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Archiv für die 'Haushalt' Kategorie

Italienische Küche

Montag 22. August 2011 von Jasmine

Fleischeslust alla Italiana - Gegrillt, geschmort, gebraten - Was die italienische Küche ausser Pasta nd Pizza zu bieten hat

Die italienische Küche hat mit Spezialitäten wie Carpaccio, Ossobuco oder Saltimboccan weit mehr zu bieten als “nur” Antipasti, Pasta oder Pizza. Was Italienkenner längst wissen, können Einsteiger genussvoll aus erster Hand erfahren und der Italienkennerin Cornelia Schinharl in den Kochtopf schauen. “Italienische Fleischgerichte sind nicht so mächtig wie bei uns in Deutschland. Das Fleischwird dünner geschnitten, als Beilage gibt es meist Gemüse”, sagt die Co-Autorin von “Die neue echte italienische Küche”
In Italien wird vorwiegend Rind, Kalb, Wildschwein, Kaninchen, Huhn und Lamm in der Fleischküche verarbeitet. “Die Kälber sind zur Schlachtzeit mit eineinhalb Jahren etwas älter als bei uns, daher ist ihr Fleisch dunkler”, sagt Schinharl. Italienfans kennen die intensiv rote Farbe vom hauchdünn geschnittenen Carpaccio, das meist mit Öl, Parmesanspänen und etwas Zitronensaft serviert wird. “Das Fleisch wird roh gegessen, folglich ist die Qualität sehr entscheidend für den Genuss”, betont die Autorin.

Klassiker

In italienischen Küchen wird Fleisch gegrillt, kurz gebraten, wie Gulasch geschmort oder als ganzer Braten aufgetischt. “Typisch sind zispiel die Bistecche fiorentine. Diese saftigen Rindersteaks werden nur kurz auf den Grill gelegt und sind innen rosa bis kräftig rötlich”, sagt die Kochbuchautorin. Die Steaks werden mit etwas Olivenöl, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer gewürzt. Zu den kurz gebratenen Genüssen aus der Pfanne zählen zum Beispiel die “Scaloppine al limone”, kleine Schnitzelchen mit Weisswein und Zitrone.
“Eine sehr bekannte Speise ist auch Saltimbocca alla Romana. Das sind mit Salbei und Parmaschinken umwickelte, sehr dünne Kalbsschnitzelchen, die toll mit Rosmarinkartoffeln schmecken”, schwärmt die leidenschaftliche Köchin. Aus dem Backrohr kommen saftige Braten, die am Stück geschmort werden. “Als Klassiker gilt der Arista alta Toscana, ein Schweinebraten, der ohne Schwarte zubereitet wird”, informiert die Italien-Expertin. Eineweitere Bratenspezialität für festliche Anlässe ist der “Brasato al Barolo”, ein in Rotweinsauce geschmorter Kalbsbraten. “Hierbei handelt es sich um eine Spezialität aus dem Piemont”, erläutert Schinharl. Ein anderer piemontesischer Genuss ist “Carne cruda”. “Dieses tatarähnliche Gericht wird mit dem Messer geschabt und ganz einfach mit Salz, Olivenöl und Pfeffer angemacht”, erklärt die Autorin.

Spezialitäten
Aus der Lombardei stammt “Bollito misto”, eine deftige Mischung aus Kalb, Rind, Kaninchen, Zunge und Gemüse, das mit kalter roter oder grüner Sauce serviert wird. Die “Salsa verde” besteht aus eingeweichten Brotstücken, Kräutern, Olivenöl, Kapern, Sardellen und oft auch aus gekochten Eiern”. Die rote Sauce wird aus Tomaten gemacht.

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Saftiges für den Sonntag

Mittwoch 10. August 2011 von Jasmine

Die Zubereitung von Bratenklassikern ist meist einfacher, als man vermutet

Wenn ein saftiger Braten in den Ofen geschoben wird, dauert es nicht lange, bis der herrliche Bratenduft jede Ecke der Wohnung für sich erobert hat. “Der Duft macht Appetit und regt die Vorfreude auf ein wundervolles Essen an”, sagt Rose Marie Donhauser, Autorin des Kochbuchs “Braten: Der Klassiker neu entdeckt“. Einige Stunden später, wenn das saftige Prachtstück fertig ist, versammeln sich Freunde und Familie rund um den Esstisch. “Ein Braten ist jedes Mal der Anlass für ein kleines Fest”, sagt die leidenschaftliche Köchin.

Kulinarische Vorteile
Ein Braten ist ein klassisches Sonntagsessen, was nicht zuletzt daran liegt, dass er einige Zeit in Anspruch nimmt. Die Art der Zubereitung hat aber auch Vorteile: “Ein Braten dauert zwar lange, macht aber nicht viel Arbeit, da er von selbst brät — und es werden viele satt”, betont die Autorin. Gerade Küchenneulinge sollten sich nicht durch das meist pompöse Ergebnis abschrecken lassen: Die Zubereitung sei unkomplizierter, als vielleicht vermutet. “Das Wichtigste am Braten ist die Qualität des Fleisches, hier sollte man nicht sparen”, sagt Donhauser.
Zwei absolute Klassiker der Bratenküche seien Schweine- und Rinderbraten. Der erste werde je nach Region mit Semmel- oder Kartoffelknödeln serviert, und auch ein Krautsalat passe gut. Im Süden finde sich eher der Semmelknödel, im Norden der Kartoffelkloß. “Die Beilagen zu Rinder- oder Kalbsbraten hängen von der Sauce ab”, erläutert die Bratenexpertin. Zur sahnigen Sauce seien Spätzle die richtige Wahl, zur dünnflüssigeren Bratensauce alle Abwandlungen von Kartoffeln.

Beliebte Klassiker
“Einer meiner Lieblingsbraten ist Osso bucco. Das sind Scheiben von der geschmorten Kalbshaxe”, informiert Donhauser. Zu diesem italienischen Klassiker aus Mailand schmeckten zum Beispiel Polenta, Bandnudeln oder Gnocchi. Das Gericht sei im Vergleich zu anderen Braten eher aufwendig in der Herstellung, da viel Gemüse angebraten und mitgeschmort werde.
Auch der Sauerbraten ist von der Liste der klassischen Braten nicht wegzudenken. “Hier kommt es vor allem auf die richtige Beize an, die für sein süß-säuerliches Aroma verantwortlich ist”, informiert Donhauser. Für die Beize würden erst Gemüse — beispielsweise Lauch, Möhre und Sellerie — und ein Saucenlebkuchen angebraten und mit Rotwein abgelöscht. Dazu kämen noch Gewürze wie Lorbeer und Rotweinessig.
“Das Fleisch wird nach dem Abkühlen der Beize für zwei bis drei Tage darin mariniert”, erklärt die Expertin. Der Braten müsse mit der Marinade bedeckt sein und werde nach der Halbzeit gewendet. “Das Fleisch wird nach der Marinierzeit aus der Beize genommen und mit Küchenkrepp trocken getupft”, erläutert Donhauser. Danach werde das Fleisch — ein Stück Rind vom Bug — mit Salz und Pfeffer gewürzt und scharf in einem Bräter angebraten. Anschließend werde der Braten mit der Beize abgelöscht und etwa zwei Stunden geschmort. “Als Beilage passen zum Beispiel Kartoffelpuffer, Klöße oder Kroketten”, sagt Donhauser. Als Getränk sei am besten der Rotwein geeignet, den man für die Beize verwendet habe.
Ein besonderes Schmankerl sei auch ein mit Gemüse und Brotteig gefüllter Spanferkelrücken. “Hier ist die Beilage schon inklusive”, sagt Donhauser. Zusätzlich könne man bayerisches Kraut servieren. “Das ist rautenförmig geschnittenes Weißkraut, das in Butter angebraten und kurz in etwas Brühe geschmort wird”, erklärt die Autorin.
Ein ganz unkomplizierter Braten, der sich gut mit vielen verschiedenen Beilagen kombinieren lasse, sei der “Schweinenacken aus dem Salzmeer”. “Er wird auf einem Backblech gegart, das mit Meersalz bestreut ist”, erläutert Donhauser. Zu dem ausgefallenen Braten passten zum Beispiel ein Rohkostbüfett, Kartoffel-Gurkensalat oder Fladenbrot. “Das ist ein ideales Gericht, wenn viele Menschen mit unterschiedlichen Vorlieben am Tisch sitzen”, betont die Expertin.

Alter Hausfrauen Tip: Ein Braten sollte vor dem Garen im Ofen von allen Seiten scharf angebraten werden. Auf diese Weise schließen sich die Fleischporen und der Saft läuft während des Bratens im Ofen nicht aus

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Was hilft gegen Fruchtfliegen

Sonntag 3. Juli 2011 von Jasmine

Wenn die Temperaturen steigen, hat in der Küche fast jeder mit diesen kleinen Fliegen zu kämpfen, Denn unter diesen Bedingungen können sich Fruchtfliegen sehr schnell vermehren. Gerade süß-saure Früchte, Fruchtsäfte, Bier und Wein haben es ihnen besonders angetan. Wenn Sie ein paar Dinge beachten, können Sie deren Einflug aber verringern und verhindern. So hilft es, fauliges und gärendes Gemüse und Obst sofort zu beseitigen sowie Saft-und Weinflaschen immer gut zu verschließen und Abfälle sofort zu entsorgen. Verpacken Sie zudem ihre Obstvorräte gut, eine Fliegenhaube für die Obstschale kann schon ausreichen.
Teilweise ist es auch hilfreich, Obstsorten wie Äpfel, Birnen oder Pfirsiche einfach im Kühlschrank zu lagern. Denn bei Temperaturen unter zehn Grad werden die Larven an ihrer Entwicklung gehindert. Dies ist auch der Grund, warum Fruchtfliegen vorrangig im Sommer zur Plage werden. Haben sich die Fliegen in Ihrer Küche erstmal breitgemacht, kann Folgendes helfen: Für eine Essigfalle brauchen Sie nur eine Schale mit Wasser, Essig und einem Tropfen Spülmittel zu füllen und diese in der Küche aufzustellen. Gleiche Wirkung haben ätherische Öle, wie Nelkenöl, die man in eine mit Wasser gefüllte Schale gibt und auf der Fensterbank stellt. Aber auch der Duft von Sandelholz oder Basilikum kann gegen Fruchtfliegen wirsam sein.

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Niedrigtemperatur - Garen auf die sanfte Tour

Dienstag 22. März 2011 von Jasmine

Gut Ding will Weile haben — das gilt auch für Garen bei niedrigen Temperaturen. Doch das köstliche Ergebnis belohnt die Ausdauer. Denn gerade große Bratenstücke werden sehr saftig und zart. Das Beste daran ist, während das Fleisch im Ofen ist, haben Sie Zeit für das Drumherum, für sich, Ihre Gäste und Ihre Familie. Die Methode des Niedriegtemperaturgarens ist besonders schonend. Zum Bräunen wird das Fleisch angebraten — alternativ kann es mit einer Würzpaste wie zum Beispiel Pesto bestrichen werden. Dann kommen kleine Stücke bei 70 Grad und größere bei 80 Grad in den Backofen, wo sie langsam weiter garen. Der Saft zirkuliert im Inneren und verteilt sich im ganzen Stück. So bleibt das Fleisch rosa und zart. Mit einem Fleischthermometer können Sie die Kerntemperatur überprüfen. Sie sollte bei circa 60 Grad liegen. Testen Sie zusätzlich mit einem Ofenthermometer die Temperatur Ihres Ofens. So stellen Sie sicher, das die Garzeit stimmt. Zur Orientierung: Rinderfilet braucht circa 2 1/4 Stunden, Schweinefilet circa 1 1/2 bis 1 3/4 Stunden, Lammkeule 3 bis 4 Stunden und Schweinerücken 2 bis 2 1/2 Stunden. Nach dieser Zeit sollten Sie die Temperatur auf 60 Grad reduzieren, dann bleibt das Fleisch warm und gart nicht weiter. Ideal, wenn sich Ihre Gäste verspäten. Fett brät bei dieser Methode nicht aus, deshalb eignet sich die Garmethode weniger für durchwachsene Fleischteile. Probieren Sie es aus, Sie werden vom Ergebnis begeistert sein!

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Kleine Kräuterkunde

Donnerstag 24. Februar 2011 von Jasmine

Holen Sie sich frühlingsfrisches Grün auf den Tisch

Wonach sehnen wir uns nach einem langen Winter am meisten? Nach Sonne und nach sattem Grün. Auf die Vegetation haben wir keinen Einfluss. Aber die Farbe holen wir uns mit jeder Menge frischer Kräuter ruck, zuck auf den Tisch. Puristen würzen Gerichte mit einer, maximal zwei Kräuterarten. Wer es vielfältiger liebt, wählt gerne einen gemischten Kräuterstrauß. Für alle aber gilt: Bei Schnittlauch, Basilikum & Co. dürfen Sie kräftig zugreifen. Denn in den zarten Blättchen stecken jede Menge ätherischer Öle, Vitamine und Mineralstoffe, die den Körper nach der kalten Jahreszeit auf Trab bringen. Nicht umsonst kommt das Wort Kraut vom althochdeutschen “Krut”, was “nutzbares Gewächs” — im Gegensatz zu Unkraut — bezeichnet. Denn schon seit langer Zeit sind Kräuter beliebt als Heil- und Würzpflanzen.
So zum Beispiel der Bärlauch. Wenn Sie ihn in der Natur ernten gehen, müssen Sie sehr vorsichtig sein, damit Sie nicht Maiglöckchen, Aronstab oder Herbstzeitlose erwischen. Ansonsten genießen Sie das Vitamin-C-haltige Kraut in Saucen oder als Pesto am besten frisch.
Schnittlauch ist so lang wie gesund. Das beliebte Würzkraut enthält jede Menge Vitamin A, B und C, wirkt schleimlösend sowie appetit- und verdauungsanregend. Schnittlauch hemmt das Bakterienwachstum und wirkt sich positiv auf Cholesterinspiegel und Blutdruck aus.
Bei der Petersilie ist die Wahl zwischen glattem Schopf oder krauser Pracht eine Glaubensfrage. Gemeinhin wird der glatten Petersilie stärkere Würzkraft nachgesagt. Auf alle Fälle enthält Petersilie viel Vitamin C. Das und ihr frischer Geschmack machen sie mit zum beliebtesten Kraut in den Küchen Europas bis Westasiens. Zu Fischgerichten, im Sud von sauren Gurken oder in Marinade — Dill hat seinen festen Platz in der nördlichen und östlichen Welt. Das zarte Kraut gilt als appetitanregend, beugt Infektionen vor und unterstützt das Immunsystem. Als Tee wirkt er wohltuend bei Verdauungsstörungen, Blähungen und Magenverstimmung.
Basilikum liebt es warm und sonnig. Beim Ernten immer die Triebspitzen verwenden. So kann die darunter liegende Blattachse doppelt austreiben und die Pflanze wächst buschig nach. Basilikumblätter sollte man nicht trocknen. Der Geschmacksverlust ist sehr groß.

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Schluss mit der Unordnung im Haushalt

Mittwoch 26. Mai 2010 von Jasmine

Schluss mit der Unordnung im Abstellraum - So entsteht ein begehbarer Kleiderschrank

Abstellräume können zuhause schnell zur Rumpelkammer werden, in der sich mit der Zeit so einiges ansammelt. In so einem Chaos ein bestimmtes Kleidungsstück wiederzufinden, ist gar nicht so einfach. Da ist es besser, man schafft gleich eine barrierefreie Lösung und baut aus der Kammer einen schönen begehbaren Kleiderschrank.
Wer die Auswahl zwischen mehreren Räumen hat, sollte eine fensterlose Abstellkammer als Kleiderschrank wählen. Entsprechend hell sollten die Farbtöne für Wände und Boden gewählt werden, damit man auch ohne grelle Beleuchtung seine Kleidungsstücke erkennen und finden kann. Weiß, creme oder beige eignen sich am besten”.

Der Bodenbelag

Wenn der Raum eine niedrige Decke hat, wird an der Wand ein breiter Streifen abgeklebt. Mit diesem sogenannten Fries wirke der Raum optisch höher. Wer mutiger sein will, kann den Raum in hell abgetönten Komplementärfarben wie Rot und Grün gestalten. Ist eine Dachschräge vorhanden, die frei von Regalbrettern bleiben muss, so eigne sich ein Quadratmuster, das man vorab exakt ausmessen und abkleben sollte.
“Als Fußbodenbelag eignen sich Parkett oder Teppichboden”. Parkett sei haltbarer und weniger geräuschintensiv als Laminat und zudem auch noch wärmer für alle, die ihren Kleiderschrank barfuß oder auf Socken betreten. Hinzu komme der Öko-Aspekt: Laminat gilt bei einer späteren Entsorgung als Sondermüll. Wer sich für Teppichboden entscheidet, hat außerdem den Vorteil, dass dieser kleine Ungleichheiten bei den Regalsäulen abfedert und ausgleicht. Für die kleine Kammerfläche könne man mit etwas Glück auch ein hochwertiges Reststück zum guten Preis beim Teppichhandel ergattern.

Das Regalsystem

Für die Regale sollte ein System aus Aluminiumprofilen verwendet werden, mit dem man die Teile je nach Raummaß beliebig zusammenbauen kann. Denn Aluminium habe eine Reihe von Vorteilen. Es ist leicht, hochwertig, rostfrei und voll recycelbar.” Zudem lasse sich das weiße, pulverbeschichtete Material mit den unterschiedlichsten Einrichtungsstilen kombinieren. Erhältlich sind solche Systeme in fast allen Baumärkten. Ideal sei ein Säulenprofil mit vier kleeblattförmig angeordneten Hohlräumen und Nuten. In diese Nuten werden Verbindungswinkel mit unterschiedlichen Profilen eingeschoben, an denen dann die Querstreben für die Regalböden und die Kleiderstange Halt finden. Säulenprofile sind für frei stehende Regallösungen ideal. Bei Regalböden mit geringerer Tiefe bis zu 25 Zentimetern könnten dagegen auch flache Profilleisten direkt an der Wand befestigt werden.
Mit einer Stichsäge lassen sich die Profile auf die gewünschte und zuvor exakt abgemessene Länge bringen. Besonders präzise Schnitte erhält man mit einer Sägestation. Das Sägeblatt der Stichsäge läuft hierbei in einem Führungskanal, sodass Säge und Profil nicht wackeln. Unverzichtbar ist dabei der Einsatz eines speziellen Alu-Sägeblatts. Es garantiert einen feineren Schnitt mit weniger Splittern und stumpft auch nicht so schnell ab.”
Gleichwohl müssten nach dem Sägen der Säulen die Kanten gefeilt werden, um mögliche Grate zu entfernen. Weil so ein Regal auf schraubverstellbaren Stellfüßen stehen sollte, muss an den unteren Enden der Säulenprofile nun noch ein etwa drei Zentimeter tiefes Gewinde gebohrt werden. Dazu benötigt man einen Akkuschrauber mit Gewindeschneider-Aufsatz. Kleiner Tipp Wenn man die Spitze des Gewindeschneiders etwas mit Öl benetzt, gehts leichter.”
Bevor nun die Verbindungswinkel und Querstreben mit Zylinderschrauben, Vierkantmuttern und einem Inbusschlüssel endgültig befestigt werden, sollten die zugesägten Stücke noch einmal auf die richtigen Maße überprüft werden. Beim Festziehen drücken sich nämlich die Schrauben und Muttern ins Material. Erweist sich die Schraube dann als falsch platziert, hat man eine scharfe Kante im Profil, die unschön aussieht und später auch sehr beim Putzen stört.

Die Extras

Wenn das Gerüst einmal steht und mit den drehbaren Stellfüßen ausgerichtet ist, kommen die Regalböden an die Reihe. Die kann man entweder selbst mit der Kreissäge zusägen oder beim Baumarkt sägen lassen. Zu dem weißen Aluminiumregal passen weiß beschichtete Regalböden aus Spanplatten. Auf die offenen Schnittkanten werden Umleimer gebügelt, überstehende Kanten weggefeilt. Für das Auflagenprofil werden an der Unterseite des Bodens Löcher vorgebohrt, sodass der Boden von unten festgeschraubt werden kann. Bei zweiseitigen Regalträgern kann man sich diesen Schritt sparen. Hier genüge es, den Boden zwischen zwei Klemmen einzuspannen.
Die Wand neben der Türöffnung eignet sich für die Montage einer breiten Profilleiste an die Wand. Hier können Taschen, Schals oder Gürtel ihren Platz finden. “So ein vorgefertigtes Profil hat zwei Hohlkammern und eine Nut, in die man verschiedene Haken und zwei Abhängungsstreben einführen kann, die zu einer kleiner Ablagefläche führen.
Wer in seinem Kleiderschrank keinen Platz für eine nach innen zu öffnende Tür hat, lässt diese einfach weg oder entscheidet sich für eine Schiebefalttür. Im Handel sind Systeme erhältlich, die sich recht einfach auf das Maß der Türöffnung anpassen lassen.

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Wespen, Mücken, Ameisen & Co

Donnerstag 20. Mai 2010 von Jasmine

Das vertreibt effektiv die lästigen Plagegeister - Es summt und sirrt, krabbelt, fliegt, beißt und sticht — Insekten und Ungeziefer sind jetzt ganz besonders aktiv. Lassen Sie sich nicht den Sommer vermiesen. Wir sagen, was gegen die Tierchen hilft

Kennen Sie das? Kaum haben Sie es sich mit Kaffee und Kuchen im Garten gemütlich gemacht, kommt auch schon irgendein Insekt angeflogen und will entweder Ihnen oder dem Kuchen an den Kragen. Das muss nicht sein! Mit diesen Tipps und Tricks erfolgreich zur Gegenwehr.

  • Tipps und Tricks gegen Wespen & Bienen Decken Sie süße Speisen und Getränke ab. Lassen Sie Obst (auch Fallobst) nicht offen liegen. Trinken Sie nicht aus dunklen Flaschen oder Dosen. Stellen Sie mit Nelken gespickte Zitronenscheiben oder eine Schale mit Salmiakgeist auf. Verzichten Sie auf parfümierte Sprays und Seifen.
  • Tipps und Tricks gegen Ameisen Vermeiden Sie stehende Feuchtigkeit (z. B. Putzwasser auf der Terrasse), lassen Sie Lebensmittel nicht offen stehen. Streuen Sie im Haus Natron oder Talkumpuder aus. Hat sich draußen eine Ameisenstraße gebildet, bauen Sie mit Backpulver und Honig eine Barriere. Haben Sie das Ameisennest gefunden, gießen Sie kochendes Wasser mit Essigessenz hinein.
  • Tipps und Tricks gegen Mücken Hängen Sie Mückennetze in die Fensterrahmen, damit die Plagegeister gar nicht erst in Ihr Zuhause kommen (selbstklebende Netze gibt es in Drogeriemärkten oder Modelle zur Montage mit Rahmenbausatz im Baumarkt). Von den vielen Mückenschutzmitteln hilft nur die Lotion “Autan Active”.
  • Tipps und Tricks gegen Schnecken Über Nacht können die lästigen Nacktschnecken ganze Beete ruinieren. Gießen Sie lieber nicht abends, die Schnecken können sonst nur noch leichter in Ihr Beet gleiten. Bewährt haben sich Schneckenzäune, an denen die Tiere einfach abrutschen oder Kupferdraht rund ums Beet. Schnecken meiden Kupfer. Oder: Gießen Sie flüssiges Moosextrakt über Ihre Pflanzen. Sammeln Sie abends zusätzlich aktive Schnecken ein (z. B. mit einer Holzzange), und bringen Sie sie weg von Ihrem Grundstück (z. B. in Park oder Waldstück).
  • Tipps und Tricks gegen Zecken Meiden Sie das Unterholz, Wiesen und Hecken. Tragen Sie helle, lange Kleidungsstücke und geschlossene Schuhe. Suchen Sie abends Kleidung und Körper nach Zecken ab und natürlich das Fell Ihres frei laufenden Haustiers. Zecken mit der Zeckenzange (Drogerie) senkrecht rausziehen.

Kategorie: Schädlinge & Ungeziefer, Schädlinge und Ungeziefer | Keine Kommentare »

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