch die Folgen eines allzu langen Winters: Nach Monaten in engen Winterstiefeln und schwitzigen Turnschuhen ist so mancher Fuß unansehnlich geworden. Zum Glück verwandeln sich mit der richtigen Pflege auch blasse und schwielige Exemplare rasch wieder in ansehnliche Vorzeigemodelle, weiß die Podologin Barbara Lauer aus Hanau. “Besonders für Menschen, die berufsbedingt viel stehen, ist etwa ein abendliches Fußbad eine Wohltat”, sagt die medizinische Fußpflegerin. “Badezusätze können den Effekt zusätzlich verstärken. Produkte mit Kampfer beispielsweise regen die Durchblutung an, während Aloe Vera feuchtigkeitsspendend wirkt und dem Austrocknen vorbeugt.” Die Füße sollten anschließend gut mit einer Feuchtigkeitscreme eingerieben werden. “Wer das klebrige Gefühl nicht mag, nimmt einfach speziellen Feuchtigkeitsschaum, der sofort einzieht”, sagt Lauer.

Die richtige Creme

Ein Hauptbestandteil vieler Fußpflegeprodukte ist Urea, also Harnstoff. Besonders hoch dosiert ist er wegen seiner feuchtigkeitsspendenden Wirkung in sogenannten Schrundencremes: “Schrunden sind tiefe und oftmals schmerzhafte Risse in der Hornhaut, die meistens im Fersenbereich entstehen, wenn die Haut dort zu trocken ist”, erklärt Lauer. Begünstigt wird die Entstehung durch eine übermäßige Verhornung der Haut — ein Phänomen, an dem vor allem falsches Schuhwerk schuld ist.
“Schuhe sollen den Füßen passen und nicht dem Kopf — aber gerade Frauen ignorieren das gerne und nehmen lieber Schwielen und Blasen in Kauf, anstatt die schicken neuen Stilettos im Regal stehen zu lassen”, sagt die Podologin. Gegen diese fortwährende Misshandlung wehrt sich der Fuß: “Wenn die Haut an einer Stelle permanent Druck und Reibung ausgesetzt ist, bildet sich dort verstärkt Hornhaut. Das ist eigentlich ein ganz normaler Schutzmechanismus, sieht aber oft sehr unschön aus und kann sehr schmerzhaft werden — spätestens, wenn sich daraus ein sogenanntes Hühnerauge entwickelt.”
Wer der Hornhaut selbst zu Leibe rücken möthte, sollte in jedem Fall auf minderwertige Hornhautraspeln verzichten und sich für einen Bimsstein entscheiden, rät die Fuß-Expertin. “Mit dem wird die Verhornung nach und nach abgetragen, während bei der Raspel schon ein einziger Zug zu viel böse Wunden verursachen und die Hornhautbildung weiter anregen kann.” Wer bereits Hühneraugen hat, der sollte nicht selbst daran herumdoktern, sondern seine Füße in die geschulten Hände einer medizinischen Fußpflegerin legen.

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Gesund und schön auf Schritt und Tritt

Samstag 10. Juli 2010 von Jasmine

Worauf Sie achten sollten, um Fußprobleme von vorneherein zu vermeiden

Unsere Füße tragen uns ein Leben lang und müssen enorme Belastungen aushalten. Kein Wunder, dass sie bei manchen Menschen — nicht zuletzt durch falsches Schuhwerk — aus der Form geraten und bei Schritt und Tritt schmerzen.
Damit Fußprobleme gar nicht erst auftreten, sollten Sie einige Tipps beherzigen. Welche das sind, verrät die Physiotherapeutin Ute Merz, Pressesprecherin des Deutschen Verbandes für Physiotherapie/Zentralverbandes der Physiotherapeuten (ZVK) e.V.:
Was muss man beim Kauf von Schuhen beachten? Sie sollten sich ausreichend Zeit nehmen: Laufen Sie im Geschäft mit den Schuhen. Rollen Sie den Fuß von der Ferse bis zum Ballen ab. Prüfen Sie, ob die Schuhe drücken. Gute Schuhe haben ein Fußbett, das beim Laufen das Quer- und Längsgewölbe des Fußes unterstützt.
Sollte man einen guten Schuh ständig tragen? Nein, lieber öfter das Modell wechseln, mal flach, mal höher, mal feste Schuhe und mal leichtere. Das reduziert das Risiko von Fußproblemen wie etwa Plattfüße oder Spreizfüße.

Flip-Flops und Co.

Wie ungesund sind Schuhe mit hohen Absätzen? Sie sind nur dann ungesund für die Füße, wenn sie täglich für längere Zeit getragen werden. Dann lastet das ganze Körpergewicht nur noch auf dem Vorfuß und es kann zu Verformungen kommen. Es ist fußmedizinisch nichts dagegen einzuwenden, die Pumps nur abends oder gelegentlich tagsüber zu tragen. Im Alltag sollten Sie besser auf flache Schuhe setzen.
Sind Flip-Flops ungesund? Ja. Wer sie den ganzen Sommer lang trägt, schadet seinen Füßen. Denn sie haben in den Zehensandalen keinen festen Halt. Folge: Die Füße können nicht richtig abrollen. Das Gleiche gilt für Cloques oder sonstige Schlappen ohne Halteriemen. Bei längerem Tragen steigt die Muskelspannung in Zehen und Füßen. Als Folge können nächtliche Wadenkrämpfe sowie Kopf- und Rückenschmerzen auftreten. Natürlich ist es kein Problem, Flip-Flops nur gelegentlich an heißen Tagen zu tragen.
Wie sieht es mit Ballerinas und spitzen Schuhen aus? Da Ballerinas schmal geschnitten sind, sollten Frauen mit breiteren Füßen darauf achten, dass ihre Zehen nicht gequetscht werden. Ansonsten drohen bei diesen Schuhen Rötungen und Druckstellen oder Zehenfehlstellungen wie Krallen- oder Hammerzehen. Spitz zulaufende Schuhe sind für die Füße eine Qual. Denn die enge Schuhspitze quetscht Vorderfuß und Zehen. Das kann ebenfalls zu schmerzhaften Rötungen, Krallen- oder Hammerzehen führen.

Sportschuhe

Was muss man beim Kauf von Laufschuhen beachten? Nehmen Sie sich auch hier ausreichend Zeit und lassen Sie sich beraten. Bringen Sie Ihre alten Laufschuhe mit. Ein guter Verkäufer kann daraus nützliche Schlüsse ziehen. Falls Sie Einlagen tragen, nehmen Sie auch diese mit. Wichtig ist, dass die Schuhe zu Ihrem Fuß- und Gehtyp passen. Grundsätzlich gilt: Ein Laufschuh muss größer als ein normaler Straßenschuh sein. Vor dem großem Zeh sollte ein Daumenbreit Platz sein, denn beim Abdrücken vom Boden rutscht der Fuß nach vorn.
Es soll Schuhe geben, die schöne Beine versprechen. Stimmt das? Diese Schuhe gibt es tatsächlich! Die sportlich anmutenden Treter sollen die Beinmuskeln stärken und auch die Muskeln im Rücken trainieren. Das Wirkprinzip: Durch ihre weichen Sohlen fehlt dem Fuß der feste Halt. Der Körper muss beim Gehen und Laufen das Ungleichgewicht ausbalancieren. Das entspricht etwa dem Barfußlaufen am Strand. Die Schuhe stärken die Muskeln vor allem im Gesäß, im Rücken und in den Oberschenkeln.

Einfach barfuß laufen

Dann ist Barfußlaufen wohl das Beste? Ja. Es ist ein wichtiges Mittel zur Stärkung aller Fußmuskeln! Am besten nach Feierabend die Schuhe ausziehen und im Garten oder in der Wohnung barfuß laufen. Unebene Untergründe fordern die Fußmuskeln besonders. Daher ist Barfußgehen auf Naturböden wie Sand, Waldboden oder Wiese ein Training für die tiefer liegende Muskulatur.
Was raten Sie Menschen, die viel im Büro sitzen? Sie sollten immer wieder die Haltung verändern und sich viel zwischendurch bewegen. Empfehlenswert ist ein Massage-Fußabroller unter dem Tisch oder eine kleine Igelballmassage zwischendurch.
Wie geht man eigentlich richtig? Beim Gehen wird die Ferse zuerst aufgesetzt, dann die Fußaußenkante und die Innenseite abgerollt und schließlich mit der Großzehe abgefedert.

TIPP: Achtung: Sommerzeit ist Pilzzeit! Vor allem im Schwimmbad, in Umkleidekabinen und Gemeinschaftsduschen kann man sich mit Fußpilz infizieren. In frühen Stadien reicht die äußerliche Behandlung. Dafür gibt es einen medizinischen Nagellack mit dem Wirkstoff Amorolfin (rezeptfrei in Apotheken). Er wird einmal wöchentlich angewendet. Ist die Erkrankung weiter fortgeschritten, muss zusätzlich mit Tabletten behandelt werden. Begleitend sollte eine Behandlung bei einem medizinischen Fußpfleger erfolgen.

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Zucker - Diabetes

Mittwoch 30. Juni 2010 von Jasmine

Zucker verboten? Diabetes mellitus? Wir beraten Sie!

Diabetes mellitus, umgangssprachlich Zuckerkrankheit, ist eine der häufigsten Stoffwechselerkrankungen. Es werden verschiedene Arten von Diabetes unterschieden, wobei die bekanntesten der Typ-1-Diabetes und der Typ-2-Diabetes sind. Der Typ2-Diabetes oder Altersdiabetes beginnt schleichend und tritt in der Regel ab einem Alter von 40 Jahren auf.

Wie äußert sich Diabetes?

Bei Diabetes ist ausreichend Insulin im Körper vorhanden, der Wirkprozess jedoch gestört. Der überschüssige “Zucker” sammelt sich im Blut an, der Blutzuckerspiegel steigt. Der Körper versucht diesen zu regulieren, indem Zucker über den Urin ausgeschieden wird. Ein vermehrtes Durstempfinden, starker Harndrang, Heißhunger und Abgeschlagenheit sind typische Symptome, die einen anfangenden Diabetes signalisieren. Die eindeutige Diagnose aber kann nur vom Arzt gestellt werden.

Wie bleibt der Blutzucker konstant?

Da der Typ-2-Diabetes meist von Übergewicht begleitet wird, sind eine ausgewogene, fettarme Mischkost und regelmäßige Bewegung die beste Lösung, um den Blutzucker im Griff zu halten. Achten Sie bei kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Brot, Nudeln und Reis auf einen hohen Ballaststoffgehalt und wählen Sie Vollkornprodukte.
Essen Sie fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Mageres Fleisch gehört pro Woche nur zwei bis drei Mal auf den Tisch, mindestens einmal jedoch eine Portion Fisch. Grundsätzlich gilt: Wer an Diabetes erkrankt ist, sollte Fertiggerichte, Süßigkeiten und Alkohol meiden. Ihr Hausarzt entscheidet, ob Sie zusätzlich zur Ernährungsumstellung auch Medikamente zur Regulierung des Blutzuckers benötigen.

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Laktoseintoleranz - Probleme mit Milch

Samstag 26. Juni 2010 von Jasmine

LAKTOSEFREI IST BEKÖMMLICHER - Wenn die Milch dem Bauch Probleme macht - MinusL schaltet Milchzucker aus — für unbeschwerten Milchgenuss

Eigentlich gehört Milch in jede gute Küche, steckt doch nur Gutes darin. Neben Calcium und Kalium liefert sie Spurenelemente wie Fluor, Jod und Zink sowie reichlich D-und B-Vitamine.

Ein echtes Multitalent

Während die Mineralien wichtig sind für die Leistungsfähigkeit der Muskeln und die Festigkeit der Knochen, halten Spurenelemente und Vitamine den Körper fit. Sie unterstützen unser Immunsystem, die Nerven und die Regeneration der Körperzellen. Vitamin D macht zum Beispiel die Calciurnaufnahme für den Knochenaufbau erst möglich.

Verzicht auf laktose

Wer möchte da schon gerne auf Milch verzichten? Um so ärgerlicher ist es, wenn nach einem Glas Milch oder einem Käsebrot der Bauch rebelliert. Allein in Deutschland vertragen rund zwölf Millionen Menschen keine Milchprodukte bzw. den darin enthaltenen Milchzucker (Laktose), weil ihnen im Darm ein Enzym fehlt, das die Laktose aufspaltet. Das kann von Geburt an sein, aber auch erst später entstehen z.B. durch Einnahme von Antibiotika. Die Folgen sind Blähungen, Krämpfe, Durchfall oder Übelkeit. Dass hinter diesen Beschwerden eine Laktose Unverträglichkeit stecken könnte, wird oft noch nicht einmal vermutet! Dabei kann ein einfacher Selbsttest (s. u.) Aufschluss darüber geben. Stellt sich eine LaktoseIntoleranz heraus, kann MinusL helfen, den Körper weiter mit den wertvollen Inhaltsstoffen der Milch zu versorgen. Dann müssen Sie auch in Zukunft nicht auf Joghurt, Käse oder Schlagsahne verzichten.

LAKTOSEINTOLERANZ ? Machen Sie den Test

  • Leiden Sie nach dem Verzehr von Milch bzw. Milchprodukten unter Völlegefühl, Blähbauch, Bauchschmerzen oder Durchfall?
  • Treten bei Ihnen nach dem Km Verzehr von Fertigerzeugnissen bzw. Speisen, die mit Hilfe von Fertigzusätzen zubereitet wurden, Beschwerden wie Völlegefühl, Blähbauch, Verstopfung oder Übelkeit auf?
  • Wurde bei Ihnen eine chronisch entzündliche Darmerkrankung wie Morbus Crohn oder eine Colitis ulcerosa diagnostiziert?
  • Haben Sie nach einer längeren  Abstinenz wieder angefangen, Milch bzw. Milchprodukte häufig zu verzehren, und haben Sie im Anschluss daran Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall bekommen?
  • Sind Sie von einer Unverträglichkeit gegen das Klebereiweiß Gluten betroffen (Zöliakie)?
  • Haben bzw. hatten Sie eine bakterielle Infektion oder eine Pilzinfektion des Darms?
  • Haben Sie über einen längeren Zeitraum Antibiotika eingenommen?

Haben Sie beim Test einmal oder öfter „ja” angekreuzt? Dann liegt bei Ihnen wahrscheinlich eine LaktoseIntoleranz vor. Suchen Sie einen Arzt auf und lassen Sie dies abklären. Mehr Infos unter: www.minusl.de

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Brandgefährliche Sonnenstrahlen

Freitag 25. Juni 2010 von Jasmine

Die Sonne bringt unseren Kreislauf in Schwung und stärkt das Immunsystem. Übermäßig viel Sonne aber schädigt die Haut und kann sogar langfristig zu Hautkrebs führen. In Deutschland erkranken pro Jahr rund 250.000 Menschen an hellem und etwa 16.000 an schwarzem Hautkrebs. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) bekommt jeder Vierte öfter einen Sonnenbrand. Nur jeder Dritte schützt seine Haut so vor der Sonne, dass er nicht verbrennt.
Der beste Schutz ist jedoch ein vernünftiger Umgang mit der Sonne. Knapp jeder Zweite denkt laut Umfrage zwar am Strand an ausreichendes Eincremen, vergisst es aber in anderen Situationen häufig, wie zum Beispiel beim Radfahren. Etwa jeder Dritte verzichtet ab und zu sogar ganz auf das Eincremen.

Mallorca-Akne

Viele Menschen reagieren mit allergieähnlichen Symptomen wie Quaddeln, Bläschen oder Juckreiz auf Sonnenbestrahlung. Bei der Mallorca-Akne reagiert die Haut an Stellen, die der Sonne ausgesetzt sind, mit kleinen Papeln und Pusteln. Sie tritt typischerweise einige Tage nach dem ersten übermäßigen Sonnenbad des Jahres auf. Da diese Reaktion hauptsächlich durch UV-A-Licht ausgelöst wird und Glas das UV-A-Licht nicht herausfiltert, sollte man Fensterplätze meiden. Außerdem hilft es, sich langsam an die Sonnenbestrahlung zu gewöhnen.
Am besten nur fettfreie Sonnenschutzmittel (Gels) und After-Sun-Produkte verwenden. Helfen können kühlende Umschläge mit gerbstoffhaltigen Zusätzen (u. a. Schwarztee). In den meisten Fällen heilt die Mallorca-Akne nach einiger Zeit auch ohne Behandlung ab. Bei starkem Juckreiz hilft die Einnahme von Antihistaminika.

Sonnenbrand

Wenn man trotz aller Umsicht einen Sonnenbrand bekommen hat, ist an den darauffolgenden Tagen Schatten angesagt. After-Sun-Lotionen sind keine Produkte, die den Sonnenbrand abheilen lassen. Tatsächlich wirken sie wegen ihres hohen Alkoholgehalts zusätzlich reizend auf die Haut. Manchmal hilft es, die Haut mit fettfeuchten Umschlägen (Salbe und feuchte Tücher) oder mit Joghurtpackungen zu beruhigen. Bei jedem Sonnenbrand ist es wichtig, sehr viel zu trinken, da der Körper durch die geschädigte Haut vermehrt Flüssigkeit verliert. Am wirkungsvollsten lassen sich der Juckreiz und das Brennen leichter Sonnenbrände mit entzündungshemmenden Kortisonlotionen (rezeptfrei in der Apotheke erhältlich) oder einem Antihistaminikum behandeln. Gels wirken zusätzlich kühlend. Bei schweren Sonnenbränden mit Blasenbildung und eventuell sogar Fieber sollte man den Arzt aufsuchen. Entzündungshemmend können auch sogenannte nichtsteroidale Antiphlogistika wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (ASS) wirken. Das Wichtigste: Raus aus der Sonne!

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Sommer, Sonne, endlich Urlaub

Dienstag 15. Juni 2010 von Jasmine

So können Sie Ihre Ferien beschwerdefrei genießen

Es soll die schönste Zeit des Jahres werden. Umso ärgerlicher, wenn man gerade im Urlaub krank wird. Zudem ist es manchmal schwierig, bei kleineren Übeln auf Reisen mal schnell in die Apotheke zu gehen, bei Trips in exotische Länder teilweise unmöglich. Außerdem sind bestimmte Medikamente in manchen Ländern nicht erhältlich oder gefälscht. Eine gut zusammengestellte Reiseapotheke leistet bei kleineren Gesundheitsproblemen im Urlaub daher gute Hilfe.
Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) nehmen jedoch acht von zehn Befragten auf längeren und weiteren Reisen keine vollständige Reiseapotheke mit. Die deutliche Mehrheit ist auf solchen Reisen mangelhaft mit Verbändszeug und Medikamenten ausgestattet: Fast die Hälfte aller Befragten packt nur eine Basisausstattung mit Pflastern und ein bis zwei Medikamenten ein. Knapp jeder Vierte nimmt nicht einmal diese Dinge auf längere Reisen mit.

Das muss mit
“Wer seine Reiseapotheke richtig zusammenstellt, kann im Urlaub viel Mühe sparen. Apotheken sind in fremden Ländern mitunter nicht einfach zu finden, Medikamente tragen im Ausland häufig andere Namen oder sind gar nicht erhältlich. Egal, wo man Urlaub macht, eine Reiseapotheke gehört ins Gepäck. Vor Reiseantritt sollte man sich in der heimischen Apotheke beraten lassen”, sagt Tim Steimle, Apotheker bei der TK. Laut der Krankenkasse sollte man beim Zusammenstellen der Reiseapotheke generell an Folgendes denken:

  • Medikamente, die man regelmäßig einnimmt, in genügender Menge einpacken. Im Ausland kann es schwierig bis unmöglich sein, diese Medikamente in gleicher Qualität zu erhalten. Die täglich einzunehmenden Medikamente oder etwa Malariatabletten gehören ins Handgepäck.
  • Auch bei Vorerkrankungen gibt es einiges zu beachten. Wenn man zum Beispiel als Diabetiker Spritzen, Kanülen sowie Medikamente in größerer Menge mitnehmen muss, sollte der Arzt die Notwendigkeit bescheinigen. So gibt es keine Schwierigkeiten an der Sicherheitsschleuse oder mit ausländischen Zollbehörden.
  • Brillenträger sollten an eine Ersatzbrille denken.
  • Schmerz- und Fiebermittel, Durchfallmittel und Elektrolytpräparate, die den Verlust von Mineralien ausgleichen, sowie Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen mitnehmen. Außerdem ein mildes Abführmittel gegen Verstopfungen, Desinfektionsmittel für die Haut.
  • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor einpacken.
  • Ein Gel gegen Juckreiz bei Insektenstichen sollte nicht fehlen.
  • Ebenso Pflaster und Verbandszeug.
  • Fieberthermometer, eine Schere und Splitterpinzette einpacken.

Als nützliche Ergänzungen eignen sich folgende Arzneimittel:

  • Mittel gegen Reisekrankheit. Schleimlösendes Medikament bei Reizung der Atemwege.
  • Nasentropfen.
  • Präparate zur Behandlung von Prellungen und Zerrungen (Sportsalben).
  • Je nach Reiseziel leistet auch eine Zeckenzange gute Dienste.
  • Mittel zur Insektenabwehr.
  • Für Frauen gegebenenfalls Mittel gegen Pilzinfektionen der Scheide.
  • Empfängnisverhütungsmittel/Kondome mitnehmen.

Besonders vor Fernreisen oder bei Vorerkrankungen sollte man die Zusammensetzung seiner individuellen Reiseapotheke mit dem Arzt besprechen.

Das sollten Sie vorher klären

“Damit der Traumurlaub nicht zum Alptraum wird, sollten sich Fernreisende vor ihrem Urlaub umfassend über die Gesundheitsgefahren im Reisegebiet und notwendige Impfungen informieren”, sagt Petra Rudnick, Ärztin für Allgemeinmedizin bei der TK. Je entlegener das Urlaubsziel, desto wichtiger ist die Gesundheitsvorsorge.
“Viele Krankheiten sind auf anderen Kontinenten deutlich weiter verbreitet als in Europa — zum Beispiel Hepatitis, Typhus und Tollwut in Afrika, Asien und Südamerika”, erläutert Rudnick. Gegen viele gibt es wirkungsvolle Impfstoffe. “Auch vor Malaria kann man sich mit Medikamenten — und natürlich einer konsequenten Mückenabwehr vor Ort — gut schützen”, weiß die Expertin. Außerdem rät sie Fernreisenden, sich zu vergewissern, ob die in Deutschland üblichen Schutzimpfungen wie zum Beispiel Diphtherie und Tetanus (Wundstarrkrampf) bei ihnen noch wirksam sind. Beim Impfen gilt: je früher, desto besser. Denn einige Impfungen erfordern mehrere Spritzen nach festem Zeitplan, bis sie bestmöglich schützen. Außerdem vertragen sich manche Wirkstoffe schlecht miteinander, so dass bei mehreren Impfungen ein mehrwöchiger Abstand notwendig sein kann. “Bevor es losgeht, braucht der Körper Zeit, um sich zu erholen”, sagt die Medizinerin. “Ziel sollte sein, spätestens vier Wochen vor der Reise die letzte Impfung abzuschließen.”
Aber auch kurz entschlossene Last-MinuteReisende sollten nicht auf den Impfschutz verzichten: Eine Injektion kurz vor dem Abflug ist für manche Impfungen auch noch sinnvoll.

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